Ansichten eines Regenwurms
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Ansichten eines Regenwurms

Mit dem Regenwurm ist es so eine Sache. Meist nimmt ihn keiner wahr und ernst nehmen tut ihn kaum jemand. Und doch: meist ist er da und oft auch wichtig. Ein eigenes Leben hat er allemal, wenn auch überwiegend unter der Erde - da wühlt und gräbt er sich durch alles durch und kommt mit allem in Kontakt, was es da so gibt im Wurzelbereich und drunterhinaus. Was dahin gerät - und das meiste kommt früher oder später mal da an - betrifft ihn und seine Freunde. Ab und zu kommt Rupert (so der Name des Regenwurms) an die Erdoberfläche, um zu sehen, was die da oben schon wieder alles treiben. Und gibt Kunde davon seinen staunenden Kumpels im Erdreich und jenen über der Erde, die sich für ihn interessieren.

Die Qual des Wals

„Es ist ein unerwartetes Zeichen der Empathie für ein Lebewesen in Not: Nach zahlreichen Politikern hat nun auch Bundeskanzler Friedrich Merz dem vor der Insel Poel gestrandeten Buckelwal einen Besuch abgestattet. Sein Fazit ist ernüchternd, aber realistisch.

"Ich bemitleide seine Überforderung und Hilflosigkeit", erklärte der Wal nach dem Treffen. "Ich habe hier ein Säugetier erlebt, das weder ein noch aus weiß und sich immer wieder in eine unmögliche Lage manövriert."

Viele würden sich fragen, ob derzeit überhaupt noch eine Rettung möglich sei, so der Wal mit Blick auf Merz, während er traurig seufzend eine Fontäne ausstieß. "Wenn man das so mitansieht, dann merkt man schon: Der macht es nicht mehr lange. Da sind sich auch Experten einig. Leider kann man ihm ja auch nicht vermitteln, wie er sich retten könnte. Dazu agiert er zu kopflos."

Die missliche Lage des Kanzlers mache ihn vor allem betroffen, so Timmy. "Ein so großes, majestätisches Lebewesen in dieser Form leiden zu sehen, ist nicht schön. Aber wir dürfen ihn am Ende auch nicht zu sehr humanisieren. Die letzten Wochen haben gezeigt: Er entscheidet sich immer wieder und offenbar ganz gezielt für die nächste Untiefe und gegen den rettenden Ausweg. Das müssen wir irgendwann respektieren."“

https://www.der-postillon.com/2026/04/merz-timmy.html

 

Nun aber im Ernst: der in der Ostsee gestrandete und in die Nordsee transportierte Buckelwal wurde in Dänemark tot angeschwemmt.

Welch Irrsinn sich in Deutschland um den Wal abspielte, zeigt eine Dokumentation vom 11.05.2026, also die Zeit zwischen „Rettung“ des Wals und seinem offiziellen Tod.

 

„60 Tage lang beschäftigte das Schicksal eines Buckelwals in der Ostsee die Öffentlichkeit, Wissenschaft und Politik. Was als seltene Sichtung in der Wismarer Bucht begann, entwickelte sich zu einer kontroversen Rettungsmission. Der privaten Initiative ist es gelungen, den vor der Insel Poel gestrandeten Buckelwal auf einen Schleppkahn in die Nordsee zu leiten, doch Zustand und Verbleib des Wals bleiben weiter unbekannt.“

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=o2Xg8ViXTeY

 

21 May 2026
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Der vorbereitete Krieg

Michael Hollister: „Kriege kündigen sich nicht an. Sie entstehen nicht aus dem Nichts – sie werden vorbereitet. Verträge werden gekündigt, Budgets umgeschichtet, Infrastruktur ertüchtigt, Rechtsschwellen abgesenkt, Institutionen umgebaut. Wer diese Schritte einzeln betrachtet, sieht Verwaltungsakte. Wer sie zusammen betrachtet, sieht ein Muster.

