https://www.youtube.com/watch?v=ycx_Djyyhbc&rco=1
In Großbritannien ist die politische Lage sehr angespannt und der Zorn auf die Regierung groß, siehe unter anderem https://www.ansichten-eines-regenwurms.de/index.php/1383-kindermord-in-southport-ignoranz-und-schweigen-werden-nicht-mehr-gleichgueltig-hingenommen
Der Mord in Southampton und der Mord-Versuch in Belfast bringen das Fass zum Überlaufen.
Henry Nowak
„Der im Dezember 2025 in Southampton erstochen gefundene Student Henry Nowak sorgt erneut für weltweites Aufsehen. Nach der Verurteilung des Täters, eines 23-jährigen Sikhs, hat die britische Polizei das schockierende Bodycam-Video des Vorfalls veröffentlicht.
Die Aufnahmen dokumentieren ein schweres Polizeiversagen. Die eintreffenden Beamten glaubten den Angaben des Täters, der behauptete, er sei selbst Opfer eines rassistischen Angriffs geworden. So hielten sie das schwer verletzte Opfer für den Angreifer und fesselten den sterbenden 18-jährigen Briten mit Handschellen.
Während der verblutende Jugendliche am Boden lag und mehrmals rief: "Ich wurde erstochen, ich kann nicht atmen", entgegnete ihm ein Polizist lediglich: "Das glaube ich dir nicht." Erst als der Student das Bewusstsein verlor, nahmen die Beamten ihm die Handschellen ab – doch jede Hilfe kam zu spät.“
https://freedert.online/kurzclips/video/282006-ich-wurde-niedergestochen-polizei-fesselt/
https://rumble.com/v7apxko-ich-wurde-niedergestochen-polizei-fesselt-opfer-statt-tter.html
Was der Polizei auch immer vorzuwerfen sein mag – sie wurde vom Bruder des Täters angerufen und musste davon ausgehen, dass der am Boden liegende Henry Nowak der tatsächliche Täter war, der möglicherweise simuliert.
Vergleich zu George Floyd
Cora Stephan: „"Ich kann nicht atmen". Die letzten Worte George Floyds, dessen Tod gewalttätige Proteste auslöste. Es sind auch die letzten Worte des 18-jährigen Henry Nowak, der von einem Sikh erstochen wurde, und dem die anrückende Polizei Handschellen anlegte, während er im Sterben lag. Über dieses Opfer schweigt sich der Mainstream aus.
„I can’t breathe“, flüsterte der Schwarze George Floyd, auf dem Boden liegend, unter dem Knie eines weißen Polizisten sterbend. Der Aufstand in den USA war gewaltig. Es kam zu einer der größten Protestwellen in der modernen US-Geschichte, mitsamt massiven Ausschreitungen, sowie zu Protesten weltweit. „Black lives matter“ wurde zum Schlachtruf.
Wer dem damals mit „All lives matter“ (eine Selbstverständlichkeit?) oder gar mit „White lives matter“ begegnete, erntete einen Shitstorm oder, wie der Sportkommentator Grant Napear, seine Entlassung. Solche Aussagen, hieß es, relativierten das Ausmaß rassistischer Angriffe auf Schwarze. Dabei verrät die Statistik durchaus anderes: die meisten Morde an jungen Schwarzen werden von anderen jungen Schwarzen begangen. Und: 13 Prozente Schwarze (Anteil an der Bevölkerung) stehen für 50 bis 55 Prozent der Morde.
Doch das Narrativ sitzt: Schwarze sind Opfer systematischer Polizeigewalt.
„White lives don’t matter“. Das hat sich eine junge schwarze Frau auf den Rücken malen lassen, in New York, 4. Oktober 2022. Nach diesem Motto sind womöglich auch die Polizisten verfahren, die im Dezember 2025 in Großbritannien einem blutenden weißen Mann Handschellen anlegten. Seine letzten Worte: „I can’t breathe.““
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/stephans-spitzen/white-lives-matter/
Matthias Nikolaidis: „Insgesamt liegen die Vergleiche mit dem Tod eines gewissen George Floyd in Minneapolis im Jahr 2020 schon recht nahe. In beiden Fällen haben Polizisten den Tod wohl nicht direkt ausgelöst, aber ihnen wird vorgeworfen, ihn billigend in Kauf genommen zu haben. Im US-Fall von 2020 war es immerhin sehr wahrscheinlich, dass George Floyd durch den Einfluss der Drogen starb, die er selbst zuvor konsumiert hatte.
Und einen weiteren Unterschied gibt es: Im britischen Fall traf der Tod durch unterlassene Hilfeleistung einen Weißen. Man weiß nicht, welche Hautfarbe die Polizisten hatten – ein Element, das in den Erzählungen um Floyd eine große Rolle gespielt hat. Und es wäre auch im britischen Fall von Southampton von Interesse. Aber all das sind die Asymmetrien des heutigen Zeitgeistes, der sich noch immer gut auf nichtweiße Opfer einzustellen weiß, doch nicht auf die Möglichkeit, dass weiße Europäer von der eigenen Antirassismus-Gesetzgebung erfasst werden – und darin umkommen.
Gegen die britischen Polizisten sind auch fünf Monate nach der Tatnacht keine Ermittlungen bekannt, geschweige denn dass Anklage erhoben worden wäre. Derek Chauvin, der vermutete Hauptschuldige am Tod Floyds, erhielt 2021 (knapp ein Jahr nach dem Geschehen) eine Haftstrafe von 22,5 Jahren. Auf X finden viele, dass sich hier eine „unfaire Doppelmoral“ (Musk) zeige. Hinzu kommt, dass die britische Polizei mindestens 12.000 Festnahmen wegen Social-Media-Posts in einem Jahr veranlasste. In der 2023 durchgeführten Umfrage antworteten nicht einmal alle Polizeibehörden. Es waren also vermutlich mehr Festnahmen in nur einem Jahr. Zugrunde liegen dem der Communications Act von 2003 und der Malicious Communications Act von 1988 – moderne Formen der Online-Zensur.
André Hintz: „Teil dieser Berichterstattung ist auch, die wütenden Proteste in Southampton, die sich vereinzelt auch in Ausschreitungen entluden, als illegitime Grenzüberschreitung zu markieren. Als sich nach George Floyds Tod marodierende Gewalt in vielen amerikanischen Städten Bahn brach, galt sie vielen in den Medien als verständliche Eruption aufgestauter Wut. Hier dagegen steht die Wut selbst schon unter Rechtsextremismusverdacht …
Während George Floyd nach seinem Tod von großen Teilen der Medienlandschaft wie ein Säulenheiliger behandelt wurde, weil sein Fall dem stereotypen und in jeder Hinsicht abgegriffenen Weltbild einer vermeintlichen „White Supremacy“ entsprach, für das man in westlichen Redaktionsstübchen dankbar jeden vermeintlichen Beleg aufnimmt, erfährt der Fall Henry Nowak vor allem eines: Ignoranz.
