Mit dem Regenwurm ist es so eine Sache. Meist nimmt ihn keiner wahr und ernst nehmen tut ihn kaum jemand. Und doch: meist ist er da und oft auch wichtig. Ein eigenes Leben hat er allemal, wenn auch überwiegend unter der Erde - da wühlt und gräbt er sich durch alles durch und kommt mit allem in Kontakt, was es da so gibt im Wurzelbereich und drunterhinaus. Was dahin gerät - und das meiste kommt früher oder später mal da an - betrifft ihn und seine Freunde. Ab und zu kommt Rupert (so der Name des Regenwurms) an die Erdoberfläche, um zu sehen, was die da oben schon wieder alles treiben. Und gibt Kunde davon seinen staunenden Kumpels im Erdreich und jenen über der Erde, die sich für ihn interessieren.
„Nach dem ukrainischen Angriff auf eine Berufsschule und ein Studentenwohnheim in Starobelsk, bei dem 21 Menschen ums Leben kamen, hat Russland nach eigenen Angaben einen massiven Vergeltungsschlag gegen ukrainische Militärziele ausgeführt. Während westliche Politiker Moskau scharf verurteilen, bleibt der Angriff auf russische Zivilisten weitgehend unerwähnt. Über die Hintergründe, die Reaktionen des Westens und die politische Wirkung der Eskalation sprechen wir mit unserem Korrespondenten Roman Ziskin; zudem ordnet der frühere Pentagon-Analyst Michael Maloof den Einsatz der Oreschnik-Raketen als deutliche Botschaft an Kiew ein.“
Russland fühlt sich mehr und mehr durch die NATO provoziert, wozu verstärkte ukrainische Drohnen-Angriffe gehören. Da diese auch häufiger bewusst zivile Ziele treffen, ist Russland empört.
Es kam kurzfristig zur Eskalation auf russischer Seite und es ist zu erwarten, dass das Kriegs-Geschehen auf die eine oder andere Art und Weise ausartet.
„Stanislav Krapivnik ist ein ehemaliger Offizier der US-Armee aus dem Donbas, der inzwischen zurückgekehrt ist. Krapivnik spricht über die wachsende Wut in Moskau, da die NATO sich zunehmend in den Krieg einmischt, über die massiven Angriffe auf Kiew und über die Möglichkeit, dass Belarus in den Krieg eintreten könnte.“
„Scott Ritter ist ehemaliger Major, Nachrichtendienstoffizier, US-Marine und UN-Waffeninspektor. Ritter erörtert, wie Europa nun die Grenze überschritten hat und eine russische Vergeltung unausweichlich gemacht wurde.“
„Solidarität mit Hüseyin Doğru – Stoppt die Sanktionen!
UPDATE: Kurz nach Fertigstellung dieses Videos wurde bekannt, dass ein Gericht die Kontosperrung von Hüseyin Doğrus Frau aufgehoben wurde. Dieses Vorgehen - federführend über Lars Klingbeil initiiert - ließe "erhebliche Zweifel" an der Rechtmäßigkeit erkennen.
Vermutlich ist das der Hartnäckigkeit von #FlorianWarweg zu verdanken, der nicht müde wurde, den Skandal immer wieder in der Bundespressekonferenz anzusprechen.
Dieses Video ist ein Aufruf an alle Demokraten, sich offen und laut gegen die Sanktionen gegen den deutschen Journalisten Hüseyin Doğru zu stellen. Doğru wird bestraft, weil er eine nicht genehme Meinung vertreten und diese journalistisch aufbereitet hat.
Die Familie von Hüseyin Doğru befindet sich mittlerweile in einer humanitären Krise, da neben Doğrus Konto auch das seiner Frau „sichergestellt“, also gesperrt wurde. Faktisch ist Doğru damit aus dem gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen worden.
Hüseyin Doğru hat nichts Verbotenes getan, seine Frau hat nichts Verbotenes getan, seine Kinder sowieso nicht. Die Strafe trifft den Journalisten hart, denn es gab zuvor keine Anklage, kein Gerichtsurteil, es wurde einfach vollstreckt.