Diese Serie beschreibt dieses Muster. Neun Teile, neun Perspektiven – von der deutschen Kriegswirtschaft über die EU-Militärarchitektur bis zur globalen Eskalationslogik. Jeder Teil steht für sich und liefert ein eigenständiges Bild.“

 

Michael Hollister hat eine Serie von Artikeln veröffentlicht, in der er vor allem darauf eingeht, wie in der EU militärische Operationen gegen Russland vorbereitet werden. Über das „Warum“ und das finale Ziel mag mensch anderer Meinung sein, aber dass da etwas im Gange ist und wie es umgesetzt wird, sollte mensch wissen.

Der Wurm hat Michael Hollisters Artikel gekürzt und zusammengefasst:

 

https://www.michael-hollister.com/de/2026/04/19/intro-der-vorbereitete-krieg-serie/

https://www.michael-hollister.com/de/2025/10/21/aufruestung-im-niedergang-warum-deutschland-und-die-eu-in-den-krieg-investieren/

https://www.michael-hollister.com/de/2025/11/16/spannungsfall-2026-wie-die-deutsche-industrie-auf-kriegswirtschaft-vorbereitet-wird/

https://www.michael-hollister.com/de/2025/11/16/edip-wie-die-eu-europa-zur-kriegswirtschaft-umbaut/

https://www.michael-hollister.com/de/2025/11/30/der-uebersehene-buendnisfall/

https://www.michael-hollister.com/de/2026/04/26/eu-kriegsbereit-in-drei-wochen-teil-5/

https://www.michael-hollister.com/de/2026/04/29/das-nervensystem-moderner-kriegsfuehrung-teil-6/

https://www.michael-hollister.com/de/2026/05/03/der-krieg-vor-dem-krieg-teil-7/

https://www.michael-hollister.com/de/2026/05/06/zeitgewinn-um-jeden-preis-teil-8/

https://www.michael-hollister.com/de/2026/05/10/welt-in-flammen-teil-9/

 

14 May 2026
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Woche der Meinungsfreiheit

„Warum sprechen eigentlich alle über Meinungsfreiheit? Hätten wir sie, müssten wir nicht darüber reden. Warum aber wird gerade die Meinungsfreiheit dort heftig verteidigt, wo sie eingeschränkt werden soll, im Sinne beispielsweise eines Digital Service Acts? Ist es das Verständnis davon, dass der Mensch die „richtige“ Information erst gefiltert bekommen muss, um sie „frei“ konsumieren zu können? Frei von sogenannten desinformativen und hasserfüllten Einflüssen?  Vom 3. bis 10. Mai wird die „Woche der Meinungsfreiheit“ in der Paulskirche ausgetragen.

Norbert Häring hat die Veranstaltung und ihre Gastredner genauer unter die Lupe genommen. Hören Sie hierzu seinen Text „Woche der Meinungsfreiheit“, der zunächst bei auf seinem Blog erschienen war.“

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=XGhTiPAbEwQ

 

Die Organisatoren der „Woche der Meinungsfreiheit“ sind ein Hohn, vor allem, wenn mensch sich an folgende Beiträge des Wurms zu Gemüte führt:

https://www.ansichten-eines-regenwurms.de/index.php/1476-ministerium-der-wahrheit und https://www.ansichten-eines-regenwurms.de/index.php/1455-meinungsfreiheit-ist-einem-propaganda-kriegsrecht-gewichen

 

In mehreren Beiträgen hatte der Wurm auf den Roman 1984 von George Orwell und dessen Parallelen zur Gegenwart hingewiesen und tut dies hier erneut.

 

Thomas Pyczak: „Videoüberwachung, Neusprech, Fake News – George Orwells Roman 1984 erschien wenige Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges und zeigt uns einen totalitären Überwachungsstaat. Eine zentrale Rolle in dieser Dystopie spielt die Sprache, die verhindern soll, dass das Denken sich eine andere, bessere Welt vorstellt. In diesem Beitrag finden Sie 10 Zitate aus 1984, die mir beim erneuten Lesen besonders aufgefallen sind. Sie zeigen, wie infam die Sprache genutzt wird.

