Mit dem Regenwurm ist es so eine Sache. Meist nimmt ihn keiner wahr und ernst nehmen tut ihn kaum jemand. Und doch: meist ist er da und oft auch wichtig. Ein eigenes Leben hat er allemal, wenn auch überwiegend unter der Erde - da wühlt und gräbt er sich durch alles durch und kommt mit allem in Kontakt, was es da so gibt im Wurzelbereich und drunterhinaus. Was dahin gerät - und das meiste kommt früher oder später mal da an - betrifft ihn und seine Freunde. Ab und zu kommt Rupert (so der Name des Regenwurms) an die Erdoberfläche, um zu sehen, was die da oben schon wieder alles treiben. Und gibt Kunde davon seinen staunenden Kumpels im Erdreich und jenen über der Erde, die sich für ihn interessieren.

Drama bei den Olympischen Spielen in Tokio:

„Annika Schleu in Tränen aufgelöst, ihr Pferd Saint Boy will nicht auf den Parcours. Der Ritt wird dann für Pferd und Reiterin zur Tortur. Der Medaillentraum der bis dahin Führenden platzt.“

Mensch sehe sich bitte das Video im Link an:

https://tokio.sportschau.de/tokio2020/videos_audios/Moderner-Fuenfkampf-Drama-um-Annika-Schleu-beim-Springreiten,olympia10264.html

 

Von den Absurditäten des „Modernen Fünfkampfs“ und den hasserfüllten Kommentaren der Gutmenschen abgesehen, bleibt nur eine Konsequenz: wenn Menschen laufen, hüpfen, Kunststücke zeigen oder sonst was wollen, dann mögen sie dies tun. Mögen dabei aber bitte die Tiere in Ruhe lassen.

Keine Tiere zu sportlichen oder kommerziellen Zwecken missbrauchen!

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=ip_rPOgsBAw&t=0s

 

Mit dem Verbot der „Querdenken“-Demo am 01.08.2021 in Berlin und vor allem der juristischen Bestätigung ist der letzte Funke Hoffnung in den Rechtsstaat zerstoben.

Dies ist jetzt allen kritischen Bürgern bewusst.

Das dezentrale „gemütliche Beisammensein“ zig-Tausender Menschen am Verbotstag zeigt allerdings, dass es in Zukunft immer mehr kleinere, unabhängigere Aktionen geben wird.

 

In der neuen Ausgabe von „Wohlstand für Alle - Literatur“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über das Buch „Timm Thaler oder das verkaufte Lachen“ von James Krüss:

„1962 erschien der Roman „Timm Thaler oder: Das verkaufte Lachen“. Für James Krüss war es der Durchbruch. Weihnachten 1979 veröffentlichte das ZDF eine gleichnamige Mini-Serie mit Thomas Ohrner in der Titelrolle, die bis heute Kultstatus genießt.

Sowohl das Buch als auch der Film erzählen nicht bloß von einem Jungen, der durch einen tragischen Unfall plötzlich sehr allein in der Welt ist und einen Pakt mit dem Teufel eingeht, sondern beide Werke handeln auch vom Kapitalismus. Allegorisch werden Profitmechanismen offengelegt sowie die Kapitalkonzentration und die Tendenz zum Monopolkapitalismus beschrieben.

„Timm Thaler“ ist dabei, anders als etwa Roald Dahls Kinderbuch „Charlie und die Schokoladenfabrik“, dezidiert kapitalismuskritisch angelegt und redlich bemüht, die Komplexität des Wirtschaftssystems verständlich zu machen. James Krüss hatte für seine Geschichte ein berühmtes Vorbild, dessen Lektüre ebenfalls lohnenswert ist: „Peter Schlehmils wundersame Geschichte“ von Adelbert von Chamisso. Im Mittelpunkt des Kunstmärchens steht ein junger Mann, der seinen Schatten an einen Fremden verkauft und somit zum Ausgestoßenen wird. Auch Chamissos Werk zeugt bereits von einer frühen Globalisierung, wenngleich wir heute alle Sieben-Meilen-Stiefel zu tragen scheinen.“

 

https://www.youtube.com/watch?v=7Ln-NVRI1v0

 


https://www.youtube.com/watch?v=Mr9hAxCSFdU

 

Extrem-Regenfälle sorgen in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Belgien und den Niederlanden vor allem in Gegenden, in denen Bäche und Flüsse eine enorme Fließgeschwindigkeit haben, für Katastrophen.

Was lange vorher, kurz vorher und kurz danach passiert ist, lässt sich mit dem Wort „Versagen“ kaum erklären.

 

https://www.youtube.com/watch?v=3xYOMy3-PJU

 

Vor 100 Jahren wurde die Kommunistische Partei Chinas gegründet.

Was die Führer dieser Partei auch immer falsch gemacht, welche Verbrechen sie auch immer begangen haben: die Verbrechen ihrer Gegner waren größer bzw. wären größer gewesen.

Und die KP Chinas hat es geschafft, spätestens ab 1949 Hunderte von Millionen Menschen aus dem Elend zu befreien und ab 1978 Hunderte von Millionen Menschen aus der Armut zu befreien.

Der Wurm beschreibt mit Hilfe von Edgar Snow und Siegfried Kogelfranz den Siegeszug bis zur Machtergreifung 1949 und geht mit Hilfe von Rainer Rupp auf die Verkommenheit der heutigen westlichen Journaille ein, die den gelb-roten Teufel an die Wand malt.