Kritische Infrastruktur

https://rumble.com/v73v2aw-mega-blackout-in-berlin-vulkangruppe-bekennt-sich-zu-anschlag.html

 

Pressemitteilung vom 27.11.2025 vom Rechnungshof von Berlin: „Berlin ist organisatorisch und personell nicht gut auf den Krisenfall vorbereitet. Die Zuständigkeiten und Ressourcen sind weitgehend ungeklärt. So ist Berlin im Ernstfall nicht handlungsfähig.

Viele der 37 Katastrophenschutzbehörden haben auch drei Jahre nach der Reform des Katastrophenschutzgesetzes weder Gefährdungsanalysen noch Krisenstäbe oder funktionierende Katastrophenschutzpläne vorzuweisen. Einigen Behörden war nicht einmal bekannt, dass sie Katastrophenschutzbehörden sind, andere hielten sich für nicht zuständig. Von dem geplanten flächendeckenden Netz an Krisen-Anlaufstellen ist Berlin weit entfernt. Nur ca. 25 % der geplanten Stützpunkte dieses “Leuchtturm-Systems” sind einsatzbereit. Ursprünglich war auch ein neues Landesamt für Katastrophenschutz vorgesehen. Das Vorhaben scheiterte jedoch an ständig wechselnden Vorgaben und verschlang dennoch geschätzte 1,4 Mio. €.

Die Innenverwaltung muss Ihre Steuerungsverantwortung deutlich besser wahrnehmen. Sie muss für die Umsetzung des Gesetzes sorgen. Es braucht klare Zuständigkeiten, einheitliche Strukturen und mehr Ressourcen – bevor der Ernstfall eintritt.“

https://www.berlin.de/rechnungshof/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung.1620524.php

 

Anfang Januar war es dann soweit.

 

Carola Kleinert, Andy Niklaus, Peter Schwarz: „Am 3. Januar 2026 gegen 6 Uhr morgens löste ein Brandanschlag auf eine Kabelbrücke über den Teltow-Kanal in BerlinLichterfelde den längsten Stromausfall der Nachkriegsgeschichte aus.

Durch die Zerstörung von fünf 110kVHochspannungs und zehn 10kVMittelspannungskabeln fiel nicht nur die Hauptversorgung aus, sondern auch die Redundanz des Netzes, die dafür sorgt, dass, wenn eine Leitung ausfällt, eine andere übernimmt. Eine schnelle Wiederherstellung war dadurch nicht möglich. Der Netzbetreiber Stromnetz Berlin konnte die Versorgung nur schrittweise wiederherstellen; erst am 7. Januar mittags waren alle Nutzer wieder am Netz, die Mobilfunknetze erholten sich gestaffelt.

Rund 50.000 Haushalte mit etwa 100.000 Menschen sowie über 2.200 Betriebe in Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde waren betroffen. Aufzüge blieben stecken, Kühlketten und Mobilfunk kollabierten, SBahn, Straßenbeleuchtung, Schulen, Kitas und Lebensmittelgeschäfte blieben geschlossen.

Besonders dramatisch traf es Hochhaussiedlungen: In 22stöckigen Häusern wurden gehbehinderte Menschen durch den Ausfall der Aufzüge in ihren schnell auskühlenden Wohnungen eingeschlossen, und ab dem siebten Stock fiel die (Kalt)Wasserversorgung aus, weil die elektrischen Pumpen stillstanden.

Das Gesundheitswesen geriet in eine akute Notlage: Krankenhäuser mussten auf Notstromaggregate umstellen, die nur Minimalbetrieb ermöglichen. Operationen, Dialysen und komplexe Behandlungen wurden abgesagt, Arztpraxen und Apotheken blieben geschlossen, und lebenswichtige Medikamente verdarben ohne Kühlung. In Pflegeheimen fielen Beatmungs und Sauerstoffgeräte aus, Personal arbeitete unter katastrophalen Bedingungen, Evakuierungen wurden improvisiert — eine Folge des Angriffs auf eine zentrale Lebensader moderner Großstädte.

Die Behörden kümmerten sich kaum um die Notlage und reagierten im Schneckentempo. Erst nach 33 Stunden rief der CDUSPD geführte Berliner Senat die Großschadenslage aus und forderte Unterstützung durch Bundeswehr und THW an. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegener (CDU), der auf Nachfragen von Medien erklärt hatte, er habe den ganzen Tag im Homeoffice verbracht, um Hilfe zu organisieren, ging, wie sich später herausstellte, nach Ausbruch der Katastrophe Tennis spielen.

Sofortige Hilfe kam fast ausschließlich aus der Bevölkerung und von Freiwilligenorganisationen: Nachbarschaften, Cafés, Restaurants und Einzelpersonen, Feuerwehr, THW und verschiedene Vereine stellten Notunterkünfte, Duschen, warme Mahlzeiten, Ladegeräte und Gaskocher zur Verfügung. Schulen richteten Turnhallen als Notunterkünfte ein, in die auch hochbetagte und pflegebedürftige Menschen zeitweise unter oft unzumutbaren Bedingungen gebracht wurden.“ 

https://www.wsws.org/de/articles/2026/01/13/blac-j13.html

 

Den Putin an die Wand malen, Deutschland in den letzten Krieg treiben wollen, das Land wirtschaftlich und finanziell ruinieren – aber unfähig, es friedens-tüchtig zu machen.

 

Verletzlichkeit der Infrastruktur

 

Christoph Jehle: „Die nationale Strategie zum Schutz kritischer Infrastrukturen (KRITIS-Strategie) definiert kritische Infrastrukturen als Organisationen und Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden.

Im Sinne dieser Definition zählen Organisationen und Einrichtungen aus den Sektoren Energie, Transport und Verkehr, Wasser, Finanz- und Versicherungswesen, Ernährung, Medien und Kultur, Staat und Verwaltung, Gesundheit sowie Informationstechnik und Telekommunikation zu den kritischen Infrastrukturen.

Damit wird deutlich, dass nicht nur die staatliche Infrastruktur von dieser Einstufung betroffen ist, sondern auch zahlreiche Privatunternehmen aus den Bereichen Medien und Kultur sowie Ernährung. Die Sicherstellung der Funktionsfähigkeit von kritischen Infrastrukturen ist Aufgabe der jeweiligen Betreiber. Gleichzeitig erfordert der Schutz Kritischer Infrastrukturen ein koordiniertes Zusammenwirken von KRITIS-Betreibern und staatlichen Stellen.

Dass jetzt auch Lebensmittel zu den Kritischen Infrastrukturen (KRITIS) gehören, erklärt sich dadurch, dass die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln eine lebensnotwendige Aufgabe der Daseinsvorsorge ist, deren Ausfall dramatische Folgen hätte; der Sektor umfasst Herstellung, Verarbeitung und Handel, mit gesetzlichen Vorgaben für Betriebe, die bestimmte Schwellenwerte überschreiten, um deren Widerstandsfähigkeit gegen Störungen wie Naturkatastrophen, Pandemien oder Cyberangriffe zu gewährleisten, wofür das Ernährungssicherstellungs- und -vorsorgegesetz (ESVG) und das IT-Sicherheitsgesetz die rechtlichen Rahmen schaffen.

Was bei der deutschen Liebe zu alkoholischen Getränken nicht wirklich verblüfft, ist die Tatsache, dass auch große Brauereien unter KRITIS fallen und sicherstellen müssen, dass ihre externen Dienstleister, mit denen sie zusammenarbeiten, keinen Risikofaktor für ihren Betrieb darstellen. Das gilt gerade, wenn es um den Schutz der Lieferkette geht. Die Dokumentationspflichten hinsichtlich der Lieferketten wurden auf Druck der Wirtschaftslobby jedoch im Rahmen der Entbürokratisierung gerade zurückgefahren.