Was passiert im Roman? Die Geschichte wird ständig umgeschrieben. Wahrheit existiert nicht mehr. Das Paradox wird zur Leitidee. Widerstand wird zur Fabel. Krieg zum Alltag. Der Mensch existiert in einer Blase, isoliert, überwacht, kontrolliert, auf Hass getrimmt, zu Spitzeltum erzogen. Das Storytelling konzentriert sich völlig auf Manipulation.

Jenseits von aktuellen politischen Diskussionen ermöglicht dieser Roman, eine schauerliche Welt und deren Machtmechanismen, die bis tief in die Sprache hinein reichen, zu besichtigen, ohne gleich mit dem Finger auf Politiker*innen, Staaten, Gruppierungen, Parteien zu zeigen. 1984 scheint mir insofern ein guter Ausgangspunkt, über unsere Welt zu reden, ohne direkt über unsere Welt zu reden … 

„Freiheit ist die Freiheit zu sagen, dass 2+2=4 ist. Sobald das gewährleistet ist, ergibt sich alles andere von selbst“ (Annahme des Protagonisten, der sich gegen den Staat wendet und am Ende scheitert)“

https://www.strategisches-storytelling.de/big-brother-is-watching-you-10-zitate-aus-1984/

 

Aus „Wikipedia“: „Die Hasswoche ist eine Propagandaveranstaltung, die dem Hass auf politische und militärische Gegner gewidmet ist. Wie austauschbar diese Gegner für das System sind, zeigt eine Episode, in welcher der Hassredner mitten in seiner Rede einen Zettel zugeschoben bekommt, auf dem steht, dass der Gegner gewechselt hat. Ohne zu stocken oder sich einmal zu versprechen, setzt er seine Rede fort; Hassobjekt ist jetzt der neue Gegner. Die kleine Schwester der Hasswoche ist der tägliche Zwei-Minuten-Hass, an dem jeder teilnehmen muss.“

https://de.wikipedia.org/wiki/1984_(Roman)

 

07 May 2026
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Ministerium der Wahrheit

Bastian Barucker: „Mein Gast Norbert Häring ist einer der bekanntesten freien und regierungskritischen Journalisten Deutschlands. In seinem neuen, sehr umfangreichen und sorgfältig recherchierten Buch beschäftigt er sich mit dem sogenannten «Wahrheitskomplex». Dabei handelt es sich laut Verlagsbeschreibung um «ein größtenteils staatlich finanziertes, zentral gesteuertes und digital hochgerüstetes Netzwerk, das das tut, was der demokratische Staat selbst nicht darf: Zensur, Propaganda, Diffamierung und politische Einflussnahme». Dieser global vernetzte und mit dem Militär verbundene Apparat hat es sich zur Aufgabe gemacht, über Wahrheit zu bestimmen und abweichende Interpretationen der Realität zu bekämpfen oder zum Schweigen zu bringen. Unter dem Deckmantel des Kampfes gegen Rechts, Desinformation, Wahlbeeinflussung oder Hass und Hetze arbeitet er daran, regierungskritische Stimmen aus dem Debattenraum zu entfernen. Von Kontokündigungen, Framingversuchen und tendenziösen Faktencheckern über Shadowbanning und Online-Zensur bis hin zu existenzbedrohenden EU-Sanktionen gegenüber freien Journalisten umfasst das Instrumentarium dieser hybriden Kriegsführung etliche wirksame Werkzeuge im Kampf um die Köpfe der Menschen. Häring formuliert diesen Angriff auf die Meinungsfreiheit als These so: «Der Staat lässt das, was er selbst nicht tun darf, durch Organisationen erledigen, die er finanziert, beeinflusst oder reguliert – mit dem gleichen verfassungswidrigen Ergebnis, dass Kritik am Regierungshandeln unterdrückt wird.»

