Ansichten eines Regenwurms
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Ansichten eines Regenwurms

Mit dem Regenwurm ist es so eine Sache. Meist nimmt ihn keiner wahr und ernst nehmen tut ihn kaum jemand. Und doch: meist ist er da und oft auch wichtig. Ein eigenes Leben hat er allemal, wenn auch überwiegend unter der Erde - da wühlt und gräbt er sich durch alles durch und kommt mit allem in Kontakt, was es da so gibt im Wurzelbereich und drunterhinaus. Was dahin gerät - und das meiste kommt früher oder später mal da an - betrifft ihn und seine Freunde. Ab und zu kommt Rupert (so der Name des Regenwurms) an die Erdoberfläche, um zu sehen, was die da oben schon wieder alles treiben. Und gibt Kunde davon seinen staunenden Kumpels im Erdreich und jenen über der Erde, die sich für ihn interessieren.

Kirchensteuer

„Der frühere Bayern-Star Luca Toni bekommt von seinen Steuerberatern Kirchensteuer in Millionenhöhe erstattet. In zweiter Instanz entschied das Oberlandesgericht München (OLG), die Berater müssten knapp 1,25 Millionen Euro an Toni bezahlen. Das sind etwa drei Viertel der Steuerschuld in Höhe von knapp 1,7 Millionen Euro. Auf etwa 450.000 Euro bleibt der Italiener sitzen. Eine Revision gegen das Urteil ließ das OLG nicht zu.

Toni spielte von 2007 bis 2010 in München. Er behauptet, er wäre aus der Kirche ausgetreten, wenn man ihn damals ausreichend über die steuerlichen Folgen in Deutschland aufgeklärt hätte. Der 38-Jährige reichte Klage gegen seine Steuerberater ein.

In der ersten Instanz vor dem Landgericht München bekam er bereits überwiegend Recht. Daraufhin gingen die Unterlegenen in Berufung. Ein außergerichtlicher Vergleich scheiterte.

In der Gesamtsumme von knapp 1,7 Millionen Euro sind auch Säumniszuschläge enthalten. Die Kosten für den Rechtsstreit müssen sich beide Parteien teilen - Toni soll gut ein Viertel davon bezahlen, die Steuerberater knapp drei Viertel.

Die Summe der Gerichtskosten konnte eine OLG-Sprecherin auf Nachfrage von SPIEGEL ONLINE nicht beziffern. Die Urteilsbegründung umfasse 46 Seiten und solle zunächst den Parteien zugehen.“

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/ex-bayern-profi-luca-toni-steuerberater-muessen-zahlen-a-1069312.html

Sollte jemand nicht verstehen, was da jetzt los ist – es ist auch nicht zu verstehen.

So, wie es beim „Spiegel“ steht, heisst das, dass ein aus dem Ausland stammender Angestellter (der jeden Monat seine Lohnabrechnung mit den aufgeführten Abzügen, also auch der Kirchensteuer, erhält), seinen Steuerberater verklagt, weil dieser ihm nicht mitteilte, dass er Kirchensteuer zahlen müsse. Und das Gericht gibt ihm Recht.

Das klingt gaga – und das ist gaga.

Stellt sich die Frage, ob Artikel-Schreiber und Redaktion etwas blödsinnig sind oder ob der tatsächliche Sachverhalt vertuscht werden sollte. Danach sieht es zumindest aus.

Weiter stellt sich die Frage, ob Vertuschung zur gängigen Praxis beim „Spiegel“ und anderen angeblich „seriösen“ Medien gehört.

31 December 2015
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Untier im Pelz

„Der einzige, der einen Ozelotpelz wirklich braucht, ist der Ozelot.“

Bernhard Grzimek

„Und auch in Europa hat sich der Pelz wieder in der Mode etabliert: als Accessoire, als Kragen, Besatz oder Bommel auf den beliebten Strickmützen. Ein geschickter Schachzug der Industrie, finden Tierschützer. „Dadurch hat Pelz eine viel größere Zielgruppe bekommen, als der klassische Pelzmantel je hatte“, sagt Hendrik Haßel von der Tierrechtsgruppe Animal Equality. Inzwischen machen die Kleinteile mehr als die Hälfte des gesamten Umsatzes mit Pelzwaren aus.“

http://www.taz.de/!5014146/

Aus verständlichen Gründen sind die Bewohner des Erdreichs darüber entsetzt, wie die Menschen mit den Tieren umgehen.

Wobei die reine Lust am Töten noch am Harmlosesten ist (siehe auch http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/180-lust-am-toeten.html ).

Ohne Produkte tierischen Ursprungs würde kein Mensch verhungern. Dennoch ist es halbwegs nachvollziehbar, dass Menschen Tiere töten, um sie zu essen. Überhaupt nicht nachvollziehbar sind die Bedingungen, unter denen sie die bemitleidenswerten Tiere halten und töten.