Neben den anderen industriellen Nahrungsmittelproduzenten fordern die Getränkehersteller daher unisono, dass sie im Falle von Mangellagen bevorzugt berücksichtigt werden müssten. Das beginnt bei Reduzierung der Steuern auf Energie und reicht bis zur Versorgung mit CO2, damit die Getränke ordentlich "bitzeln".

Das Problem der CO2-Knappheit in der Getränkeindustrie rührt daher, dass das preisgünstigste CO2 ein Nebenprodukt der Düngemittel-Produktion ist. Diese wird jeden Sommer heruntergefahren, daher ist das Gas in der warmen Jahreszeit häufig knapp. Nun haben die Energiepreise die Lage zugespitzt, weil ein Großteil der europäischen Düngemittelhersteller den Betrieb gestoppt oder stark gedrosselt hat.“ 

https://www.telepolis.de/article/Kritische-Infrastruktur-Wie-der-bessere-Schutz-aussehen-soll-11142137.html

 

Alexandra Nollok: „Ausgerechnet der Vorsitzende des Deutschen Beamtenbundes (dbb), Volker Geyer, benannte dann doch den wohl wichtigsten Grund dafür, warum die öffentliche Daseinsvorsorge immer desolater wird. Dass ein Kabelbrand eine derartige Katastrophe mit an die 100.000 betroffenen Berlinern verursachen konnte, liege vor allem an der "Privatisierung kritischer Infrastrukturen", sagte er.

Wo Geyer recht hat, hat er recht. Nun muss man nicht studiert haben, um zu erahnen, dass private Unternehmen immer das oberste Ziel haben, maximalen Profit zu erwirtschaften, egal, ob bei der Stromversorgung, im Gesundheitswesen oder in der Pflege. Wer so plant, spart selbstverständlich an den Ausgaben für Personal, Material und Wartung. Der Profit wird eingesteckt, die Folgen sozialisiert.

Dem Verfall des Gemeinwesens kann man in Deutschland seit Jahrzehnten förmlich zusehen – während die Regierung dabei offensichtlich wegsieht. Kein Wunder, sitzen dort heute schließlich die gleichen Parteien, die seit 30 Jahren die Privatisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge maximal vorantreiben, stets garniert mit dem Versprechen, dass alles besser werde.

Dass Letzteres gelogen ist, bewies jetzt wieder einmal die Deutsche Bahn: Wegen der Schneefälle, vor allem im Osten und Norden Deutschlands, lag der Verkehr in vielen Teilen der Bundesrepublik tagelang darnieder. Für Bahnfahrer ist das längst Normalzustand. Um das privat betriebene Stromnetz dürfte es kaum besser stehen. Bedenkt man dies, erscheint es nicht mal gänzlich unwahrscheinlich, dass der angebliche Anschlag vielleicht gar keiner war.“

https://fromrussiawithlove.rtde.world/meinung/267097-phantom-vulkanier-als-lieferdienst-fuer/

 

Öko-Terrorismus und sein Biotop

 

https://www.youtube.com/watch?v=TtoL7DVsAg0

 

„Nach dem großflächigen Stromausfall im Südwesten Berlins hat der frühere Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, scharfe Kritik am Krisenmanagement von Senat und Sicherheitsbehörden geübt. Im Interview mit der JUNGEN FREIHEIT sprach Maaßen von einem „dilettantischen“ Vorgehen und sieht schwerwiegende Versäumnisse bei Prävention, Aufklärung und Katastrophenschutz.

Nach Einschätzung Maaßens war der Blackout keineswegs ein unvorhersehbares Ereignis. Das Bekennerschreiben der linksextremistischen „Vulkangruppe“ passe in ein seit Jahren bekanntes Muster. Die Gruppe sei dem Antifa-Milieu zuzuordnen und bereits seit über einem Jahrzehnt durch Brand- und Sabotageanschläge aufgefallen. Dennoch seien die Täter bis heute nicht identifiziert. „Man muß sich fragen, warum Verfassungsschutz und Polizei bis heute versagt haben – und warum der Generalbundesanwalt hier nicht längst konsequent tätig geworden ist“, sagte Maaßen.

Auch das Krisenmanagement der Hauptstadt fällt in seinen Augen durch. Die zuständigen Stellen seien offenkundig nicht in der Lage gewesen, kurzfristig funktionierende Notfallpläne zu aktivieren. „Mein Eindruck ist, daß man auf so etwas überhaupt nicht vorbereitet ist. Vieles wirkt einfach dilettantisch“, so Maaßen. Offenbar habe man – wie schon bei früheren Anschlägen auf die Stromversorgung – darauf gesetzt, daß sich die Lage binnen weniger Stunden von selbst entspanne.

Besonders scharf äußerte sich der frühere Verfassungsschutzpräsident zur politischen Bewertung linksextremer Gewalt. Er beklagte eine „Akzeptanz derartiger Anschläge durch das politisch-mediale Establishment“. Die Antifa sei faktisch eine „Knüppeltruppe“, die von linken und grünen Kräften politisch gedeckt und über verschiedene Kanäle finanziell unterstützt werde. Vor diesem Hintergrund sei es unrealistisch zu erwarten, daß Sicherheitsbehörden mit der nötigen Härte gegen solche Gruppen vorgingen. „Während die Politik das stillschweigend duldet oder sogar fördert, ist von den Behörden zu viel erwartet.“

Der massive Stromausfall mit zehntausenden betroffenen Haushalten sei zudem medial verharmlost worden. In den überregionalen Leitmedien habe das Ereignis kaum eine Rolle gespielt. „Allenfalls 20 Sekunden in der Tagesschau, nach vielen anderen Themen“, kritisierte Maaßen. Stattdessen sei der Blackout in den „Fußnoten“ verschwunden, während internationale Ereignisse die Berichterstattung dominierten.

Für Maaßen steht fest, daß es sich nicht um bloße Sachbeschädigung handelt. „Das ist Terrorismus“, betonte er. Priorität müsse nun zunächst die Hilfe für die Betroffenen haben – insbesondere bei winterlichen Temperaturen, fehlender Heizung und eingeschränkter Wasserversorgung. Er plädierte für einen sofortigen Einsatz von Technisches Hilfswerk und notfalls auch der Bundeswehr. Zugleich fordert er eine kompromißlose strafrechtliche Aufklärung: „Die Täter müssen vor Gericht gestellt und abgeurteilt werden.“ Nur so könne verhindert werden, daß sich solche Anschläge wiederholen.“

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2026/maassen-erhebt-schwere-vorwuerfe-gegen-sicherheitsbehoerden/

 

Vera Lengsfeld: „Die größte Gefahr für unsere Zukunft sind nicht die Terroristen, sondern die herrschenden Ideologen in Politik und Medien und ihre Helfershelfer in den mit Steuergeld gefütterten NGOs.

Was der Süden Berlins erlebt, ist nicht der erste, sondern nur der größte und wirkmächtigste Anschlag der linksextremistischen „Vulkan“-Terroristen.

Seit über 14 Jahren gibt es öffentliche Bekenntnisse dieser Terroristen. Sie erklärten sich verantwortlich für Brandanschläge auf Autos, Firmenwagen und Baufahrzeuge. In den Jahren 2018, 2020 und 2022 gab es Anschläge auf Stromkabel und Hochspannungsmasten. Das Tesla-Werk in Grünheide wurde 2024 angegriffen. Die Produktion stoppte tagelang, 50.000 Haushalte in Brandenburg und in Berlin-Köpenick waren ebenso lange ohne Strom. Der Schaden betrug über 100 Millionen Euro. Schweigen im Medienwald, abgesehen von ein paar Randnotizen.