Auf dem Spiel steht einer der wichtigsten Grundpfeiler eines freiheitlichen und demokratischen Zusammenlebens: die im Grundgesetz verankerte und vom Bundesverfassungsgericht in ständiger Rechtsprechung hochgehaltene Meinungsfreiheit. Insbesondere bei globalen geopolitischen und mit dem militärisch-industriellen Komplex verknüpften Agendapunkten wird diese massiv eingeschränkt, wenn der Wahrheitskomplex auf der Klaviatur seines Instrumentariums zu spielen beginnt. Die Macht dieses Apparats ist spätestens seit dem Kampf um die Deutungshoheit der Verhältnismäßigkeit der Pandemiepolitik offensichtlich geworden.

Die Akteure der kognitiven Kriegsführung, die die von den Herrschenden vorbestimmte «Wahrheit» an die Bürger bringen sollen, reichen von den Vereinten Nationen über die Russische Föderation, die NATO und die Europäische Union. Laut den Recherchen von Norbert Häring spielte Deutschland dabei für den europäischen Raum seit 2014 eine Vorreiterrolle. 

Unter anderem bespreche ich mit ihm, welche Verknüpfungen der Wahrheitskomplex zum Militär hat, inwiefern die Pandemiepolitik mehrheitlich eine Militäroperation war und wie dieser Komplex, der die Meinungsfreiheit gefährdet, abgewickelt werden könnte.

Kapitel:

00:00 Hybride Kriegsführung gegen die eigenen Bürger

02:35 Atlantic Council & „Feindeslisten“ in Europa

05:30 Warum sich Menschen nicht mehr trauen, ihre Meinung zu sagen

09:35 Shadow Banning & Methoden der unsichtbaren Zensur

11:55 Faktenchecker: Das inoffizielle „Wahrheitsministerium“

18:55 Finanzierung von Korrektiv & Staatsgelder

21:45 „Astroturfing“: Inszenierte Bewegungen von oben

28:30 Militärische Wurzeln: NATO & StratCom beim Fact-Checking

38:10 Existenzvernichtung kritischer Journalisten durch die EU

44:15 Vom NetzDG zum Digital Services Act (DSA)

53:55 UN & WHO: „We own the Science“

59:05 Corona-Politik als Militäroperation?

01:06:45 Geheime „Resilienzziele“ der NATO

01:18:20 Das „DISARM“-Framework zur Zensur-Koordination

01:21:20 Fazit: Appell zur eigenen Recherche“

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=aAGEnHaArsw

 

30 April 2026
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Bestellt, bezahlt und abgeholt: Ware Mensch

Hendrick Streeck und sein Partner Paul Zubeil haben verkündet, „Eltern“ geworden zu sein. Wesentlich mehr ist darüber nicht bekannt, aber die Umstände lassen darauf schließen, dass sie die Dienste für eine bezahlte Eizellabgabe und einer bezahlten Schwangerschaft in Anspruch genommen haben und eine 6-stellige Summe in Dollar für dieses Projekt bezahlt haben.

 

„Trotz Verbot: CDU-Politiker Hendrick Streeck und das Geschäft mit der Leihmutterschaft

Deutsche Gesetze sind ihm egal: Der Bundestagsabgeordnete Hendrik Streeck (CDU) und sein Ehemann haben sich in den USA ein Kind „gekauft“. Es wurde per Leihmutterschaft und Eizellenspende ausgetragen; die Mutter verliert alle Rechte an dem Kind, das sie neun Monate ausgetragen hat. In Deutschland ist diese Praxis illegal. Doch für Hendrik Streeck sind solche Gesetze offenbar nur ein geringes Hindernis.

Und obwohl Leihmutterschaft und Eizellenspende gerne als altruistischer Dienst am Kind dargestellt werden, ist die Realität eine andere: Sie degradieren Menschen zu einer Handelsware, die nach Belieben bestellt werden kann – und wenn das „Produkt“ nicht dem Liefervertrag entspricht, wird das Neugeborene eben zurückgegeben.

Maximilian Tichy spricht zu diesem Thema mit Anna Diouf. In der Redaktion bearbeitet sie das Thema Leihmutterschaft und Lebensschutz und erklärt: Hinter den Kulissen ist Leihmutterschaft nichts anderes als gewerblicher Kinderhandel.“

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=Vzxv_0TJbqU

 

23 April 2026
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