„Die Bilder aus Ceuta gingen um die Welt. Binnen weniger Tage gelangten Ende Juli rund 72.000 Migranten in die spanische Exklave an Marokkos Grenze. „Wiederholt sich 2015?“ fragte so manches Medium und viele Politiker schlugen Alarm. Fakt ist: Kein Migrant, der in Ceuta die Grenzzäune überrannte, schaffte es auf europäisches Festland.
Was also steckt hinter dem Ansturm?
Michael Lüders, stellvertretender BSW-Parteivorsitzender und Spitzenkandidat für das Berliner Abgeordnetenhaus, blickt in diesem Video hinter die oberflächlichen Medienberichte: Lösten israelische Dienste durch Fake-Nachrichten in den sozialen Medien den Ansturm aus? Versucht Donald Trump die spanische Regierung zu schwächen, nachdem Ministerpräsident Pedro Sanchez es gewagt hatte, den USA die Nutzung ihrer Militärbasen für die völkerrechtswidrigen Angriffe auf den Iran zu verbieten und sich gegen den Völkermord in Gaza auszusprechen?
In diesem Video geht es um die militärische Zusammenarbeit zwischen den USA, Israel und Marokko, die Beeinflussung europäischer Wahlen und geopolitische Interessen an der Straße von Gibraltar.“
https://www.youtube.com/watch?v=2uK-QYsfqAc
„Die Invasion aus Afrika hat begonnen und der Russe steht vor der Tür – NICHT. Aber die Sache Ceuta zeigt: Es tut sich was auf dem geopolitischen Schachbrett, was Europa bislang kaum auf dem Schirm hatte …“
https://www.youtube.com/watch?v=2vwBQ3d-viE
Thomas Röper: „… Tatsächlich ist es nicht das erste Mal, dass Madrid bei einer Reihe wichtiger internationaler Fragen außerhalb der Mehrheit steht. Spanien hat sich beispielsweise gegen Israels Vorgehen im Gazastreifen und die US-amerikanische Militäroperation im Iran ausgesprochen und auch die Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf 5 Prozent des BIP innerhalb der NATO abgelehnt. Dieser unabhängige und isolierte Kurs des Königreichs hat bereits einige Mitglieder der NATO und der EU verärgert.“
Unabhängig von den tatsächlichen Gründen für die Krise um Ceuta, ist das Verhalten der meisten EU-Länder widerlich und hat den Wurm dazu bewogen, den Spruch des kanadischen Premierministers Mark Carney „Es ist eine Sache, ein glücklicher Vasall zu sein, und eine andere, ein elender Sklave“ (siehe https://www.ansichten-eines-regenwurms.de/index.php/1462-es-ist-eine-sache-ein-gluecklicher-vasall-zu-sein-und-eine-andere-ein-elender-sklave ) als Vorbild für den aktuellen Titel zu nehmen.
Da gibt es mal ein Land, das international nach den Maßstäben der Menschlichkeit und des Völkerrechts handelt und seine eigenen Interessen vertritt – und wird bei der erstbesten Gelegenheit von den elenden Sklaven schärfstens kritisiert, die jeglichen Blödsinn und alle Kriminalitäten auf Weisung von oben mitmachen und es nicht verkraften können, dass es ein Land gibt, das sich die Freiheit nimmt, seine eigene Meinung kund zu tun.