Wenn ein paar Betrunkene auf Sylt „unwoke“ Sätze grölen, gibt es einen tagelangen medialen Empörungssturm. Hier handelt es sich um schwere Verbrechen, die durch Schweigen verharmlost werden. Ein dem linksradikalen Milieu entstammender Top-Journalist verstieg sich sogar zu der Behauptung, die Angst vor Stromausfällen würde von „rechts“ geschürt. Ich konnte keinen Kommentar von ihm zu den Taten seiner Gesinnungsgenossen finden.

Die Berliner Politik hätte gewarnt sein müssen. Im September 2025 gab es in Berlin-Johannisthal einen Anschlag auf das Stromnetz, der 50.000 Haushalte ohne Strom ließ. Wieder kein großes Problem für Politik und Medien. Im August kündigten die Terroristen an, sie wollten „Villenviertel lahmlegen“. Außer der „Berliner Zeitung“ regte das niemanden auf. Auch als der Rechnungshof im November 2025 in einer Presserklärung eindrücklich darauf hinwies, dass Berlin in einem Katastrophenfall nicht handlungsfähig wäre, war keine Reaktion bei Politik und Medien zu erkennen. Angeblich soll es in Berlin 37 Katastrophenschutzbehörden geben. Viele wussten anscheinend nichts davon oder fühlten sich nicht zuständig.

Die gute Nachricht ist, dass auch in Berlin der Kern unserer Gesellschaft noch intakt und handlungsfähig ist. Die meisten Betroffenen waren in der Lage, sich selbst zu helfen, dank eines intakten Netzwerks von Familie, Freunden und Bekannten. Auch die Behörden arbeiteten weitgehend zuverlässig, auch ohne politische Präsenz. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner hat durch seine Abwesenheit am ersten Tag deutlich gemacht, wie überflüssig er ist. Er hätte lieber zu Hause bleiben sollen, statt sich am nächsten Tag über eine 97-jährige Frau zu beugen, die auf einem Feldbett mitten in einer zugigen Turnhalle lag. Statt ausgerechnet von dieser hilflosen Frau ein Pressefoto machen zu lassen, hätte er unverzüglich anordnen müssen, dass die Dame in ein Hotel gebracht werden soll. Dass ihm dies anscheinend nicht in den Sinn gekommen ist, sagt alles über den Charakter von Wegner.

Übertroffen wird der Regierende an Frechheit nur vom SED-Linke-Chef von Aken, der tatsächlich verkündete, politisch links motivierte Straftaten könnten dem Allgemeinwohl dienen und die Allgemeinheit schützen. Ein Rechtsbruch sei dann gerechtfertigt.

Kulturstaatsminister Weimer scheint das ähnlich zu sehen. Er hat vor wenigen Wochen auf der Frankfurter Buchmesse den Deutschen Verlagspreis, der mit 50.000 € dotiert ist, an den linksradikalen Unrast-Verlag verliehen, der ein Buch „Tipps und Tricks für Antifas und Antras“ herausgegeben hat. In diesem Buch finden sich Anleitungen, wie Schüler zu Linksterroristen gemacht werden können, inklusive Hinweise, wie Bekennerschreiben anzufertigen seien.

Die Rote Armee Fraktion musste noch mühsam Banken überfallen, um an Geld für ihre Aktionen zu kommen. Heute müssen die Terroristen nur noch Förderanträge stellen – oder nicht mal das – denn die Steuermillionen fließen den NGOs zu, ohne dass es Kontrollen gäbe, wo das Geld am Ende der Umverteilungskette landet.

Die Feinde unserer Gesellschaft werden von der Politik mit unserem Geld finanziert! Auch Strafverfolgung müssen sie nicht wirklich fürchten. Nach fast 14 Jahren ist immer noch kein einziger Täter gefasst. Die richtigen Fragen dazu hat Hans-Georg Maaßen gestellt:

1. Der Generalbundesanwalt übernimmt Verfahren gegen Terrorverdächtige nur dann, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Bundeszuständigkeit vorliegen, insbesondere bei einer besonderen Bedeutung für die innere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland. Ist diese Schwelle nicht erreicht, verbleiben die Verfahren bei den zuständigen Staatsanwaltschaften der Länder, und das Bundeskriminalamt wird nicht mit den Ermittlungen betraut.

2. Beim Bundeskriminalamt existiert keine Besondere Aufbauorganisation mit der Bezeichnung „Vulkan“. Eine solche BAO ist weder öffentlich dokumentiert noch durch offizielle Verlautbarungen bestätigt. Offenbar bestand kein Anlass oder Bedarf, eine formalisierte Aufbauorganisation unter diesem Namen einzurichten.

3. Im Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrum ist keine Task Force mit dem Namen „Vulkan“ eingerichtet worden. Das GETZ fungiert als Koordinierungs- und Analyseplattform beteiligter Sicherheitsbehörden und arbeitet mit thematischen Arbeitsgruppen, nicht mit dauerhaft benannten Task Forces dieser Art.

Wir dürfen es nicht bei diesen Fragen belassen, sondern müssen politischen Druck aufbauen, damit die Ermittlungen gegen die Terroristen endlich aufgenommen werden. Davon hängt unsere Zukunft ab! 

https://reitschuster.de/post/terroranschlaege-heissen-jetzt-grosser-stromausfall/

 

Klaus Kelle: „Der Angriff auf die Stromversorgung in Zehlendorf ist nicht Vandalismus. Es ist eine strategische Botschaft an uns hier draußen im bürgerlichen Rechtsstaat.

Ihre Botschaft:

Wir können das Licht ausschalten. Heute für Zehntausende und morgen für die ganze Welt?

Die RAF der 70er Jahre konzentrierte sich irgendwann auf die gezielte Tötung von Repräsentanten des Staates. Die „Vulkangruppe“ und Genossen verfolgen heute (noch) eine Strategie des „System-Blackouts“.

Sie greifen nicht den Politiker an seinem Schreibtisch an, sondern die Gesellschaft insgesamt, indem sie Strom, Wasser und Glasfaser zu ihren Zielen ausrufen. Diese Form von Terror hat das Potenzial, mehr Menschenleben zu gefährden als die Attentate der 70er Jahre. Ein flächendeckender Stromausfall in einer Millionenstadt wie Berlin trifft Krankenhäuser, Seniorenheime und die gesamte Rettungsarchitektur.

Die moralische Rechtfertigung der „Vulkangruppe“ – man wolle den „kapitalistischen Moloch“ stoppen – nimmt den Tod Unbeteiligter billigend in Kauf. Es ist die exakt gleiche ideologische Kälte, die Meinhof an den Tag legte, als sie das Leben eines Institutsangestellten bei der Baader-Befreiung als „notwendiges Opfer“ bezeichnete.

Wie so häufig winkt das deutsche links-woke Juste Milieu gelangweilt ab, oder wie Linke-Parteichef Jan van Aken jüngst sagte, linke Straftaten dienten dem Gemeinwohl und seien milder zu bewerten als „rechte Gewalt“.

Das sehe ich anders, denn wenn sich eine Bewegung selbst in eine existenzielle Endzeitstimmung hochschaukelt – seinerzeit „Vietnam-Völkermord“, heute „Klimakollaps“ und das Ende der Menschheit – wird Gewalt zu sowas wie einer ethischen Pflicht. Dazu kommt, dass die Radikalisierung heute viel schneller passiert durch die Möglichkeiten des Internets. Der Übergang zum Terrorismus geschieht dann nicht durch einen großen Knall, sondern durch eine schleichende sprachliche Verschiebung.

Wer die „Vernichtung von Infrastruktur“ fordert, wird irgendwann die Vernichtung derer fordern, die sie bedienen.“

https://reitschuster.de/post/das-gefaehrliche-echo-ulrike-meinhofs/

 

Alvaro Zapata: „Berlin, 3. Januar 2026. In den frühen Morgenstunden bricht im Südwesten der Hauptstadt die Stromversorgung zusammen. Nicht punktuell, nicht für Minuten, sondern flächig und über Stunden, teils Tage. Betroffen sind Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde. Rund 45.000 Haushalte, dazu etwa 2.200 gewerbliche und institutionelle Anschlüsse. Schulen bleiben geschlossen, Kitas improvisieren, Pflegeeinrichtungen schalten auf Notbetrieb. Aufzüge stehen still, Heizungen fallen aus, medizinische Geräte laufen auf Reserve. Bei winterlichen Temperaturen. Es ist kein technischer Defekt. Es ist Sabotage. Der Staatsschutz ermittelt wegen Brandstiftung. Kurz darauf taucht ein Bekennerschreiben auf. Absender: die Vulkangruppe.

Damit ist der Tatbestand klar. Und damit endet jede bequeme Ausrede.

Denn was hier angegriffen wurde, ist kein Konzern, kein Investor, kein „Symbol kapitalistischer Ausbeutung“. Angegriffen wurde der Alltag. Das Nervensystem einer Stadt. Menschen, die nichts entscheiden, nichts steuern, nichts repräsentieren. Pflegekräfte, Kinder, Alte. Wer nach diesem Anschlag noch von „Industriekritik“ spricht, lügt.

Der Rückblick auf 2025 ist aufschlussreich. Damals traf es die Gigafactory von Tesla in Grünheide. Die Deutung lag bereit wie ein vorgefertigtes Textbausteinlager: Protest gegen Großindustrie, Kritik am „grünen Kapitalismus“, Widerstand gegen amerikanische Konzerne. Medien sortierten ein, Politik relativierte, Kommentatoren diskutierten über Elon Musk. Den bösen Trump-Fanboy. Alles passte. Alles war vertraut. Alles war bequem.

Doch schon damals war das ein Kategorienfehler. Tesla war nicht das Ziel. Tesla war die Bühne. Der Konzern bot Projektionsfläche, moralische Anschlussfähigkeit, mediale Reichweite. Die Tat lebte nicht von ihrer offiziellen Bedeutung, sondern von ihrer Sichtbarkeit. Es ging den Attentätern vor allem um das persönliche Vorkommen im öffentlichen Raum.

2026 fällt diese Tarnung in sich zusammen. Wer keine Fabrik mehr angreift, sondern Wohnviertel. Wer nicht Produktionsmittel sabotiert, sondern Pflegeheime und Schulen. Wer nicht Symbole trifft, sondern Menschen im Alltag. Der betreibt keinen Protest. Er betreibt Verunsicherung. Der Stromausfall ist kein Kollateralschaden, er ist der Zweck.

Hinzu kommt ein Widerspruch, der fast komisch wäre, wäre er nicht so entlarvend: Die Vulkangruppe ist auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen, um ihre eigene Zerstörung überhaupt wirksam werden zu lassen. Fiele der Strom wirklich flächig aus, gäbe es keine Liveticker, keine Eilmeldungen, keine Talkshows, keine Schlagzeilen. Ohne Netz kein Echo. Ohne Echo keine Existenz. Diese Sabotage lebt vom Restbetrieb. Sie ist parasitär, nicht revolutionär.

Die Täter sitzen währenddessen nicht im Dunkeln. Sie sitzen im Warmen. Mit Strom. Mit Internet. Mit Endgeräten. Und sie verfolgen genüsslich, wie ihr Name durch Tagesschau, Bild, Frankfurter Allgemeine Zeitung und taz wandert. Das ist der eigentliche Ertrag der Tat. Nicht die Abschaltung. Die Erwähnung. Der Anschlag ist der Eintrittspreis in den Klatschspaltenbetrieb. Die Infrastruktur ist das Ticketbüro.

An diesem Punkt verschiebt sich die Analyse zwangsläufig. Weg von der Frage, wogegen diese Gruppe kämpft, hin zu der Frage, wovon sie lebt. Die Antwort ist schlicht und unerquicklich: von Aufmerksamkeit. Die Vulkangruppe braucht den „Spießer-Alltag“, den sie rhetorisch verachtet, als Energiequelle. Ohne funktionierende Normalität kein Blackout. Ohne Blackout keine Schlagzeile. Ohne Schlagzeile keine Bedeutung.

Hier verläuft die eigentliche Trennlinie. Nicht zwischen links und rechts, sondern zwischen Sein und Haben. Sein heißt, einen inneren Maßstab zu besitzen, Verantwortung zu tragen, Dauer auszuhalten, auch wenn niemand hinsieht. Haben heißt hier: Aufmerksamkeit besitzen, Resonanz erzwingen, Bedeutung aus der Reaktion anderer ziehen. Die Vulkangruppe entscheidet sich konsequent für Haben. Der Anschlag ersetzt die Biografie. Der Knall ersetzt das Ich.

Genau darin liegt der entscheidende Punkt: Es geht der Vulkangruppe vor allem darum, wahrgenommen zu werden. Reichweite zu erzielen. In dieser Hinsicht unterscheidet sie sich strukturell kaum von Influencern auf TikTok oder Instagram. Auch dort geht es um Sichtbarkeit, um Resonanz, um das Gefühl, zu existieren, weil andere reagieren. Der Unterschied liegt nicht im Motiv, sondern im Verstärker. Influencer benutzen Algorithmen. Die Vulkangruppe benutzt Sachbeschädigung. Doch wer billigend in Kauf nimmt, dass Altenheime ohne Strom dastehen, dass lebenswichtige Apparaturen ausfallen, dass Pflegebedürftige und Kranke gefährdet werden, hat eine Grenze bereits überschritten. Der Schritt vom Blackout zur gezielten Tötung ist dann kein qualitativer mehr, sondern ein gradueller. Mark David Chapman, der John Lennon am 8. Dezember 1980 ermordete, handelte aus genau diesem Motiv heraus: Er wollte in die Geschichte eingehen. Das hat er später selbst eingeräumt. Die Frage ist deshalb nicht, ob die Vulkangruppe Aufmerksamkeit sucht – das tut sie längst. Die Frage ist, wie weit sie zu gehen bereit ist, wenn der nächste Anschlag nicht mehr reicht. Wann wird Sabotage zu Mord? Wann wird die Gruppe zum neuen Pop-Narrativ des Radikalismus? 

Deshalb ist die naheliegende Frage so entlarvend: Warum nicht raus aufs Land? Warum keine autarke Kommune? Warum nicht zeigen, dass es anders geht? Früher wäre genau das ein genuin linker Impuls gewesen. Selbst machen und nicht nur enteignen. Aufbauen statt zerstören. Verantwortung übernehmen statt nur anklagen. Doch eine Kommune verlangt, was Sabotage systematisch vermeidet: Arbeit ohne Applaus, Konfliktfähigkeit, Verlässlichkeit, Bleiben. Sie verlangt Selbstsein ohne Bühne. Genau das ist unmöglich für ein Milieu, dessen Identität aus Opposition besteht.

Der Unterschied zum verachteten „Spießer“ ist dabei geringer, als man glauben möchte. Der klassische Spießer will mit dem neuen Tesla die Nachbarn beeindrucken, um den Alltag erträglicher zu machen. Status als Betäubung. Besitz als Pflaster. Das ist banal, aber ehrlich. Die Vulkangruppe verfolgt dasselbe Prinzip, nur mit anderen Mitteln. Sie will innerhalb ihres Milieus die Charts anführen. Mediale Sichtbarkeit statt klassischem Fahrzeug. Erwähnung statt Eigentum. Anerkennung statt Leistung. Das Ziel ist identisch: Bedeutung durch Außenwirkung. Der Weg ist unterschiedlich: Konsum hier, Sabotage dort. Beides ist zutiefst spießig.