In der heutigen Zeit müsste kein Mensch frieren ohne tierisches Fell. Die Wolle von Schafen oder notfalls Pelz als „Abfallprodukt“ von Schlachttieren wäre völlig ausreichend. Jeder Mensch, der Pelz trägt, trägt den Tod (der Tiere) am eigenen Körper. Und ist, je nach Pelz, für die Ausrottung bestimmter Tierarten verantwortlich. Oder für das lebenslange Leiden der Tiere.

Höhepunkt der Perversion ist jedoch das Tragen von Pelz als kleinteilige „Schmuckstücke“, die überhaupt keine wärmende Funktion mehr haben. In Deutschland werden mit diesen Kleinteilen mehr als 70% des Pelz-Umsatzes gemacht. Besonders Zoltan Zobel kann sich tierisch darüber aufregen.

Wer die Dummheit der Menschen und die Qualen der Tiere ertragen kann (Film-Ankündigung „Die nachfolgende Sendung ist für Zuschauer unter 16 Jahren nicht geeignet“), möge sich zum besseren Verständnis folgenden Film ansehen:

 

24 December 2015
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Geschenke in Milliarden-Höhe

„Mark Zuckerberg hat als frischgebackener Vater versprochen, 99 Prozent seiner Facebook-Aktien zu spenden. Der 31-jährige Facebook-Gründer und seine Ehefrau Priscilla Chan kündigten in einem langen Brief an ihre neugeborene Tochter Max an, sie wollten das Vermögen von aktuell rund 45 Milliarden Dollar für die Lösung dringender Probleme auf der Welt ausgeben. 

Im Fokus der "Chan Zuckerberg Initiative" sollen zunächst unter anderem Bildung und der Kampf gegen Krankheiten stehen, sowie das Ziel, "Menschen zu verbinden".“

http://www.manager-magazin.de/koepfe/facebook-mark-zuckerberg-kuendigt-milliardenspende-an-a-1065595.html

Mark Zuckerberg wird von vielen Medien für seine Wohltaten gefeiert. Tatsächlich handelt es sich bei den angekündigten Wohltaten eher um eine Art „Geldwäsche“.

17 December 2015
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Dystopie

Mit dem Film „Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2“ findet die Dystopie „Die Tribute von Panem“ ihr Ende.

 

 

Das Desinteresse der Massen an denjenigen, die außerhalb ihrer Gruppe bzw. ihres Distriktes das Elend der „anderen“ nicht wahrnehmen und sich durch perfekt inszenierte „Brot und Spiele“ ablenken lassen, ist deutlich ein Spiegelbild der Gegenwart.

Genauso deutlich (wenn auch weniger offensichtlich) ist das überraschende Ende.

10 December 2015
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iGod

Zur Zeit läuft in den Kinos der Film „Steve Jobs“.

Für diejenigen, die mit dem Namen Steve Jobs nichts anfangen können, ein kurzer Einblick von Walter Isaacson:

„Manche Führungspersönlichkeiten treiben Innovationen voran, weil sie das große Ganze gut überblicken. Andere realisieren dies durch die Beherrschung der Details. Jobs tat beides, unermüdlich. Die Folge war, dass er über drei Jahrzehnte hinweg eine Reihe von Produkten auf den Markt brachte, die ganze Industriezweige veränderten:

- den Apple II, in dem Wozniaks Platine verwendet wurde: Woz verwandelte diese in den ersten Personal Computer, der nicht nur für Freaks geeignet war

- den Macintosh, der die Heimcomputer-Revolution einleitete und grafische Benutzeroberflächen populär machte

- Toy Story und weitere Kassenschlager von Pixar, durch die sich neue Perspektiven auf das Wunder digitaler Vorstellungswelten eröffneten

- die Apple Stores, mit denen man die Rolle eines Ladens bei der Definition einer Marke neu erfand

- den iTunes Store, durch den die Musikindustrie neu geboren wurde

- den iPod, durch den die Art und Weise, wie wir konsumieren, verändert wurde

- das iPhone, durch das Handys zu Geräten wurden, mit denen man Musik hören, Fotos machen, Videos aufnehmen, E-Mails lesen und schreiben und im Internet surfen kann

- den App Store, der eine neue inhaltproduzierende Industrie hervorbrachte

- das iPad, mit dem Tablet-Geräte eingeführt wurden und gleichzeitig eine Plattform für digitale Zeitungen, Zeitschriften, Bücher und Videos angeboten wurde

- die iCloud, durch die der Computer von seiner zentralen Position bei der Verwaltung unserer Inhalte verwiesen wurde, und die ermöglichte, dass alle unsere Geräte nahtlos miteinander synchronisiert werden können

- und schließlich das Unternehmen Apple selbst, das Jobs als sein größtes Werk betrachtete, ein Ort, wo die Vorstellungskraft gehegt und gepflegt, angewendet und in die Tat umgesetzt wurde – und das auf eine derart kreative Art und Weise, dass aus Apple das wertvollste Unternehmen der Welt wurde.“

03 December 2015
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