Mit dem Regenwurm ist es so eine Sache. Meist nimmt ihn keiner wahr und ernst nehmen tut ihn kaum jemand. Und doch: meist ist er da und oft auch wichtig. Ein eigenes Leben hat er allemal, wenn auch überwiegend unter der Erde - da wühlt und gräbt er sich durch alles durch und kommt mit allem in Kontakt, was es da so gibt im Wurzelbereich und drunterhinaus. Was dahin gerät - und das meiste kommt früher oder später mal da an - betrifft ihn und seine Freunde. Ab und zu kommt Rupert (so der Name des Regenwurms) an die Erdoberfläche, um zu sehen, was die da oben schon wieder alles treiben. Und gibt Kunde davon seinen staunenden Kumpels im Erdreich und jenen über der Erde, die sich für ihn interessieren.
„Erneut hat Bundeskanzler Friedrich Merz für Aufmerksamkeit gesorgt: Bei einem Besuch in einer Hamburger Bäckerei am Dienstag sprach er über seine jüngste Afrika-Reise – und darüber, dass er beim Frühstück in Angola vergeblich nach einem "ordentlichen Stück Brot" gesucht habe.
"Gestern Morgen in Luanda am Frühstücksbuffet habe ich gesucht: Wo ist ein ordentliches Stück Brot? Keins gefunden", sagte Merz.“
Bundeskanzler Friedrich Merz hat mit seinen Äußerungen über die brasilianische Stadt Belém heftige Kritik ausgelöst. Nach seiner Rückkehr aus Südamerika nahm Merz in Berlin an einem Handelskongress teil und schilderte den Zuhörern unverblümt seine Eindrücke von der Reise.
Einer für alle: Im Ausland gilt Friedrich Merz als Ideal-Figur des „hässlichen Deutschen“, der arrogant erwartet, dass alles so wie bei ihm zu Hause ist und sich lauthals beschwert, wenn dem nicht so ist. Mensch kann sich darüber nur schämen.
Susanne Dagen hat eine unabhängige, freie Buchmesse für kritische Geister aus dem Boden gestampft. Veranstalter wie Besucher waren friedlich und offen für den Dialog.
Der große Erfolg zeigt, wie notwendig die neue Buchmesse war.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hielt zum 9. November eine Rede an die deutsche Elite, in der er zu Maßnahmen gegen die AfD aufruft (die zwar nicht namentlich genannt, aber deutlich gemeint war).
Die Rede endete mit „Vertrauen wir uns selbst! Tun wir, was getan werden muss!“
Notfalls mit Gewalt.
Dabei sind Steinmeier & Konsorten nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems. Verfall von Demokratie, Grundrechten und Meinungsfreiheit gehen genauso auf ihr Konto wie Kriegstreiberei und wirtschaftlicher Niedergang. Hass und Hetze gegenüber Andersdenkenden gehen mehr von ihnen aus als von der Gegenseite.
Es sind nicht die braunen Horden, die zu Gewalt gegen andere Parteien aufrufen, gegen deren Parteitage, deren Versammlungen, deren Wahlstände, deren Plakate – sondern umgekehrt. Es werden bei weitem mehr AfD-Mitglieder tätlich angegriffen als die aller anderen Parteien.
„Tun wir, was getan werden muss!“ – damit rechtfertigen die geistigen Brandstifter um den Bundespräsidenten nicht nur die bisher begangenen Gewalt-Taten, sondern erst recht die noch kommenden.
Viel perverser geht es nicht mehr: Die NATO erhält den Westfälischen Friedenspreis. Kein Wunder – die Jury bestand vornehmlich aus Kriegshetzern.
Unmittelbar davor gingen der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels sowie der Friedens-Nobelpreis an Menschen, die Hass und Hetze verbreiten, die sich für Krieg oder gewaltsame Regime-Wechsel aussprechen.
Das geht schon seit Jahren so: Kriege werden vorbereitet oder verlängert. Auch und gerade medial. Kriegerische Personen und Institutionen werden mit Friedens-Preisen geehrt.