Auffällig ist zudem, aus welchem sozialen Raum solche Aktionen möglich werden. Man muss sich diese Täter nicht als prekäre Existenzen vorstellen. Im Gegenteil. Vieles deutet auf eine Generation hin, die materiell abgesichert ist, deren Lebensunterhalt nicht auf dem Spiel steht, deren „Assets“ unberührt bleiben. Es ist die Generation der Erben, nicht zwingend finanziell spektakulär, aber strukturell sorgenfrei. Menschen, die nie um Existenz kämpfen mussten, aber um Aufmerksamkeit. Von den Eltern nicht gesehen, nun sichtbar über Umwege. Risiko ja, Verlust nein. Das ist kein Antikapitalismus. Das ist Kaputt-Talismus: moralischer Radikalismus bei maximaler Schonung der eigenen materiellen Basis. Gelangweilte Rich Kids glauben, sie würden Marx neu interpretieren.

An diesem Punkt wird auch verständlich, warum der aktuelle Staat so auffällig leise reagiert. Der heutige linke Staat ist kein Gegenentwurf zu solchen Phänomenen, sondern ihr institutioneller Schatten. Der NGO-Komplex operiert nach derselben Logik: moralische Wirksamkeit ohne Verantwortung, Einfluss ohne Haftung, Haltung ohne Ergebnis. Naive Narrative ersetzen komplexe Realitäten. Wer dieses Gefüge ernsthaft kritisiert, greift die eigene Machtarchitektur an.

Diese Einschätzung ist keine bloße Polemik, sondern inzwischen empirisch unterfüttert. Der australische Medien- und Zensurforscher Andrew Lowenthal hat in seiner aktuellen Deutschland-Analyse detailliert aufgezeigt, wie sich hierzulande ein staatlich alimentierter NGO-Komplex herausgebildet hat, der nicht primär zivilgesellschaftlich wirkt, sondern politisch-administrativ. Lowenthal beschreibt ein dichtes Netzwerk aus NGOs, Stiftungen, Forschungsstellen, Trusted-Flagger-Organisationen und Medienpartnern, das überwiegend aus öffentlichen Mitteln finanziert wird – Bundesministerien, Landesprogramme, EU-Töpfe – und dessen Aufgabe faktisch nicht Problemlösung, sondern Narrativpflege, Diskurssteuerung und Abweichlermanagement ist.

Der entscheidende Befund: In Deutschland ist diese Struktur enger, zentralisierter und staatlicher organisiert als etwa in den USA. Während dort Plattformen formell privat agieren, wirken hier staatlich finanzierte Akteure als vorgelagerte Filterinstanzen. Sie entscheiden, was als Desinformation, Hass oder „problematisch“ gilt, ohne demokratische Legitimation, ohne Transparenz, ohne persönliche Haftung. Laut Lowenthal entstehen so dauerfinanzierte Parallelstrukturen, deren Budgetlogik auf Verstetigung angelegt ist: Wer Probleme löst, gefährdet Förderlinien; wer Probleme verwaltet und moralisch auflädt, sichert sie.

Damit erklärt sich auch die politische Zurückhaltung im Umgang mit Phänomenen wie der Vulkangruppe. Nicht, weil Gewalt akzeptiert würde, sondern weil die Denkform – moralische Überhöhung, Verantwortungsauslagerung, Eskalation als Wirksamkeitsersatz – strukturell verwandt ist. Die illegale Sabotage ist nicht der Gegenpol dieses Systems, sondern seine radikalisierte Außenform.

Ein präziser Blick auf diese Struktur zeigt: Es handelt sich nicht um lose Bürgerrechtsgruppen, sondern um ein formal zivilgesellschaftliches Netzwerk, das mit staatlichen Milliardenbudgets alimentiert wird – über Ministerien, Förderprogramme, staatsnahe Stiftungen und EU-Töpfe – und dessen Erfolg nicht am realen Output, sondern an strategischer Sichtbarkeit gemessen wird. Struktur und Budget sind darauf ausgelegt, Dauerprobleme zu verwalten, nicht Lösungen zu schaffen.

Dabei ist eines klarzustellen: Die Vulkangruppe ist kein AfD-Umfeld. Sie ist kein Produkt russischer hybrider Kriegsführung. Diese Zuschreibungen sind analytische Fluchtwege. Der inflationäre Begriff „hybrider Krieg“ ersetzt Analyse durch Nebel. Die Vulkangruppe braucht keinen äußeren Strippenzieher. Sie braucht ein ideologisches Biotop, das Verantwortung systematisch verlernt hat.

Ein weiterer Ausdruck dieser Mentalität zeigt sich in der Verhaltenspolitik. Während Bürger wegen oft harmloser Kritik oder Satire auf Politiker zunehmend mit XXL-Serien privater Anzeigen überzogen werden, lebt dieselbe politische Klasse eine Praxis, die jede Glaubwürdigkeitsgrenze sprengt.

Besonders deutlich wird diese Mentalität an der systematischen Anzeigenpraxis führender grüner Regierungsmitglieder. Nach öffentlich gewordenen Zahlen aus Justiz- und Medienrecherchen hat Robert Habeck in den vergangenen Jahren über 800 Strafanzeigen wegen Beleidigung gestellt oder stellen lassen – vielfach gegen einfache Bürger, Rentner, Handwerker, Nutzer sozialer Medien. Seine Parteikollegin Annalena Baerbock liegt in derselben Größenordnung: mehrere hundert Strafanzeigen, teils gebündelt, teils automatisiert angestoßen, stets mit dem Gewicht des Ministeramts im Rücken.

Diese Anzeigen sind kein Randphänomen, sondern Machtpraxis. Sie erzeugen Kosten, Angst, Verfahren, Vorladungen – selbst dann, wenn sie später eingestellt werden. Der Bürger zahlt Zeit, Geld, Nerven. Der Staat zahlt mit Justizkapazität. Und die Minister? Tragen kein persönliches Risiko. Das Anzeigenregime wird aus Steuermitteln administriert und abgesichert.

Parallel dazu steht der inzwischen dokumentierte Umgang mit öffentlichen Geldern: über 130.000 Euro Friseur- und Stylingkosten bei Annalena Baerbock, finanziert aus Steuermitteln, bezahlt aus genau jenen Institutionen, aus denen gleichzeitig Bescheidenheit, Verzicht und moralische Disziplin gepredigt werden. Einschüchterung nach unten, Selbstbedienung nach oben – nicht als Ausnahme, sondern neue Form der Hybris.

Die Rolle der Medien fügt sich nahtlos ein. Die Anschläge werden heruntergespielt, nicht aus Unkenntnis, sondern aus Nähe. Man teilt Sprache, Feindbilder, Codes. Gleichzeitig lebt dieses Mediensystem hervorragend von genau jenem Alltag, den es rhetorisch verachtet. Finanziert über verpflichtende Gebühren, abgesichert gegen Markt und Kritik, ist der öffentlich-rechtliche Betrieb zum Selbstbedienungsladen einer moralischen Klasse geworden, die vom „Spießer“ lebt und ihn zugleich belehrt. Empörungssimulation bei gleichzeitiger Klick- und Quotenernte. Der Täter wird geächtet und zugleich veredelt. Sein Name fällt. Seine Worte werden zitiert. Seine Deutung wird mitgeliefert. Das System empört sich und profitiert. 

Hier liegt der Kern der Verlogenheit. Realität und Ideologie fallen auseinander. Der Staat predigt Verantwortung und praktiziert Verantwortungslosigkeit. Er spricht von Solidarität und produziert Vetternwirtschaft. Er überzieht Bürger mit Anzeigen, während er Sabotage semantisch entschärft. Ordnung wird eingefordert, Chaos rhetorisch hofiert. Das ist kein politischer Streit mehr, das ist ein struktureller Widerspruch.

Philosophisch betrachtet haben wir es mit einer säkularen Endzeitsekte zu tun. Der Ausnahmezustand ist ihr Lebenselixier – aber nur, solange er kontrolliert wird. Corona war das Lehrstück: Der Ausnahmezustand wurde gefeiert, solange er administriert, sanktioniert, moralisch aufgeladen werden konnte. Freiheit galt als Gefahr, Gehorsam als Tugend.

Die Vulkangruppe ist in diesem Sinne keine Opposition, sondern eine unkontrollierte Metastase dieses Denkens. Sie übernimmt die Logik des Ausnahmezustands, entzieht ihn aber der staatlichen Kontrolle. Genau deshalb ist sie für das System gefährlich und zugleich schwer eindeutig zu verurteilen. Wer den permanenten Ausnahmezustand zur moralischen Normalität erklärt, kann sich schlecht darüber empören, wenn andere ihn praktisch herstellen. 

So schließt sich der Kreis. Die Vulkangruppe braucht den Spießer, den sie verachtet. Sie braucht seine Infrastruktur, seine Ordnung, seine Medien, seine Gebühren, seine Steuern. Sie lebt von dem, was sie sabotiert. Das ist keine Revolte gegen das System. Das ist eine parasitäre Existenzform im System. 

Extrem spießig.

Extrem abhängig.

Extrem kaputt.

Der Unterschied zum Nachbarn mit dem Neuwagen ist nicht moralisch, sondern ästhetisch. Beide wollen gesehen werden. Der eine geht dafür malochen, der andere zündet an. Beide brauchen Publikum.“

https://apolut.net/die-spiesser-von-der-antifa-alvaro-zapata/

 

Vielleicht doch „Falsche Flagge“?

 

Tobias Riegel: „Als total dubios empfinde ich die (angebliche) Täterschaft einer sich „links“ nennenden Terror-Gruppe. Dazu kommt die Übernahme dieser fragwürdigen Charakterisierung des Terrors gegen Bürger als „links“ durch Medien und Politik. Der total abzulehnende Anschlag gegen tausende einfache Bürger kann selbst nach den massiven Umdeutungen des Wortsinns von „Links“ und „Rechts“ in den letzten Jahren in keiner Weise als „Links“ bezeichnet werden. Dieses Urteil trifft auch auf vorherige, angeblich durch die dubiose „Vulkan Gruppe“ verübte Anschläge zu.

Wer Handlungen wie den Strom-Terror dennoch als „Links“ qualifiziert (wie die Gruppe selber oder viele Journalisten und Politiker), der führt die Bürger in die Irre und möchte den Ruf tatsächlich linker Inhalte (etwa das Streiten für soziale Gerechtigkeit) schwer beschädigen.

Darum ist das Bekennerschreiben in meinen Augen überhaupt nicht „glaubwürdig“, wie laut Medien Staatsschutz und Landeskriminalamt behaupten. Im Gegenteil: Die ganze Aktion riecht meiner Meinung nach intensiv nach „Falscher Flagge“ – aber das ist eine total unbelegte Theorie. Es gibt noch weitere Theorien: Inzwischen ist laut Berliner Zeitung ein zweites Bekennerschreiben aufgetaucht (und laut taz sogar ein drittes), was die Verwirrung nicht mindert.

Zwischenzeitlich wurde (selbstverständlich) auch versucht, den Anschlag russischen Tätern zuzuschreiben, die zusätzlich durch parlamentarische Anfragen der AfD zur Infrastruktur unterstützt worden seien. Doch beide Behauptungen sind sogar dem ZDF oder der FAZ zu weit hergeholt.“ 

https://www.nachdenkseiten.de/?p=144480

 

Alexandra Nollok: „Nach wie vor ist unklar, wer (oder was?) den Berliner Kabelbrand mit folgender Großhavarie verantwortet. Kryptische "Bekenner-, Erklärungs- und Gegenschreiben" vermeintlicher "Vulkangruppen" – inzwischen sind mindestens fünf davon auf eher transatlantisch gepolten "Antideutschen"-Portalen aufgetaucht – lesen sich so absurd, als hätten sich Nachwuchsagenten mit mäßigem Erfolg an der Bedienung von KI geübt. Dass diese angeblichen "Vulkanier" seit 2011 ihr Unwesen treiben, ohne dass nur einer gefasst oder irgendwelche Details über sie bekannt geworden wären, gehört zu den Merkwürdigkeiten.

Doch das politische Establishment wusste sofort, wo der Übeltäter und damit "Volksfeind im Inneren" zu finden sei. Bereits kurz nach dem mutmaßlichen Anschlag machte Berlins Bürgermeister Kai Wegner (CDU) – nachdem er sich bekanntlich beim Tennisspielen erholt hatte – zunächst "offenbar Linksextremisten", wenig später "Linksterrorismus" dafür verantwortlich.

Bundeskanzler Friedrich Merz, dessen Kanzleramtsminister Thorsten Frei (beide CDU) und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) zollten Wegner dafür Beifall, während die Presse noch darüber rätselte, wie authentisch die "Vulkanier"-Schreiben seien und ob vielleicht nicht doch "die Russen" dahinterstecken. Flugs übernahm die Bundesanwaltschaft den Fall. Doch läuft es wie in den vergangenen 15 Jahren "Vulkangruppen"-Anschlagsermittlungen, darf sich die Hoffnung auf einen Erfolg in Grenzen halten 

Wer oder was den Blackout tatsächlich ausgelöst hat, wird die Bevölkerung vermutlich nie erfahren. Fürs Resultat ist das am Ende auch egal. Der Frust ist da, die passende Stimmung erzeugt und die erwünschten Maßnahmen gegen die "kleinen Leute" sind schon verkündet. Oder um es mit einem Zitat aus der Berliner Tageszeitung junge Welt zu formulieren:

"'Vulkan' ist Synonym für einen Lieferdienst, der Berliner Senat, Generalbundesanwalt, Geheimdienste und nun den Polizeiminister mit solchen 'Paketen' versorgt."“

https://fromrussiawithlove.rtde.world/meinung/267097-phantom-vulkanier-als-lieferdienst-fuer/

 

Carola Kleinert, Andy Niklaus, Peter Schwarz: „… Ein anonymer Anschlag auf die städtische Infrastruktur, von der die Existenz, die Gesundheit und sogar das Leben zehntausender Unbeteiligter abhängt, bewirkt das Gegenteil. Er liefert den Herrschenden einen willkommenen Vorwand, den Staatsapparat aufzurüsten, demokratische Rechte einzuschränken und politische Opposition zu unterdrücken.

Der einzige Beleg, dass es sich um einen „linksextremen“ Anschlag handle, sind zwei Bekennerschreiben einer „Vulkangruppe“. Danach richtete sich der Anschlag gegen „fossile Energien“, „die Reichen“, die „imperiale Lebensweise“ und den „Raubbau an der Erde“.

Es ist völlig unklar, wer hinter dieser „Vulkangruppe“ steckt und ob es überhaupt eine Organisation dieses Namens gibt. Seit 2011 haben sich in Berlin mehrmals „Vulkangruppen“ zu Brandanschlägen bekannt. Meist richteten sich die Anschläge gegen Kabelschächte an Bahntrassen sowie gegen Strom- und Datenleitungen. Der spektakulärste war die Sprengung eines Strommasts, die im März 2024 die Tesla-Fabrik in Grünheide stilllegte.

Obwohl er sie seit 15 Jahre beobachtet, behauptet der Berliner Verfassungsschutz, die Urheber dieser Anschläge nicht zu kennen. Er ist sich noch nicht einmal sicher, ob es sich jeweils um dieselbe Gruppe handelt. In der jüngsten Ausgabe des Berliner Verfassungsschutzberichts, der im Februar 2025 erschien, heißt es dazu lediglich:

In mindestens acht Fällen ähneln sich die Texte in Auf­bau, Stil und inhaltlichen Aussagen so, dass von einem (teil-)identischen Autorenkreis auszugehen ist. Auch ein Strategiepapier aus dem Jahr 2015 deutet auf eine feste Struktur. Bezugnahmen auf ein in Szenekreisen bekanntes Pamphlet sprechen dafür, sie ideologisch im anarchistischen Spektrum zu verorten.

Dass die Anschläge von unterschiedlichen Akteuren verübt wurden, legt auch das Schreiben einer weiteren „Vulkangruppe“ nahe, das auf Indymedia veröffentlicht wurde. Es distanziert sich ausdrücklich vom Anschlag in Lichterfelde und wirft den Autoren des Bekennerschreibens und den Medien vor, „eine Kontinuität zu behaupten, die es nicht gibt“.

Es ist also durchaus möglich, dass der Anschlag in Lichterfelde unter falscher Flagge stattfand, dass es sich um eine rechte Provokation handelt und das Bekennerschreiben eine falsche Spur legen soll. Stellt man die Frage „Cui bono?“ – Wem nützt der Brandanschlag –, ist die Antwort eindeutig: Den Rechten und den autoritärsten Vertretern des Staatsapparats.

Es wäre naiv, die Möglichkeit einer Provokation auszuschließen. Es gibt in Europa und Deutschland zahlreiche Präzedenzfälle, bei denen Geheimdienste und Rechtsextreme zusammenarbeitet haben, um Spannungen zu schüren und ein rechtes politisches Klima zu erzeugen.“

https://www.wsws.org/de/articles/2026/01/13/blac-j13.html

 

Schrei nach Sicherheit

 

Christoph Jehle: „Inzwischen steigt in Deutschland allerdings der Wunsch nach mehr Sicherheit. Der Stromausfall in Berlin hat die Bürger verschreckt, die sich jetzt wünschen, dass die kritischen Kabel nicht mehr in Online-Karten und -Verzeichnissen aufgeführt werden sollten, was dann automatisch wieder den Baggerfahrer zum größten Feind der im Untergrund verlegten Kabel macht.

In Berlin, dessen Stromnetz als das bestgeschützte in Deutschland gilt, werden 75 Prozent aller Trassen heute schon videoüberwacht. Und im fehlenden Viertel haben bislang unbekannte Täter mit sehr guter fachlicher Kenntnis kürzlich zugeschlagen. Der aus der Wendezeit datierende Übergang von ölgekühlten zu Kunststoffkabeln hat die Reparatur verzögert, weil es die dafür benötigten Muffen nicht im Fachhandel gibt und eine Anfertigung vor Ort notwendig wurde.

Und wenn jetzt die marode Infrastruktur der Deutschen Bahn dafür sorgt, dass in Essen eine Güterzuglok aus den Schienen springt, kommt gleich der Verdacht der Sabotage auf, wie jetzt im Fall der entgleisten Güterzuglok zwischen Oberhausen-Borbeck und Essen-Dellwig. Dort war die Lok eines mit Gefahrgut beladenen Güterzuges am Montag gegen 22.40 Uhr in Höhe der Tunnelstraße aus dem Gleis gesprungen. Auch von einem möglichen US-Militärkonvoi, der die Strecke am Montagnachmittag eigentlich passieren sollte, war die Rede.“

https://www.telepolis.de/article/Kritische-Infrastruktur-Wie-der-bessere-Schutz-aussehen-soll-11142137.html

 

Noch mehr Überwachung

 

Alexandra Nollok: „Die Bundesregierung auf ihrem wahnsinnigen Kriegskurs verliert zunehmend den Rückhalt der deutschen Bevölkerung. Angesichts dessen kam ihr der verheerende Blackout durch den mutmaßlichen Brandanschlag auf eine Kabelbrücke in Berlin-Lichterfelde offenbar sehr gelegen. Er liefert ihr jedenfalls einen trefflichen Anlass, "innere Feinde" zu markieren, frustrierte Bürger gegen diese aufzuwiegeln und möglichst hinter sich selbst zu scharen beim geplanten Ausbau eines immer repressiveren Überwachungsstaats …

Am Sonntag nun beschwor Innenminister Dobrindt gegenüber dem erwartungsgemäß gegen "linke Terroristen" keifenden Axel-Springer-Boulevardblatt Bild die innere Kriegstüchtigkeit Deutschlands: "Wir schlagen zurück und überlassen den Linksextremisten und Klimaextremisten nicht das Feld." Welches "Feld" er wohl meint?

Kaum hatte Dobrindt die (zurecht) frustrierte Bevölkerung derart in die gewünschte Richtung gepeitscht, offenbarte er, worum es ihm geht: "Mehr Personal, mehr Befugnisse und härtere Gesetze" als "Antwort auf den Terror". Im Klartext: Dobrindt will mit einem "Maßnahmenpaket" die deutschen Geheimdienste personell aufstocken und mit mehr Befugnissen versehen sowie die digitale Überwachung der Bevölkerung ausweiten.

So scheint es, als wurde unter dem Synonym "Vulkangruppe" geliefert wie bestellt. Motive gäbe es dafür genug. Immerhin sorgt der deutsche Kriegskurs, einhergehend mit einer Hunderte Milliarden Euro verschlingenden Aufrüstung, satt profitierender Rüstungsindustrie, massivem Sozialkahlschlag und ausufernden Repressionen gegen politische Gegner, nicht nur für Freude. So gilt es nun wohl, die "Abtrünnigen" in die Spur zu bringen. Wenn der "äußere Feind" dafür allein nicht reicht, muss überdies ein "innerer Feind" her.“

https://fromrussiawithlove.rtde.world/meinung/267097-phantom-vulkanier-als-lieferdienst-fuer/

 

Carola Kleinert, Andy Niklaus, Peter Schwarz: „Während die politisch Verantwortlichen die Nöte der Bevölkerung weitgehend ignorierten, begannen sie innerhalb von Stunden, den Anschlag auf das Stromnetz politisch auszuschlachten. Der Sabotageakt wird rücksichtslos genutzt, um den Ausbau eines Polizeistaats und die Militarisierung im Inneren voranzutreiben.

Obwohl über die Urheber der professionell durchgeführten Tat bis heute so gut wie nichts bekannt ist, wurde sie von Politikern und Medien sofort als „linksextremistisch“ denunziert und jegliche Opposition von links als „terroristisch“ diffamiert.

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und seine Stellvertreterin Franziska Giffey (SPD) bezeichneten den Brandanschlag als „Angriff auf unsere freie Gesellschaft“. Innensenatorin Iris Spranger (SPD), verantwortlich für die Unterdrückung zahlreicher pro-palästinensischer Demonstrationen, geiferte: „Der menschenverachtende Anschlag auf unser Stromnetz war kein Linksextremismus. Das war Linksterrorismus.“

Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU) erklärte: „Egal, unter welchem Label die Tat am Ende eingeordnet wird: Es bestehen hinreichende Anhaltspunkte dafür, dass es sich um politisch motivierte Täter aus der linksextremen Szene handelt.“ Auch die Grünen verurteilten den Sabotageakt als „linksextremistisch“.