Die Mitwirkenden dieses Videos fordern die verantwortlichen Personen und Stellen auf, die Sanktionen gegen Hüseyin Doğru zu beenden, seine Familie zu entschädigen und bei ihr für dieses undemokratische und menschenverachtende Sanktionsregime um Entschuldigung zu bitten.“
Seit einem Jahr bestehen die EU-Sanktionen gegen Hüseyin Doğru, ohne dass er irgend etwas Verbotenes getan hätte oder gar verurteilt worden wäre.
Welch bösartiges Regime da agiert, zeigt sich darin, dass der Versuch unternommen wird, seine Frau und seine Mutter in Form von Sippenhaft da hinein zu ziehen.
„Es ist ein unerwartetes Zeichen der Empathie für ein Lebewesen in Not: Nach zahlreichen Politikern hat nun auch Bundeskanzler Friedrich Merz dem vor der Insel Poel gestrandeten Buckelwal einen Besuch abgestattet. Sein Fazit ist ernüchternd, aber realistisch.
"Ich bemitleide seine Überforderung und Hilflosigkeit", erklärte der Wal nach dem Treffen. "Ich habe hier ein Säugetier erlebt, das weder ein noch aus weiß und sich immer wieder in eine unmögliche Lage manövriert."
Viele würden sich fragen, ob derzeit überhaupt noch eine Rettung möglich sei, so der Wal mit Blick auf Merz, während er traurig seufzend eine Fontäne ausstieß. "Wenn man das so mitansieht, dann merkt man schon: Der macht es nicht mehr lange. Da sind sich auch Experten einig. Leider kann man ihm ja auch nicht vermitteln, wie er sich retten könnte. Dazu agiert er zu kopflos."
Die missliche Lage des Kanzlers mache ihn vor allem betroffen, so Timmy. "Ein so großes, majestätisches Lebewesen in dieser Form leiden zu sehen, ist nicht schön. Aber wir dürfen ihn am Ende auch nicht zu sehr humanisieren. Die letzten Wochen haben gezeigt: Er entscheidet sich immer wieder und offenbar ganz gezielt für die nächste Untiefe und gegen den rettenden Ausweg. Das müssen wir irgendwann respektieren."“
Nun aber im Ernst: der in der Ostsee gestrandete und in die Nordsee transportierte Buckelwal wurde in Dänemark tot angeschwemmt.
Welch Irrsinn sich in Deutschland um den Wal abspielte, zeigt eine Dokumentation vom 11.05.2026, also die Zeit zwischen „Rettung“ des Wals und seinem offiziellen Tod.
„60 Tage lang beschäftigte das Schicksal eines Buckelwals in der Ostsee die Öffentlichkeit, Wissenschaft und Politik. Was als seltene Sichtung in der Wismarer Bucht begann, entwickelte sich zu einer kontroversen Rettungsmission. Der privaten Initiative ist es gelungen, den vor der Insel Poel gestrandeten Buckelwal auf einen Schleppkahn in die Nordsee zu leiten, doch Zustand und Verbleib des Wals bleiben weiter unbekannt.“
Michael Hollister: „Kriege kündigen sich nicht an. Sie entstehen nicht aus dem Nichts – sie werden vorbereitet. Verträge werden gekündigt, Budgets umgeschichtet, Infrastruktur ertüchtigt, Rechtsschwellen abgesenkt, Institutionen umgebaut. Wer diese Schritte einzeln betrachtet, sieht Verwaltungsakte. Wer sie zusammen betrachtet, sieht ein Muster.
Diese Serie beschreibt dieses Muster. Neun Teile, neun Perspektiven – von der deutschen Kriegswirtschaft über die EU-Militärarchitektur bis zur globalen Eskalationslogik. Jeder Teil steht für sich und liefert ein eigenständiges Bild.“
Michael Hollister hat eine Serie von Artikeln veröffentlicht, in der er vor allem darauf eingeht, wie in der EU militärische Operationen gegen Russland vorbereitet werden. Über das „Warum“ und das finale Ziel mag mensch anderer Meinung sein, aber dass da etwas im Gange ist und wie es umgesetzt wird, sollte mensch wissen.
Der Wurm hat Michael Hollisters Artikel gekürzt und zusammengefasst: