Ansichten eines Regenwurms

Mit dem Regenwurm ist es so eine Sache. Meist nimmt ihn keiner wahr und ernst nehmen tut ihn kaum jemand. Und doch: meist ist er da und oft auch wichtig. Ein eigenes Leben hat er allemal, wenn auch überwiegend unter der Erde - da wühlt und gräbt er sich durch alles durch und kommt mit allem in Kontakt, was es da so gibt im Wurzelbereich und drunterhinaus. Was dahin gerät - und das meiste kommt früher oder später mal da an - betrifft ihn und seine Freunde. Ab und zu kommt Rupert (so der Name des Regenwurms) an die Erdoberfläche, um zu sehen, was die da oben schon wieder alles treiben. Und gibt Kunde davon seinen staunenden Kumpels im Erdreich und jenen über der Erde, die sich für ihn interessieren.

Reichtum auf Kosten der Armut

https://www.youtube.com/watch?v=nsAugdkmHbA

 

Die Hamburger Hafencity ist ein Großprojekt, bei dem „Geschäfte, Gastronomie, Entertainment, Büros, ein Kreuzfahrtterminal, ein unterirdischer Busbahnhof, Hotels mit rund 1150 Zimmern sowie mehr als 1000 Wohnungen“ entstehen.

Das ist gut und schön – allerdings geschieht dies auf dem Rücken der dort ausgebeuteten Arbeiter. Und kostet deren Leben, wie der Gerüst-Einsturz diese Woche mit den 5 getöteten albanischen Bauarbeitern zeigte. Nicht der erste tödliche Arbeits-Unfall dieses Jahr in Hamburg mit ausländischen Billig-Arbeitern und erst recht nicht im ganzen Land.

Deutschlands Wohlstand beruht auf den Leben der Ausgebeuteten.

Während sich der offizielle deutsche Journalismus noch über Arbeits-Unfälle auf Baustellen in Katar ereifern kann (siehe http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/index.php/1296-sich-vor-aller-welt-zum-deppen-gemacht ), interessiert er sich für die Zustände in Deutschland einen Dreck – von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen.

 

Heller Stern am finsteren Himmel

https://www.youtube.com/watch?v=bK4zLS2YG1Y

 

Der Kaiser ist tot.

Mit Gunnar Kaiser ist einer der ganz Großen von uns gegangen. Einer, der es verstand, komplexe Themen allgemein verständlich darzustellen.

Es ist egal, welche Gesinnung ein Mensch hat. Es kommt darauf an, wie er sich verhält, wenn es darauf ankommt. In jenem Moment, zu Zeiten der Staats-Verbrechen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus, war Gunnar Kaiser da.

Der politisch-mediale Komplex wird ihn in seinen Jahres-Rückblicken nicht erwähnen – war er es doch, der diesen und seine Helfershelfer entlarvt hat, der nicht käuflich war, der verunsicherten und verzweifelten Menschen Rückhalt gegeben hat und eine Quelle der Inspiration war.

Auch für den Wurm, der ihn in seinen Beiträgen mehrfach zitiert hat.

 

Auf zum letzten Gefecht

Es war nur eine Frage der Zeit, dass es einen palästinensischen Aufstand geben wird. Sowohl wg. des bisherigen Elends als auch wg. der Provokationen der aktuellen israelischen Regierung und deren Gefolgschaft, die offensichtlich eine Art „Endlösung“ der Palästinenser-Frage wollen, siehe http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/index.php/1314-armageddon .

Wie sich gerade in den weltweiten Reaktionen zeigt, hat sich Israel massiv verrechnet. Entweder wird es zu ernsthaften Friedens-Verhandlungen und einem tragfähigen Abkommen führen oder Israel wird nicht mehr sein.

 

Dafür gibt es drei Gründe:

1. Die Welt ist nicht mehr unipolar, sondern wird immer multipolarer. Hatten bis vor kurzem die USA bzw. „der Westen“ das alleinige Sagen, werden die ehemaligen „Entwicklungsländer“ immer aufmüpfiger, organisieren sich untereinander und machen ihr eigenes Ding.

Diese Länder sind entweder zur Gänze auf der palästinensischen Seite oder sind zumindest nicht glücklich mit der israelischen Politik.

2. Die westlichen Länder werden zunehmend von innen ausgehöhlt und haben immer weniger zu sagen.

Das kommt daher, dass das „konservative Element“ immer mehr zurückgeht. Immer weniger Menschen kennen ihre eigene Geschichte oder ihre eigenen Werte oder sind bereit, für diese Werte einzutreten. Gleichzeitig herrscht eine Eliten-Verwahrlosung. Der politisch-mediale Komplex kreist um sich selbst, hat keine Ahnung, woher er kommt, hat keinerlei Bindung mehr zu den einfachen Menschen, führt abgehobene Diskussionen, redet sich alle angeblichen Probleme schön.

In diese wertelosen Gesellschaften sind nun immer mehr Menschen eingewandert, die eigene Werte haben und diese auch vertreten. Und damit deutlichen Einfluss auf diese Gesellschaften ausüben. Einwanderer aus islamischen Kulturkreisen haben eine andere Meinung über Israel als die bisherigen Gesellschaften.

3. Verlust der Deutungshoheit.

Mehrfach hatte sich der Wurm über die jüdisch-israelische Propaganda beklagt, die bei jeglichem Unfug „Antisemit“ schreit, Blödsinn konstruiert (Kritik am Bankenwesen sei etwa „antisemitisch“), all jene, die auf humanitäre Weise Palästinenser unterstützen, in die rechte Ecke stellt und boykottieren lässt. Unter anderem in http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/index.php/566-zeit-gegen-die-verleumder-vorzugehen oder http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/index.php/533-antisemitismus .

Sie haben es auch geschafft, dass seit ca. 10 – 15 Jahren linke Gruppen auf ihren Demonstrationen Israel-Flaggen schwenkten. Die traditionelle Linke, die sich für die Palästinenser einsetzte, war kaum noch existent.

Einen missliebigen Menschen als „Antisemiten“ zu bezeichnen, ist zwar immer noch gang und gäbe – aber die Theorie des Neokolonialismus sorgt dafür, dass selbst in den USA die Unterstützung für Israel massiv zurückgeht. Zumindest bei der jungen, hauptsächlich akademischen Bevölkerung. Diese wird immer mehr und bekommt immer größeren medialen Einfluss.

 

Kurzum: Im politischen „Westen“ schwindet die Unterstützung für Israel dramatisch und woanders gibt es sie erst gar nicht. Es sieht schlecht für Israel aus.

 

Ende der Ampel, Ende von schwarz-grün

Die Ergebnisse der Landtags-Wahlen von Bayern und Hessen haben unter anderem zwei Erkenntnisse gebracht: Die Berliner Ampel-Regierung regiert an den Interessen der Bevölkerung vorbei und zu einem als zwangsläufig gedachten schwarz-grünen Bündnis wird es nicht kommen.

 

Banden-Kriminalität in Schweden

https://www.youtube.com/watch?v=FM9Pszsjx2E

 

Ministerpräsident Ulf Kristersson sagte in einer TV-Ansprache: „Politische Naivität und Ahnungslosigkeit haben uns in diese Situation gebracht.“

In Schweden ist die Polizei nicht mehr Herr der Lage – das Militär soll innenpolitisch eingesetzt werden.