Sowohl der Berliner Senat wie die Bundesregierung kündigten verschärfte Sicherheitsgesetze an. In Berlin soll das zu Beginn des Jahres in Kraft getretene verschärfte Polizeigesetz (ASOG) weiter ausgebaut und die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Geheimdienst intensiviert werden.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) kündigte eine Verschärfung des Kurses gegen Linksextremisten und Klimaaktivisten an. „Wir schlagen zurück – und überlassen den Linksextremisten und Klimaextremisten nicht das Feld,“ sagte er der Bild am Sonntag. Sicherheit habe oberste Priorität, weshalb mehr Personal für Nachrichtendienste, erweiterte digitale Überwachungsbefugnisse und strengere Schutzgesetze für kritische Infrastruktur erforderlich seien." 

https://www.wsws.org/de/articles/2026/01/13/blac-j13.html

 

Tobias Riegel: „Das Thema „Sicherheit der kritischen Infrastruktur“ rückt durch den Anschlag noch mehr ins öffentliche Interesse. Schon werden Forderungen laut, den Datenschutz „für mehr Sicherheit“ zu opfern oder Vorgaben zur Transparenz der Infrastruktur abzuschwächen. Der Sicherheitsexperte Manuel Atug sagte gegenüber T-Online auf die Frage, ob es helfen würde, „kritische Infrastruktur weniger transparent zu machen“:

„Nein. Die Frage darf nicht sein, ob potenzielle Täter etwas herausfinden können. Denn bei Naturereignissen, die zu einer Katastrophe führen können, hilft Geheimhaltung auch nicht. Wenn ein Sturm oder Hochwasser Leitungen beschädigt, ist Transparenz völlig irrelevant. Entscheidend ist allein, ob wir gut vorbereitet sind und schnell reagieren können. Die Forderung, Infrastrukturpläne geheim zu halten, ist populistisch und lenkt vom eigentlichen Problem ab. Was wir brauchen, ist Resilienz: funktionierende Krisenstäbe, Notfallpläne, Ersatzstromversorgung, schnelle Reparaturprozesse. Franziska Giffey (Stellvertretung des Regierenden Bürgermeisters Berlins) und der NRW-Innenminister Reul fordern Geheimhaltung, aber das ist Schwachsinn und zeigt die politische Hilflosigkeit.“

Auch Arne Semsrott, Leiter des Projekts „Frag den Staat“, hält entsprechende Gesetzesänderungen für überflüssig: „Das ist wirklich kompletter Unsinn“, sagte er laut Berliner Morgenpost. Das eigentliche Problem sei, dass das Stromsystem „zu anfällig“ sei. „Fachleute fordern seit Jahren Investitionen und dort eine bessere Krisenvorbereitung, wo man das System nicht resilienter machen kann.“ Es dürfe nicht sein, dass es Tage benötige, das System wieder hochzufahren. „Mit dem Verweis auf öffentliche Daten will der Senat nur von seinem eigenen Versagen ablenken.“ 

https://www.nachdenkseiten.de/?p=144480

 

Noch mehr „Sondervermögen“

 

Alexandra Nollok: „Der Grad der Verrottung der lebenswichtigen Infrastruktur ist unzweifelhaft hoch in Deutschland. Nach den Gründen dafür fragt der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jochen Kopelke, aber nicht. Stattdessen forderte er mit Blick darauf nur ein weiteres "100-Milliarden-Sondervermögen für Infrastruktur". Man reibt sich die Augen: Noch ein als "Sondervermögen" getarntes Milliarden-Schuldenpaket?

Da darf man schon mal fragen: Wo versickert eigentlich das ganze Geld so offensichtlich ergebnislos? Immerhin hatte die Vorgängerregierung bereits vor dreieinhalb Jahren ein 100-Milliarden-Sondervermögen für die Bundeswehr auf den Weg gebracht, das längst verplant und großteils ausgegeben ist. Vor nicht mal einem Jahr drückte die gleiche Ampelregierung in ihren letzten Atemzügen bekanntlich ein weiteres "Sondervermögen" samt Grundgesetzänderung durch, dieses Mal "für Infrastruktur" und sogar 500 Milliarden Euro schwer.

Die Antwort auf die Frage, wo all die Steuermilliarden wohl versickern, ist nicht schwer: ersichtlich weniger in der Infrastruktur als in den Kassen der Konzerne, bei denen die Regierung ihre "Sondervermögen" dafür so ausgibt. Das neoliberale Sparen, das sie den "kleinen Leuten" auferlegt, gilt für das große Börsenkapital nämlich nicht. Das darf sich jetzt – ganz nach US-Vorbild – über einen schuldenfinanzierten Kriegs-Keynesianismus freuen – und sich die Taschen füllen.“

https://fromrussiawithlove.rtde.world/meinung/267097-phantom-vulkanier-als-lieferdienst-fuer/

 

Christoph Jehle: „Was bei den aktuellen Videoüberwachungsfantasien bisher völlig außen vor blieb, ist die dafür benötigte Kamera-, Daten- und Rechner-Infrastruktur für die es nur noch wenige in der EU angesiedelte Hersteller gibt und man daher einen großen Teil in Fernost beschaffen müsste, was zunehmend als Sicherheitsrisiko dargestellt wird.

Während der für die Aufnahmechips der Kameras benötigte Energieaufwand sich wohl im überschaubaren Bereich bewegen dürfte, kann der Energiebedarf für die Auswertung in Rechenzentren und die auf die Auswertung folgenden Aktionen diesseits der digitalen Welt bislang noch nicht einmal ansatzweise beziffert werden.“

https://www.telepolis.de/article/Kritische-Infrastruktur-Wie-der-bessere-Schutz-aussehen-soll-11142137.html

 

Zum Schluss

 

So oder so werden die Folgen des Berliner Anschlags nicht positiv sein. Anstatt in die Friedens-Tüchtigkeit zu investieren, fließen Gelder und Ressourcen in die Innere Kriegs-Tüchtigkeit.

Aus einem früheren Beitrag des Wurms: „Sämtliche pseudo-linken Gruppen haben in den letzten Jahrzehnten den tatsächlichen Linken und Demokraten massiven Schaden zugefügt, dem Staat die Argumente geliefert zu mehr Repression und Illiberalität und den Kapitalismus immer inhumaner werden lassen.

So auch diesmal. Unter dem Vorwand des „Klimawandels“ dienen sie (ob friedlich oder gewalttätig) der Einführung der Technokratie. Mensch kann den Begriff „Technokratie“ auch durch „Diktatur“ ersetzen. Siehe https://www.ansichten-eines-regenwurms.de/index.php/1346-technokratie 

https://www.ansichten-eines-regenwurms.de/index.php/1362-oeko-terrorismus

 

 

Ich bin Philanthrop, Demokrat und Atheist. Rupert Regenwurm

 

 

Das Böse verlachen

- Satire, Realsatire, ernst Gemeintes -

 

Neujahrsansprache des Hassias

https://www.youtube.com/watch?v=-JmfqgNxVRg

 

Hasstalavista Spezial - Serdar reagiert auf Vuvuzela

https://www.youtube.com/watch?v=x1PI4BkPqOQ

 

Simone Solga: Neues vom Knallfrosch | Folge 197

https://www.youtube.com/watch?v=H5DttWWqFrg

 

HallMack  Aktuelle Kamera 181 - Erfreuliche Entwicklung

https://www.frei3.de/post/af153a9a-cab9-4fc4-b193-3b1d1c6c07ed

 

Null Toleranz dieses Jahr !#2026 #mut

https://www.youtube.com/watch?v=ocKPEgrnaPk

 

Wir haben es in der Hand ! #2026 #petition

https://www.youtube.com/watch?v=gBtHrnbFqn4