Dabei sind die Parallelen zwischen den Fällen auf bemerkenswerte Weise frappierend. Wie Floyd sagte auch Nowak in den letzten Minuten vor seinem Tod: „I can’t breathe.“ Auch er lag am Boden, auch sein Leben lag in den Händen der Polizei. Der Unterschied: Floyd wurde zur Medienikone, weil er schwarz war.“
Thor Kunkel: „Ich habe bis heute gewartet, in der Hoffnung, dieselben empörten Berliner, die 2020 anlässlich George Floyds Tod demonstrierten, würden auch in Henry Nowaks Fall vom Mehringdamm zum Hermannsplatz ziehen und dabei Plakate mit der Aufschrift „Being white is not a crime“ vor sich hier tragen.
Fehlanzeige. Kein Sternenmarsch zum Brandenburger Tor „gegen rassistische Polizeigewalt in Großbritannien“. Es kamen keine ideologisch aufgerüsteten Redner, die „Gerechtigkeit für Henry Nowak!“ forderten. Die Vermutung liegt nahe, wenn es ein „Weißbrot“ (abwertende Bezeichnung von weißen Menschen durch farbige Rassisten) erwischt, dann ist das halt so. Wäre die Body Cam des Polizisten, der dem Sterbenden Handschellen anlegte, nicht viral gegangen, die deutschen „Qualitätsmedien“ hätten diese Tragödie in den Randnotizen versenkt. Schließlich hielten die britischen Behörden den Meuchelmord bereits ein halbes Jahr unter Verschluss."
https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/der-junge-weisse-als-staatsfeind-nr-1/
Belfast
https://rumble.com/v7b1de0-belfast-sudanese-versucht-mann-auf-offener-strae-zu-enthaupten.html
Wie schafft es mensch, die Bevölkerung so richtig in Wut zu versetzen? Durch exakt jene Szenen, die sich in Belfast abgespielt haben und dort gefilmt wurden. Es würde den Wurm nicht überraschen, wenn es sich um eine Aktion des Geheimdienstes oder sonstiger Finsterlinge handeln würde. Zu welchen Zwecken auch immer.
Täter und Opfer
„Nach dem Messerangriff in Belfast wurde der Sudanese Hadi Alodid nun als Tatverdächtiger dem Haftrichter vorgeführt. Ihm wird unter anderem versuchter Mord zur Last gelegt. Vor Gericht wurde bestätigt, dass dem Opfer das linke Auge ausgestochen wurde, auch am rechten Auge trägt das Opfer schwere Verletzungen davon …
Das Opfer, später von der Polizei als Stephen Ogilvie identifiziert, wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Zwischenzeitlich in den sozialen Medien verbreitete Gerüchte, denen zufolge der 44-Jährige seinen Verletzungen erlegen sei, erwiesen sich als falsch. Er befindet sich jedoch weiterhin in kritischem Zustand und soll, ebenfalls laut Angaben des Telegraph, derzeit im Koma liegen. Vor Gericht wurde mittlerweile bestätigt, dass Ogilvie das linke Auge verloren und schwere Verletzungen am rechten Auge davongetragen hat, neben weiteren Verletzungen an Hals und Rücken.“
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/belfast-sudanese-in-haft/
Bekanntes Schlupfloch Dublin
„Wie der Telegraph berichtet, reiste Alodid 2023 über Paris und Dublin nach Nordirland ein und beantragte dort Asyl, woraufhin ihm ein fünfjähriges Bleiberecht zugesprochen wurde. Diese Route bestätigte der Polizeipräsident der nordirischen Polizei, Jon Boutcher. Damit nutzte Alodid zur Einreise ein Schlupfloch: Um trotz Brexit die enge Vernetzung zwischen der Republik Irland und Nordirland zu erhalten, herrscht weitgehend freier Grenzverkehr an der nordirischen Grenze. Systematische Grenzkontrollen sind nicht vorgesehen.“
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/belfast-sudanese-in-haft/
Claudio Casula: „Nordirlands stellvertretende Erste Ministerin Emma Little-Pengelly hat nun gesagt: „Uns ist seit geraumer Zeit bekannt, dass Menschen über die irische Grenze nach Nordirland kommen, um hier Asyl zu beantragen. Über diese Personen wissen wir häufig weder ihren Hintergrund noch die Wege, auf denen sie eingereist sind. Ebenso wissen wir oft nicht, ob sie in anderen Rechtsordnungen vorbestraft sind oder eine entsprechende Vorgeschichte haben.“
Das ist ein Offenbarungseid, der die Verzweiflung über die Lage nur noch vertiefen wird.“
https://nius.de/kommentar/migrationspolitik-europa-buergerkrieg
Fass am Überlaufen
Matthias Nikolaidis: „Rupert Lowe hat im aktuellen Belfaster Fall eine parlamentarische Anfrage gestellt und fordert alle relevanten Informationen zu dem Täter: „Einwanderungsgeschichte. Religion. Asylstatus. Vorstrafen.“ Das britische Volk habe ein Recht auf die Wahrheit, so Lowe, der die „Patrioten“ noch am Nachmittag zu einem ebenso entschiedenen wie ruhigen Protest aufrief. Der Aufruf verfing zumindest unter den hitzigen Nordiren nicht. Lowe warnt, dass jede Gewalt von den Regierenden ausgenutzt würde: „Man wird die gefährliche ‚extreme Rechte‘ dafür verantwortlich machen, und dein Leben wird für immer ruiniert sein. So brutal wird es sein. … Protestiert – aber tut es laut und friedlich.“ Aber vielleicht ist dieser Punkt auch schon überschritten. Die Wut nach Henry Nowaks Tod ist zu allgemein geworden, die Polizei impliziert und die Politik desavouiert.
Die folgenden Tage werden zeigen, ob sich der Protest hält, wie auch ein Martin Sellner hofft, oder als kurzes Aufzucken in die Geschichte einer breiteren Gegenbewegung eingehen wird. Dass die Regierung in London darüber fallen wird, mag man jedenfalls noch nicht glauben. Es wäre möglich, wenn die Demonstranten und Protestler ihren Knoten so öffentlichkeitswirksam schürzen könnten, dass er über ihr engeres Milieu hinaus in die Leitmedien des Landes vordringt und dort die Agenda verändert. Das wird allerdings mit jeder impulsiven Brandtat der Nordiren unwahrscheinlicher. Elon Musk, sozusagen ein Mentor aus der Ferne für die Rebellen im UK, schrieb auf seiner Plattform X: „Nur wenn wir IMMER WIEDER und LAUT protestieren, wird sich etwas ändern!!““
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/belfast-unruhen-braende/
Anna Diouf: „Der Fall könnte, zumal nach der Empörung über die grausame Behandlung des Mordopfers Henry Nowak, der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt. Die Menschen auf den britischen Inseln haben genug. Sie empfinden die Situation als unerträgliche Ungerechtigkeit: Wer sich in den sozialen Medien kritisch äußert oder protestiert, muss Repressalien und Polizeigewalt fürchten; Pakistanis aber können jahrzehntelang ungestraft Mädchen aus der Unterschicht vergewaltigen und zur Prostitution zwingen, Migranten demütigen und töten Briten, die sich jederzeit dem Vorwurf, rassistisch zu sein, ausgesetzt sehen können. Zustände, die die britische Gesellschaft zu sprengen drohen, die durch koloniale und imperiale Erfahrungen eigentlich geübt ist in Diversität, und die ihrem Selbstverständnis gemäß eine Wiege bürgerlicher Freiheiten und rechtsstaatlicher Verfasstheit ist.
Über die sozialen Medien wird nun zu Protesten aufgerufen, während nicht nur Regierungspolitiker die Bevölkerung geradezu anflehen, Ruhe zu bewahren. Auch Rupert Lowe, Gründer von Restore Britain, ruft zu Mäßigung auf: Man möge laut protestieren, aber friedlich, die Polizei nicht attackieren und Keir Starmer keinen Vorwand bieten, die „extreme Rechte“ anzuklagen.
Lowes Worte strafen die irrationale Obsession linker Politiker, die ihren Tunnelblick auf eine überdimensionierte Gefahr „von rechts“ fokussieren, Lügen. Immer noch bleibt die europäische Bevölkerung trotz Wut und Hilflosigkeit erstaunlich diszipliniert. Die Überzeugung, dass Selbstjustiz keine Lösung ist, dass rechtsstaatliche Lösungen gefunden werden müssen und dass das Gewaltmonopol des Staates nicht angetastet werden darf, sitzt tief.
Wie lange aber lässt sich diese Disziplin aufrechterhalten, wenn diejenigen, die das Gewaltmonopol mit einem Sicherheitsversprechen legitimieren, wieder und wieder versagen und keine Lernfähigkeit zu erkennen geben?
Mit jedem Messerangriff wird wiederum deutlich, dass kein Wille besteht, die Folgen der Massenmigration von staatlicher Seite effizient zu bekämpfen, Ordnung durchzusetzen und Sicherheit zu garantieren.
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/versuchte-enthauptung-erschuettert-nordirland/
„Die Tat löste im gesamten Vereinigten Königreich Proteste aus. In Nordirland kam es zu Ausschreitungen. Autos wurden angezündet, darunter Polizeifahrzeuge; mehrere Häuser brannten aus. Randalierer zerstörten Lebensmittelgeschäfte nichtirischer Inhaber. In Belfast zog eine Gruppe maskierter Männer durch die Straßen und demolierte Türen und Fenster von Häusern, in denen sie Migranten vermutete. Augenzeugen berichten auch anderweitig von gezielter Einschüchterung und Bedrohung von Migranten. Ein an Demenz erkrankter 70-Jähriger wurde der BBC zufolge ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er durch einen Pflasterstein verletzt worden war.“
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/belfast-sudanese-in-haft/
Claudio Casula: „Der Zorn der Demonstranten in Belfast speist sich auch aus der Empörung darüber, dass die Politik offenbar nicht die von Migranten begangenen Gewalttaten als das eigentliche Problem begreift, sondern die Reaktion darauf – als habe die Ablehnung kulturfremder, gewalttätiger Zuwanderer keine reale Grundlage, sondern speise sich aus Fremdenhass und rechter Gesinnung.
Doch „Islamophobie“ entsteht dort, wo sich Islamismus breitmacht und die Mehrheitsgesellschaft als Feind markiert, den es mit allen Mitteln zu bekämpfen gilt. Wer das Gefühl hat, im eigenen Land nicht mehr sicher vor religiösen Fanatikern zu sein, verliert früher oder später das Vertrauen in den Staat und setzt sich selbst zur Wehr.“
https://nius.de/kommentar/migrationspolitik-europa-buergerkrieg
Politik gegen die eigene Bevölkerung
Matthias Nikolaidis: „Indessen werden immer mehr skandalöse Details über die britischen Strafverfolgungsbehörden öffentlich. Die strafrechtliche Verfolgung von Lucy Connolly wegen eines Tweets über den Mädchenmörder von Southport (Axel Rudakubana, Ruander mit IS-Affinitäten) und damit letztlich auch ihre Gefängnisstrafe von 31 Monaten hatte der Generalstaatsanwalt, Lord Helmer, persönlich angeordnet. Das bestätigt Connolly auf X: „Ich habe die Dokumente.“ Es war also der direkte Nachfolger von Keir Starmer, der für die strikte Bestrafung eines lange gelöschten aufrührerischen Online-Posts votierte. Connolly hat ein Buch über ihre Geschichte geschrieben („A Tweet too far?“).
Im jüngeren Fall Henry Nowak, jenem jungen Studenten, der durch die brutale Messerattacke eines Sikhs in Southampton umkam, wollte die Hampshire Police noch während des Prozesses zwei Pressemitteilungen herausgeben, in denen sie Henry jeweils als Aggressor beschrieben. Die Familie Nowak protestierte beide Male, inmitten ihrer Trauer; das Statement wurde geändert. Außerdem wollte die Polizei die Öffentlichkeit dazu ermahnen, nicht mehr online über die Tat zu sprechen – weil: „Desinformation“.
Das war allerdings unlogisch, denn gegen den eigentlichen Aggressor Vickrum Digwa wurde ja wegen Mordes ermittelt. Auch dieses Statement unterblieb. Aber eigentlich hätte die Polizei sich so äußern wollen und so ihrem eigenen Strafantrag widersprochen. Das allein zeigt entweder das Eingreifen politischer Entscheidungsträger oder eine tiefe Korruption der Polizei selbst. Beobachter sprechen von einer „Maschine, die sich selbst beschützt“. Omertà, die sich aggressiv nach außen wendet und versucht, andere mit Gaslighting zu blenden oder zu täuschen.“
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/belfast-unruhen-braende/
Anna Diouf: „Dass Politiker und Polizeisprecher dazu aufriefen, die Filmaufnahmen dieses Verbrechens weder anzuschauen noch zu verbreiten, hatte jedoch nur zum Teil zum Ziel, die Bürger vor traumatisierenden Bildern zu schützen. Es handelte sich schlicht um einen Aufruf zur Selbstzensur. Was Behörden nicht mehr verhindern können, soll der brave Bürger selbst tun. Er soll sich vor unliebsamen Informationen abschirmen. Die unliebsamste: dass der Täter kein kaukasischer Europäer ist.
Obwohl an der Echtheit der Aufnahmen kein Zweifel aufkam, unterschlugen Medien wie die BBC anfangs diese Information, bis am frühen Dienstagnachmittag eine Polizeimeldung den noch am Tatort festgenommenen Mann als Sudanesen auswies – zuvor wurde spekuliert, er sei Somalier.
Die Polizei tat damit das einzig Sinnvolle: Sie sorgte einigermaßen schnell für Transparenz, anstatt den Eindruck zu erwecken, die Menschen für dumm verkaufen zu wollen. Aufmerksame Leser konnten sich dies ohnehin bereits zusammenreimen: Warum wohl die Warnungen davor, dass Rechtsextreme den Fall nutzen könnten, „um Zwietracht zu säen“, wie es der sozialdemokratische Stadtrat Carl Whyte gegenüber dem Belfast Telegraph ausdrückte?
Der Umgang mit diesem Verbrechen seitens der Politik ist symptomatisch. Selbstredend wird die Tat mit markigen Worten verurteilt. Als das eigentliche Problem aber gilt nicht die entgrenzte Gewalt, sondern mögliche Reaktionen. Die Sorge vor einem Kontrollverlust gegenüber der eigenen Bevölkerung scheint die größte Angst zu sein, die europäische Politiker umtreibt.
Im Fall von Nordirland ist dies angesichts des irischen Kampfes um Unabhängigkeit und des Terrors der IRA sogar halbwegs verständlich. Dort ist es noch nicht lang her, dass die Ignoranz gegenüber dem Willen und den Interessen eines Volkes zu brutalen Gegenreaktionen führte.“
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/versuchte-enthauptung-erschuettert-nordirland/
Eigene Bevölkerung über die Klinge springen lassen
Claudio Casula: „Die bestürzende Szene symbolisierte alles, was in der europäischen Migrationspolitik falsch läuft: die Tatsache, dass der Täter die Gesellschaft, die ihn aufnahm, nicht schätzt, sondern verachtet und als Feind betrachtet. Die Hilflosigkeit des einheimischen Opfers, das der zugewanderten archaischen Gewalt nichts entgegenzusetzen hat und dessen flehentliche Hilferufe bei der Staatsmacht auf taube Ohren stoßen. Weil man ihr eingetrichtert hat, dass echter oder eingebildeter Rassismus schlimmer ist als brutale Gewalt und dass im Zweifel dem Migranten Gehör geschenkt werden muss, nicht dem Autochthonen, selbst wenn der blutend und stöhnend am Boden liegt.“
https://nius.de/kommentar/migrationspolitik-europa-buergerkrieg
„In Großbritannien mehren sich indes Stimmen, die die verbindlichen Antirassismus-Schulungen bei der Polizei kritisieren. Für Chris Philp, den innenpolitischen Sprecher der Konservativen Partei, ist das Vorgehen der betroffenen Beamten "beschämend". Sie hätten den Rassismus-Vorwürfen ohne kritische Prüfung geglaubt.
Offenbar sei die Polizei mehr daran interessiert, "jemanden, der beschuldigt wurde, eine rassistische Bemerkung gemacht zu haben, in Handschellen zu legen, als einen sterbenden Mann zu retten". Die Polizei müsse mit ihrer Fixierung auf Rasse und angeblichen Rassismus Schluss machen.“
https://de-rtnews.com/international/281796-please-brother-i-cant-breathe/
Dagmar Henn: „Diese Eskalation seitens der Polizei bei vergleichsweise geringen Delikten hat etwas zu tun mit der massiven Überbetonung von Meinungsdelikten, die in Großbritannien (und ähnlich, wenn auch nicht ganz so extrem, in Deutschland) in den letzten Jahren stattgefunden hat. Die Proportion ist völlig verschoben, die eigentlich rechtlich unverzichtbare Trennung zwischen Wort und Tat ist aufgehoben. Sicher, wäre tatsächlich ein Turban vom Kopf geschlagen worden, wäre das keine reine Äußerung mehr gewesen – aber dennoch noch keine Körperverletzung, sondern eine Beleidigung. Bei der man nie vergessen sollte, dass diese selten einseitig sind.
Gleichzeitig passiert noch etwas. Die öffentliche Erwartung spielt eine Rolle, vor allem die durch die Medien verkörperte. Das Verhalten auch der Polizei richtet sich daran aus, wodurch man am ehesten scharfe Kritik vermeidet. Aktuell heißt das, in Großbritannien wie auch andernorts, nur nicht als rassistisch zu gelten. In einer unklaren Lage entsteht so die Neigung, dem Pfad des geringsten Widerstands zu folgen, wobei nicht die konkrete Situation definiert, wie dieser verläuft, sondern die genormte öffentliche Meinung. Ob das tatsächlich die öffentliche Meinung ist, tut wenig zur Sache – Hauptsache ist, eine Rüge durch die Medien zu vermeiden.
Also erfüllen sie die Erwartung, sich um das vermeintliche Opfer zu kümmern und gegen den vermeintlichen Täter vorzugehen, und verlieren dadurch genau das Stückchen Aufmerksamkeit, das in dieser Lage Nowaks Leben womöglich hätte retten können. Womöglich, denn wenn der Zeitablauf des Videos stimmt, wäre vielleicht auch ein Rettungsfahrzeug nicht mehr rechtzeitig eingetroffen. So zumindest die Aussage des Pathologen im Prozess gegen Digwa.
Nur, der Fall Nowak ist symbolisch, und er ist extrem, aber die Grundrichtung ist verbreitet. Wobei es nun schwerfällt, zu behaupten, damit sei wenigstens garantiert, dass die Polizei nicht rassistisch agiert – was da geschehen ist, ist keine Befreiung vom Vorurteil, sondern nur die Ersetzung eines Vorurteils durch ein anderes. Nur – die veröffentlichte Meinung fördert ja genau das. Wobei dann vielfach, die Extreme davon sieht man in manchen US-Staaten, ein Unterlassen einer Durchsetzung des Rechts als Lösung von Problemen gesehen wird, die auf einer ganz anderen Ebene liegen …
Die Polizei von Hampshire hat einen "Race Action Plan", seit 2020. Das Programm soll "die Arbeitskräfte über organisatorische Kultur, Vorurteile, Neckereien, Mikroaggressionen, Privilegien und die Bedeutung, ein Verbündeter zu sein" bilden. Ein Verbündeter für Minderheiten. Die beteiligten Polizisten sind diesem Programm gefolgt und haben dementsprechend gehandelt.
Was in diesen Kursen übrigens ebenfalls vermittelt wurde, war, dass die Einhaltung dieser Prinzipien, so berichtet der britische Spectator, "mit Gehaltserhöhungen verknüpft ist". Auch die Chancen, befördert zu werden, hängen davon ab.
Die Zeitung erwähnt noch einen anderen Fall, in dem die entsprechende Haltung der Behörden Menschenleben kostete: 2024, als ein Flüchtling in Southport drei Mädchen einer Tanzklasse erstach. Seine Schuldirektorin hatte versucht, den psychiatrischen Dienst auf ihn aufmerksam zu machen, aber ihr wurde vorgeworfen, sie nehme ihn nur so wahr, weil er ein schwarzer Junge mit einem Messer sei.“
https://freedert.online/meinung/282019-der-tod-des-henry-nowak-als-symbol/
Rudolf Schreiner: „Tausende Polizeibeamte in Großbritannien wurden laut dem Telegraph einem sogenannten Diversity-Training unterzogen – unter anderem von der Einheit, die während Henry Nowaks Tod im Einsatz war. Eine Auswertung des ganztägigen Kurses hat gezeigt, wie umstritten dieser intern war. Demnach soll sich mehr als jeder siebte Beamte unter Druck gefühlt haben, sich „auf bestimmte Weise zu verhalten“.
Unter dem Namen „Inklusion zählt“ organisierte die Polizei von Hampshire den obligatorischen Tageskurs. Beamte wurden unter anderem zu Themen wie Rassismus, unbewussten Vorurteilen sowie Privilegien geschult. Die zuständige Polizei beauftragte daraufhin die Universität Reading damit, die Wirksamkeit ihres Kurses zu untersuchen.
Insgesamt beteiligten sich 6.250 Polizeibeamte. Von den 2.500 Beamten, die anschließend befragt wurden, gaben 15,5 Prozent an, sich bei der Schulung unter Druck gesetzt gefühlt zu haben, sich auf bestimmte Weise zu verhalten. 14,3 Prozent fürchteten Konsequenzen, hätten sie einen Fehler gemacht. Jeder Fünfte erklärte zudem: „Ich hatte das Gefühl, abgelehnt zu werden, würde ich etwas Falsches sagen.“
Des Weiteren merkte die Universität an, dass mehrere Teilnehmer das Gefühl gehabt hätten, „ihre Meinung nicht frei äußern zu können“. Die Hälfte der Befragten gab an, der Aussage, sich „kontrolliert und unter Druck gesetzt“ zu fühlen, vollkommen zu widersprechen. Ein Viertel stimmte dem eher nicht zu, während jeder Zehnte dem leicht widersprach. Die Übrigen gaben an, voll, teilweise oder leicht zuzustimmen.
Im Zuge des Mordfalls Henry Nowak ist die Diskussion um Diversitätsvorgaben in der Polizei hochgekocht. Der Polizeichef von Hampshire und Isle of Wight, Alexis Boon, oberster Verantwortlicher der zuständigen Polizei, äußerte sich zum ersten Mal seit der Tat dazu.
Den Vorwurf einer „Zweiklassenpolizei“ wies er entschieden zurück. Auch eine Überarbeitung der Antirassismus-Richtlinien lehnte er ab. Er glaube nicht, dass die Polizeiarbeit „rassistisch“ sei. Des Weiteren entschuldigte er sich für die Festnahme Nowaks. Dennoch wolle er im Amt bleiben; einen Rücktritt wegen des Falls Henry Nowak lehnte er ab.“
Benedikt Brechtken: „Der skandalöse Polizeieinsatz gegen Henry Nowak ist eine weitere Folge der woken britischen Institutionen. Wenn Menschen mit Migrationshintergrund vom Staat nicht mehr gleich, sondern bevorzugt behandelt werden, ist das nichts anderes als Unterwerfung – und fordert Todesopfer …
Es wird keine Demonstrationen von Luisa Neubauer geben. Wir werden keine knienden Fußballspieler sehen wie nach dem Tod von George Floyd, auch keine traurig bewegten Instagram-Kacheln von Influencern. Keine Menschengruppe ist im woken Denken so wenig wert wie junge weiße Männer. Wenn dann ein angeblich überprivilegierter Herrscher der Welt von einem Menschen mit Migrationshintergrund erstochen wird und Polizeiunrecht erleiden muss, sprengt das jedes Weltbild und wird so lange wie möglich verschwiegen. Sollte es nicht mehr verschwiegen werden können, wird relativ teilnahmslos darüber berichtet, ohne jede echte Empörung …
Es ist nicht das erste Mal, dass die Angst vor einem Rassismusvorwurf verheerende Folgen hat. Vor dem islamistischen Selbstmordattentat auf ein Konzert der Sängerin Ariana Grande im Jahr 2017 kam der Terrorist einem Wachmann verdächtig vor. Dieser konfrontierte ihn aber nicht, weil er „Angst hatte, falsch zu liegen und als Rassist gebrandmarkt zu werden“. Die Folge: 22 Todesopfer, über 800 Verletzte.
2024 tötete ein schwarzer Junge mit einem Messer drei Mädchen. Der Junge fiel schon vorher auf, seine stellvertretende Schulleiterin handelte aber nicht, weil ihr eine Sozialarbeiterin sagte, sie solle keine Vorurteile gegen einen „schwarzen Jungen mit einem Messer“ schüren.
Die migrantischen Vergewaltigungsgangs in England konnten jahrzehntelang nahezu ungestört ihr Unwesen treiben, Tausende Opfer gab es in dieser Zeitspanne. Teilweise wurde der ethnische Hintergrund der Täter aus den Akten gelöscht, aus Angst vor Diskriminierungsvorwürfen schwiegen viele staatliche Institutionen.
Zahlreiche weitere Beispiele existieren, sie alle zeigen das gleiche Bild. Eine falsch verstandene Toleranz führt zum Schutz der Täter und zur Auslieferung der Opfer. Henry Nowak ist das vielleicht eindrücklichste individuelle Beispiel der letzten Jahre, eine Ausnahme ist er leider nicht.
Als in den USA George Floyd starb, kniete Keir Starmer aus Solidarität. Jetzt reicht es dem britischen Premierminister nur für eine kurze Stellungnahme, die in ihrer Halbherzigkeit und Schablonenhaftigkeit auch von einer KI hätte kommen können. Es ist diese Doppelmoral, diese Emotionslosigkeit bei den ideologisch falschen Opfern, die zu einer Stimmung führt, die Nigel Farage heute in drei Sätzen zusammenfasste: „Die Angst, als rassistisch bezeichnet zu werden, war größer als der Umgang mit dem Mord an Henry Nowak. Wir sollten darauf mit reinem, kaltem Zorn reagieren. Britanniens historischer Lebensstil wird weggeworfen.“
In jedem Land außerhalb des Westens werden Ausländer deutlich strenger kontrolliert als Einheimische. Es ist eine historische, großartige Errungenschaft der westlichen Kultur, Menschen nicht staatlicherseits aufgrund ihrer Herkunft zu diskriminieren. Wenn Woke aber diese Gleichbehandlung als strukturellen Rassismus umdefinieren und staatliche Institutionen ihrer Ideologie gehorsam Folge leisten, hat das nichts mehr mit westlichen Werten zu tun.
Wenn Menschen mit Migrationshintergrund vom Staat nicht mehr gleich, sondern bevorzugt behandelt werden, ist das nichts anderes als Unterwerfung. Eine Unterwerfung, die Todesopfer fordert.“
André Hintz: „Dass Nowak sterben musste, weil die Polizisten ihn aufgrund ihrer eigenen ideologischen Prägung nur als weißen Rassisten imaginieren konnten, ist für aufmerksame Beobachter evident. Für den geneigt linkslastigen Journalisten hingegen liegt in der Anerkennung dieser Tatsache ein unüberwindbares Tabu. Aus diesem Grund muss der Sachverhalt weitgehend ausgeklammert oder seines Charakters beraubt werden.
Und obwohl sie mit den gegen die Behörden im Raum stehenden Vorwürfen bestens vertraut sind – nicht zuletzt durch die Skandale der vergangenen Jahre, von den massenhaften Verhaftungen wegen vermeintlich rassistischer Social-Media-Kommentare bis zum Grooming-Gang-Komplex – versagen auch englische Medien. So behauptet etwa der linksgerichtete Guardian, die extreme Rechte wolle den Fall für „ihre Zwecke instrumentalisieren“.
Die Berichterstattung beweist, was ein beträchtlicher Teil der Öffentlichkeit längst vermutet: Viele Medien agieren eher als politische Gralshüter eines Schweige- und Framing-Kartells und nicht, wie es ihr offizielles Selbstverständnis nahelegt, als kritische Instanz, die auch bereit ist, unangenehme Wahrheiten gegen Widerstände und Tabus auszusprechen. Dass viele Menschen sich von der Deutungshoheit dieser Medien bereits befreit haben, gibt jedoch zumindest Grund zur Hoffnung.“
Ein Gutmensch ist ein schlechter Mensch
Daniela Seidel: „Was geht nur vor in den Köpfen der Medienschaffenden, der regierenden Politiker und ihrer vasallentreuen Anhängerschaft? Wie kann man ernsthaft zu der Auffassung gelangen, dass die Enthauptung eines Menschen auf offener Straße Rechtsextremen „nützen“ würde?
Das Erstarken sogenannter rechter Kräfte – von denselben Kreisen definiert als alle, die weder die halsbrecherische Überlastung unseres Sozialsystems noch den Zerfall der inneren Sicherheit weiter wortlos hinnehmen wollen – ist schließlich in erster Linie Schutz- und Abwehrreaktion: das Symptom einer völlig entgrenzten Migrationspolitik.
Was für ein Gehirnlooping liegt diesem abenteuerlichen Schluss also zugrunde? Ebenso gut könnte man demzufolge behaupten, eine Ladung Pfeffer „nütze“ dem Niesreflex oder der Aufenthalt in der Mittagsglut bei 40 Grad „nütze“ dem Sonnenbrand. Was läuft kognitiv so grundlegend schief, dass es zu derart bizarren Umdeutungen kommt?
Wer die Bilder aus Belfast sieht, Berichte über Messerangriffe, Vergewaltigungen, Parallelgesellschaften und die zunehmende Verrohung des öffentlichen Raums liest und zugleich erlebt, wie Politiker und Journalisten relativieren, Kausalzusammenhänge verdrehen und vor allem vor der politischen Instrumentalisierung solcher Taten warnen, gelangt fast zwangsläufig zu der Frage, ob Europas Eliten ihre eigenen Gesellschaften überhaupt noch für schützens- und verteidigenswert halten.
Man könnte beinahe vermuten, hier sei ein tief verwurzelter Selbsthass am Werk, der die Zerstörung der eigenen Heimat und Lebensart durch unkontrollierte Massenmigration mit nahezu böswilligem Eifer vorantreibt.
Ganz von der Hand zu weisen ist dieser Gedanke nicht. In Teilen des westlichen Diskurses, besonders in Deutschland, besteht seit Jahrzehnten die Tendenz, die eigene Geschichte fast ausschließlich unter den Vorzeichen von Kolonialismus, Rassismus, Ausbeutung und Schuld zu betrachten.
Die verständliche und notwendige Sensibilität gegenüber Nationalismus und Diskriminierung hat in weiten Teilen der politischen Klasse jedoch Ausmaße angenommen, die jedes Bekenntnis zur eigenen kulturellen Identität bereits als potenzielle Vorstufe der Xenophobie erscheinen lässt.
Die Angst, Wildfremden gegenüber ungerecht zu sein, wirkt monströser als die Furcht davor, die eigene Bevölkerung buchstäblich über die Klinge springen zu lassen. Wo eine derart ideologisierte Prioritätensetzung dauerhaft jede realistische Abwägung überlagert, wird Politik zunehmend zu einem Instrument der Schuldvermeidung – fast schon zu einem Ritual der Selbstverachtung.
Doch als Erklärung dafür, warum an einem Kurs festgehalten wird, dessen schädliche Folgen für immer mehr Menschen sichtbar werden und der langfristig auch den Verantwortlichen selbst schadet, reicht das nicht aus.
