Mit dem Regenwurm ist es so eine Sache. Meist nimmt ihn keiner wahr und ernst nehmen tut ihn kaum jemand. Und doch: meist ist er da und oft auch wichtig. Ein eigenes Leben hat er allemal, wenn auch überwiegend unter der Erde - da wühlt und gräbt er sich durch alles durch und kommt mit allem in Kontakt, was es da so gibt im Wurzelbereich und drunterhinaus. Was dahin gerät - und das meiste kommt früher oder später mal da an - betrifft ihn und seine Freunde. Ab und zu kommt Rupert (so der Name des Regenwurms) an die Erdoberfläche, um zu sehen, was die da oben schon wieder alles treiben. Und gibt Kunde davon seinen staunenden Kumpels im Erdreich und jenen über der Erde, die sich für ihn interessieren.
Charakterliche Reife und Entschlossenheit waren die Eigenschaften, die die letzten drei Gegner der deutschen Fußball-Nationalmannschaft (Elfenbeinküste, Ekuador, Paraguay) an den Tag legten. Die deutsche Mannschaft hatte diesen nur wenig entgegenzusetzen und schied verdient aus.
Merz und sein Stolz auf das DFB-Team nach dem WM-Aus
Nastassja Kinski fordert seit einigen Jahren, eine Szene mit bloßem Oberkörper im Film „Falsche Bewegung“ aus dem Jahr 1975 zu löschen. Der Regisseur Wim Wenders ist nun über seine Stiftung eingeknickt und lässt (zumindest vorerst) den gesamten Film nicht mehr zeigen.
Stattdessen soll eine Diskussion folgen, die klären soll, wie in solchen Fällen zu verfahren sei.
Wim Wenders äußert sich ab der 13. Minute zu „Falsche Bewegung“:
Aus dem Jahr 2014: „Jean Ziegler, Professor der Soziologie, war einst Chauffeur Che Guevaras und bekannt mit Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir. Er studierte Jura, Soziologie und Politische Wissenschaften an der Sorbonne in Paris, in New York, Genf und Bern.
Nimmermüde kämpft Jean Ziegler seit Jahrzehnten gegen soziale Ungerechtigkeit. Sei es als jahrelanges Mitglied im Nationalrat für die Sozialdemokratische Partei oder aktuell als Vizepräsident des Beratenden Ausschusses des UNO-Menschenrechtsrats.
Zahlreiche Sachbücher hat er publiziert, die weltweit für Aufsehen sorgten und ihm immer wieder Klagen einbrachten unter anderem eine wegen Landesverrats.
Das Enfant-terrible feierte dieses Jahr seinen 80. Geburtstag. Er ist verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn.“
„Nach dem ukrainischen Angriff auf eine Berufsschule und ein Studentenwohnheim in Starobelsk, bei dem 21 Menschen ums Leben kamen, hat Russland nach eigenen Angaben einen massiven Vergeltungsschlag gegen ukrainische Militärziele ausgeführt. Während westliche Politiker Moskau scharf verurteilen, bleibt der Angriff auf russische Zivilisten weitgehend unerwähnt. Über die Hintergründe, die Reaktionen des Westens und die politische Wirkung der Eskalation sprechen wir mit unserem Korrespondenten Roman Ziskin; zudem ordnet der frühere Pentagon-Analyst Michael Maloof den Einsatz der Oreschnik-Raketen als deutliche Botschaft an Kiew ein.“
Russland fühlt sich mehr und mehr durch die NATO provoziert, wozu verstärkte ukrainische Drohnen-Angriffe gehören. Da diese auch häufiger bewusst zivile Ziele treffen, ist Russland empört.
Es kam kurzfristig zur Eskalation auf russischer Seite und es ist zu erwarten, dass das Kriegs-Geschehen auf die eine oder andere Art und Weise ausartet.
„Stanislav Krapivnik ist ein ehemaliger Offizier der US-Armee aus dem Donbas, der inzwischen zurückgekehrt ist. Krapivnik spricht über die wachsende Wut in Moskau, da die NATO sich zunehmend in den Krieg einmischt, über die massiven Angriffe auf Kiew und über die Möglichkeit, dass Belarus in den Krieg eintreten könnte.“
„Scott Ritter ist ehemaliger Major, Nachrichtendienstoffizier, US-Marine und UN-Waffeninspektor. Ritter erörtert, wie Europa nun die Grenze überschritten hat und eine russische Vergeltung unausweichlich gemacht wurde.“