Mit dem Regenwurm ist es so eine Sache. Meist nimmt ihn keiner wahr und ernst nehmen tut ihn kaum jemand. Und doch: meist ist er da und oft auch wichtig. Ein eigenes Leben hat er allemal, wenn auch überwiegend unter der Erde - da wühlt und gräbt er sich durch alles durch und kommt mit allem in Kontakt, was es da so gibt im Wurzelbereich und drunterhinaus. Was dahin gerät - und das meiste kommt früher oder später mal da an - betrifft ihn und seine Freunde. Ab und zu kommt Rupert (so der Name des Regenwurms) an die Erdoberfläche, um zu sehen, was die da oben schon wieder alles treiben. Und gibt Kunde davon seinen staunenden Kumpels im Erdreich und jenen über der Erde, die sich für ihn interessieren.

Rüdiger Nehberg ist gestorben.

Berühmt wurde er durch seine Abenteuer.

Zu rühmen ist er für seinen Einsatz für seine Mitmenschen. Es gibt kaum einen Menschen weltweit, dem die Menschheit mehr zu Dank verpflichtet wäre wie ihm.

 

Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012

Die Risikoanalyse „Pandemie durch Virus Modi-SARS“ wurde unter fachlicher Federführung des Robert Koch-Instituts und Mitwirkung weiterer Bundesbehörden durchgeführt.

Auch hier wurde zunächst ein entsprechendes Szenario durch die behördenübergreifende Arbeitsgruppe erarbeitet. Anschließend wurden die anzunehmende Eintrittswahrscheinlichkeit einer solchen Pandemie sowie das bei ihrem Auftreten zu erwartende Schadensausmaß bestimmt.

Das Szenario beschreibt ein außergewöhnliches Seuchengeschehen, das auf der Verbreitung eines neuartigen Erregers basiert. Hierfür wurde der zwar hypothetische, jedoch mit realistischen Eigenschaften versehene Erreger „Modi-SARS“ zugrunde gelegt. Die Wahl eines SARSähnlichen Virus erfolgte u. a. vor dem Hintergrund, dass die natürliche Variante 2003 sehr unterschiedliche Gesundheitssysteme schnell an ihre Grenzen gebracht hat. Die Vergangenheit hat bereits gezeigt, dass Erreger mit neuartigen Eigenschaften, die ein schwerwiegendes Seuchenereignis auslösen, plötzlich auftreten können (z. B. SARS-Coronavirus (CoV), H5N1-Influenzavirus, Chikungunya-Virus, HIV). Unter Verwendung vereinfachter Annahmen wurde für dieses Modi-SARS-Virus der hypothetische Verlauf einer Pandemie in Deutschland modelliert, welcher sowohl bundesrelevant als auch plausibel ist.

Das Szenario beschreibt eine von Asien ausgehende, weltweite Verbreitung eines hypothetischen neuen Virus, welches den Namen Modi-SARS-Virus erhält. Mehrere Personen reisen nach Deutschland ein, bevor den Behörden die erste offizielle Warnung durch die WHO zugeht. Darunter sind zwei Infizierte, die durch eine Kombination aus einer großen Anzahl von Kontaktpersonen und hohen Infektiosität stark zur initialen Verbreitung der Infektion in Deutschland beitragen. Obwohl die laut Infektionsschutzgesetz und Pandemieplänen vorgesehenen Maßnahmen durch die Behörden und das Gesundheitssystem schnell und effektiv umgesetzt werden, kann die rasche Verbreitung des Virus aufgrund des kurzen Intervalls zwischen zwei Infektionen nicht effektiv aufgehalten werden. Zum Höhepunkt der ersten Erkrankungswelle nach ca. 300 Tagen sind ca. 6 Millionen Menschen in Deutschland an Modi-SARS erkrankt. Das Gesundheitssystem wird vor immense Herausforderungen gestellt, die nicht bewältigt werden können. Unter der Annahme, dass der Aufrechterhaltung der Funktion lebenswichtiger Infrastrukturen höchste Priorität eingeräumt wird und Schlüsselpositionen weiterhin besetzt bleiben, können in den anderen Infrastruktursektoren großflächige Versorgungsausfälle vermieden werden. Nachdem die erste Welle abklingt, folgen zwei weitere, schwächere Wellen, bis drei Jahre nach dem Auftreten der ersten Erkrankungen ein Impfstoff verfügbar ist. Das Besondere an diesem Ereignis ist, dass es erstens die gesamte Fläche Deutschlands und alle Bevölkerungsgruppen in gleichem Ausmaß betrifft, und zweitens über einen sehr langen Zeitraum auftritt. Bei einem Auftreten einer derartigen Pandemie wäre über einen Zeitraum von drei Jahren mit drei voneinander getrennten Wellen mit immens hohen Opferzahlen und gravierenden Auswirkungen auf unterschiedliche Schutzgutbereiche zu rechnen.“

Dies ist der Beginn der Risiko-Analyse aus dem Jahr 2012. Die gesamte Analyse ist nachzulesen unter https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/120/1712051.pdf

Das Entwerfen von Szenarien ist äußerst sinnvoll, um Krisen-Situationen vorbeugen zu können bzw. wenn sie kommen, darauf vorbereitet zu sein.

Die Situation ist jetzt da.

Der Wurm geht auf zwei Szenarien ein, die eine Pandemie globalen Ausmaßes mit Millionen von Toten beschreiben. Im einen Fall läuft die Reaktion quasi wie auf Knopfdruck ab, im anderen Fall ist sie katastrophal daneben.

 

Es ist tatsächlich soweit: Die Angst vor dem Virus hat das öffentliche Leben lahm gelegt. Das Leben jedes Einzelnen hat sich geändert bzw. wird sich noch ändern.

Politik, Wirtschaft und Gesellschaft werden sich massiv verändern. Bei nur wenigen Dingen lässt sich vorhersagen, zumindest in welche Richtung es gehen wird. Vieles wird schlechter werden.

Jedoch, um Friedrich Hölderlin zu zitieren: „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch“.

 

https://www.youtube.com/watch?v=QC-8RDHwGwk

 

Roland Tichy: „Es sagt alles über die Politiker in den Regierungen und in verantwortlichen Positionen in der EU und ganz Europa, dass nur einer von ihnen, der österreichische Kanzler Sebastian Kurz, das Geschehen zwischen der Türkei und ihren europäischen Nachbarländern so klar und unmissverständlich auf den Punkt bringt.“

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/sebastian-kurz-es-ist-eine-tuerkische-aktion/

Und er hat eine sehr rationale Position in der Flüchtlings-Frage, die sehr im Gegensatz zur gefühlsduseligen und unverantwortlichen deutschen Politik steht.

 

„Zuschlechterletzt sei noch angefügt, dass es gegen den Film massive Beschimpfungen und Boykott-Aufrufe von finsteren Gestalten gegeben hat.“

http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/430-dogmatismus.html

So endete der letzte Beitrag des Wurms über den Film „Intrige“ von Roman Polanski.

Hier ist der Beitrag über Roman Polanski, die finsteren Gestalten und die anstehenden finsteren Zeiten, die sich hier deutlich abzeichnen.