Fehlt inzwischen jedes Gespür für die Tragweite einer solch bestialischen Gewalttat, weil die Einsicht in den eigenen Irrtum und seine katastrophalen Folgen zu schmerzhaft wäre? Plausibel wird dies, wenn man annimmt, dass die meisten Akteure keineswegs von Destruktivität, sondern im Gegenteil von einem positiven, ja überhöhten, fast narzisstischen Selbstbild und einer daraus erwachsenden Hybris angetrieben werden.
Wer über Jahrzehnte predigte, Masseneinwanderung sei eine Bereicherung, Sicherheitsprobleme wären dümmliche, völkische Panikmache oder allerhöchstens Randerscheinungen und die eigentliche Gefahr gehe von Vorurteilen und Ausgrenzung aus, hat nicht nur eine politische Position vertreten, sondern darauf einen erheblichen Teil seiner Identität gegründet. Die Zugehörigkeit zum Kreis der Aufgeklärten, Humanen, Progressiven, Erhabenen, Integren und Anständigen hängt plötzlich an genau diesen Gewissheiten. Eine Kurskorrektur wäre dann nicht bloß ein paradigmatischer Richtungswechsel, sondern vielmehr die schwer am Ego kratzende, persönlich vernichtende Erkenntnis, Risiken ausgeblendet, Warnungen ignoriert, Kritiker diffamiert und nicht wiedergutzumachenden Schaden verursacht zu haben.
Damit betreten wir das Feld der Wahrnehmungsverzerrungen und Fehlschlüsse. Je größer die Investition in eine Überzeugung war, desto schwerer fällt es, sie aufzugeben – nicht trotz der offensichtlichen Probleme, sondern gerade ihretwegen.
Denn jede neue Gewalttat, jede krachend gescheiterte (Re)Sozialisation und jede weitere Belastung des gesellschaftlichen Zusammenhalts erhöht den Preis eines späteren Eingeständnisses. Ausgerechnet die bedrohlich wachsende Evidenz gegen die eigene Position verstärkt so den psychologischen Druck, an ihr festzuhalten.
Hinzu kommt ein weiterer Mechanismus, der in politischen und medialen Milieus besonders wirksam ist: das Gruppendenken. Wer sich über Jahre fast ausschließlich mit Menschen umgibt, die dieselben Grundannahmen teilen und gebetsmühlenartig wiederholen, verliert allmählich die Fähigkeit, die eigene Perspektive zu hinterfragen. Die eigene Sicht erscheint dann nicht mehr als Interpretation der Wirklichkeit, sondern als Wirklichkeit selbst.
Kritik wird nicht als mögliche Horizonterweiterung erlebt, sondern als Angriff auf die moralische Ordnung der Gruppe. Die Fähigkeit zur Reflexion wird durch die Angst vor sozialer Ächtung oder beruflichen Konsequenzen enorm gehemmt, was wiederum zu einer systematischen Unterschätzung weitaus folgenschwererer Gefahren führt. Dieses im Hinblick auf den Islam offenbar besonders verbreitete Defizit kann durchaus auch strukturelle Gründe haben – etwa wenn eine Gesellschaft versucht, historische Gewissensbisse zu kompensieren und dabei eine Faustrechtkultur idealisiert.
Hinzu kommt ein kräftiger Schuss deutscher Überheblichkeit, mit der in gönnerhaft-paternalistischer Weise pauschale Schutzbedürftigkeit, Integrationsbereitschaft und Dankbarkeit unterstellt wird, die wiederum buchstäblich messerscharf an manch unschöner Tatsache vorbeigeht.
Doch selbst dem Verblendetsten dürfte allmählich dämmern, dass die mittlerweile millionenstarken, ach so harm- und hilflosen noch nicht so lange hier Lebenden, alles binnen kürzester Zeit in Schutt und Asche legen würden, sollte man Annehmlichkeiten, Zugeständnisse und Anrechte drastisch zurückfahren. „Ein Beschwichtiger ist jemand, der ein Krokodil füttert in der Hoffnung, dass es ihn zuletzt frisst“, soll Winston Churchill einmal scharfsinnig formuliert haben, als es seinerzeit um Appeasement-Politik ging.
Und womöglich lauert hinter all dem ein noch weit mächtigeres Gefühl: Scham. Wer sich eingestehen müsste, einen fürchterlichen Fehler begangen zu haben, und dass Entscheidungen und Entwicklungen, die er jahrelang unterstützt, verteidigt oder propagiert hat, zu erheblichem, vermeidbarem Leid beigetragen haben, steht vor der Frage nach seiner eigenen moralischen Verpflichtung.
Und genau hier setzen die klassischen Abwehrmechanismen ein: Verharmlosung, Rationalisierung, Verleugnung, Verdrängung, Externalisierung und schließlich der folgenreichste Schritt: die Verschiebung der Aufmerksamkeit und Verantwortlichkeit – weg von der Tat und hin zu denen, die über die Tat sprechen.
Plötzlich gilt nicht mehr der beinahe enthauptete Passant bzw. der blutrünstige Täter als eigentliches Problem, sondern das Video der Tat; nicht mehr das Verbrechen selbst, sondern sein Echo; nicht mehr der Anlass der Empörung, sondern die Empörung an sich, die immer brutalere Formen annimmt, je weniger sie gehört und ernstgenommen wird.
Doch wenn die Politik nicht endlich umkehrt und konsequent handelt, sind „gesichert rechtsextreme“ Äußerungen und strafbare Zitate bald unsere kleinste Sorge. Dann wird irgendwann auch hierzulande der Mob handeln, auf den man dann bequemerweise mit dem Finger zeigen und sich endgültig mit Grausen abwenden kann.
Und vielleicht ist das die gefährlichste Form der Realitätsverweigerung: geboren nicht aus Bosheit, Dummheit, Gleichgültigkeit oder Selbstablehnung, sondern aus dem so verzweifelten wie charakterschwachen Bedürfnis, sich weiterhin für den besseren Menschen halten zu können.“
Anna Diouf: „Bedrohung und Demütigung durch Gewalttäter aus fernen Erdteilen ist das eine. Das andere ist, dass diese flankiert wird durch eine noch schwerwiegendere Demütigung, die in Großbritannien auf die Spitze getrieben wird: Hier werden für einen kritischen Tweet oder dafür, auf einer Demonstration Steine geworfen zu haben, drakonische Strafen verhängt. Täter mit Migrationshintergrund werden häufig nachsichtig behandelt und exkulpiert.
