So, wie sich Deutschland in den letzten Jahren präsentiert, so hat sich der Wurm früher die DDR vorgestellt: alles folgt einer Linie und wenn es einer wagt, wider diese Linie zu sein, wird er niedergemacht: die Gewerkschaften machen, was die Regierung will (siehe http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/119-niedere-beweggruende.html ), die reale Wirtschaft macht, was die Regierung will (siehe http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/95-kriegshetzer.html), die Regierung macht, was das Finanzkapital will (siehe http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/120-reichtum-fuer-alle.html). Zumindest muss wurm der früheren DDR zugute halten, dass Letzteres bei ihr nicht der Fall war.
Am Wichtigsten und Entlarvendsten sind jedoch die Staatsmedien, die alles mitmachen. Da wird über wichtige Ereignisse entweder gar nicht oder stark verfälschend berichtet oder es wird gleich massiv manipuliert. Darüber hat der Wurm schon mehrfach berichtet; eine nie versiegende Quelle der Dokumentation ist für solche Sachen die „Propagandaschau“: https://propagandaschau.wordpress.com/
Dass sich die privaten Staatsmedien in ihren Berichten und Kommentaren noch wg. Anzeigen-Aufträgen mit den Mächten der Finsternis verbünden, denen sie meistens auch gehören, ist zwar ärgerlich, aber noch halbwegs nachvollziehbar.
Nicht nachvollziehbar ist, dass sich die öffentlich-rechtlichen Sender, die sich zum größten Teil von ihren Gebührenzahlern finanzieren und diesen gesetzlich verpflichtet sind, auf exakt der selben Schiene bewegen wie die Staatsmedien in privater Hand.
Ein Bild des Jammers bot diese Woche der „ARDCheck“, in dem die Intendaten Tom Buhrow und Lutz Marmor dem Publikum Rede und Antwort standen.
Womit wir wieder bei der DDR wären: es handelte sich um ausgewähltes Publikum mit ausgewählten Fragen: die ARD wählte 150 Fragen aus, die das Publikum stellen durfte. Und diese Fragesteller waren das Publikum. Den Antwortenden war also von vorneherein klar, welche Fragen gestellt würden (und welche nicht) und wer sich im Publikum befindet.
Ein Bild des Elends und ein Bild des Zustands der Republik.