Deren Opfer wiederum werden verhöhnt: Wie Henry Nowak, der starb, während man ihm Handschellen anlegte, und dessen röchelnder Hinweis auf das Verbrechen, das man an ihm verübt hatte, mit einem jovialen Spruch abgetan wurde. Oder wie die von Pakistanis gequälten Mädchen, die von Polizisten und Sozialarbeitern als Flittchen betrachtet wurden, die für ihr Schicksal selbst verantwortlich sind – wenn man ihnen denn überhaupt Glauben schenkte. Rassismus gegen ethnische Briten wird institutionalisiert, die eigene Kultur als minderwertig und böse gebrandmarkt, auf die man nicht stolz sein, die man nicht bewahren wollen darf …
Dass sich in den derart Geknebelten nicht nur Wut aufstaut, sondern richtiggehende Verzweiflung, ist alles andere als erstaunlich. Ausgerechnet linke Kräfte jedoch, die Verbrechen gewöhnlich psychologisieren und den Täter zumeist als Opfer seiner Umstände sehen, wollen in den protestierenden Briten nichts als rassistische Ausländer- und Menschenhasser erkennen. Dass sich solche unter den Demonstranten befinden, ist wahrscheinlich. Aber ihre Existenz delegitimiert das Anliegen des Großteils der Unzufriedenen ebenso wenig, wie die Existenz migrantischer Gewalttäter das Recht friedlicher Ausländer auf Unversehrtheit einschränkt.
Das Fatale an der Ignoranz der Verantwortungsträger ist, dass sie den Effekt nur verstärkt. Man nimmt Gewalt gegen Migranten zum Anlass, um der Migrationskrise ihren Lauf zu lassen. Mehr Zensur und härtere Einschränkung der Meinungsfreiheit sollen es richten. Der Aufschrei der Bevölkerung soll erstickt werden, nicht der Mechanismus, der sie vor Schmerz aufschreien lässt."
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/proteste-gegen-migration/
Anna Diouf: „Um der Ignoranz die Krone aufzusetzen, sollen sich die Bürger nun also auch noch bitteschön selbst hypnotisieren, und, wenn die Realität um sie herum immer grausamer wird, wegschauen. Hauptsache, man tut nichts, was „den Rechten“ nützt.
Dabei profitieren Kräfte, die europäischen – oder vielmehr „weißen“ – Tribalismus propagieren, von nichts mehr als von der Tatenlosigkeit der europäischen Politik und von ihrer Strategie, berechtigte Kritik zu dämonisieren, die eigene Bevölkerung mundtot zu machen und ihr gleichzeitig zu vermitteln, dass sie der Gewalt durch Migranten schutzlos ausgeliefert ist.
Dass diese Kurzsichtigkeit und Feigheit sich mit Etiketten wie Toleranz, Diversität und Antirassismus schmückt, ist blanker Hohn. Wer außereuropäische Migranten vor Angriffen und Anfeindungen schützen wollte, würde entschieden und hart gegen kriminelle Migranten vorgehen und die europäischen Grenzen schützen.
Da dies auch der sicherste Weg wäre, um die eigene Machtbasis zu stabilisieren, ist nicht rational erklärbar, warum Realitätsleugnung, Beschwichtigung und Täter-Opfer-Umkehr die bevorzugten Mittel europäischer Politiker sind, auf die Bedrohung der inneren Sicherheit und des gesellschaftlichen Zusammenhalts zu reagieren.
Letztlich muss die Diagnose wohl lauten, dass die Quelle dieses Verhaltens ein tiefer Selbsthass sein muss, der einen lösungsorientierten Umgang mit migrantischer Gewalt gar nicht mehr zulässt. Man sollte nicht vergessen, dass die gesamte Problematik das Ergebnis politischer Entscheidungen ist – es sind zuerst europäische Politiker, die Massenmigration ermöglicht haben und befördern, lediglich assistiert von Teilen der Justiz und von NGOs, die sie selbst finanzieren.
Nicht das Teilen der Videoaufnahmen aus Belfast stärkt radikale Ränder und beschleunigt die Erosion innerer Ordnung und Sicherheit. Die eigentliche Gefahr ist das verantwortungslose Verhalten von Politikern, die glauben, Probleme, für die sie selbst verantwortlich sind, wegzensieren zu können.“
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/versuchte-enthauptung-erschuettert-nordirland/
Dagmar Henn: „Wenn eines unübersehbar ist in der ganzen Auseinandersetzung um Flüchtlinge und Migration, dann, dass ein guter Teil davon ein einziges Vorurteil über die Arbeiterklasse ist. Es sind die Bildungsbürger aus dem oberen Kleinbürgertum, die die Nase rümpfen über die da unten, die die Bereicherung nicht erkennen wollen. Aber das Argument, das ins Feld geführt wird, ist nie "Das sind Menschen wie du", das ist nie die Gleichheit, sondern immer die Botschaft "Die sind für uns besser als du".
Noch deutlicher findet sich dieser Ton des Klassendünkels in der ganzen Transgender-Debatte, die schon fast wie ein Ritual zur Selbsterhebung besagter Kleinbürger wirkt. Alles, was sich in den beiden Vorfällen, der Nowak-Tragödie und dem Mord an den drei tanzenden Mädchen in Southport, an Verzerrung zeigt, wie die Wirklichkeit durch Vorurteil ersetzt wird, findet sich bei diesem zweiten Thema mindestens ebenso klar. Wobei das zu einem Zeitpunkt stattfindet, an dem der Reichtum konzentriert ist wie nie, aus der Sicht der Oligarchen auch all die Genderer kleine, unwichtige Würstchen sind, und die Menschenverachtung in verschiedenster Gestalt weit wütender tobt als in vielen jener Jahre, die angeblich so rassistisch waren …
Eine Dressur, die ein Vorurteil nur durch ein anderes ersetzt, ist kein Schritt nach vorn. Und die Demütigung der britischen oder deutschen Arbeiterklasse ist keinen Deut besser als eine Demütigung von Migranten.
Das Erstaunlichste daran ist, dass hinter diesem ganzen Spektakel, das so tragische Folgen zeitigt, die eigentlichen Fragen völlig versinken. Es gibt keine Debatte mehr um Gerechtigkeit in der Gesellschaft. Es gibt keine Forderung, Obdachlosigkeit mit dem einzigen wirksamen Mittel zu bekämpfen – mit Wohnungen. Im Gegenteil. Das Budget fließt in die Aufrüstung, nicht in die Verbesserung der Lebensverhältnisse. Wie kommt es, dass bei all dem Kampf gegen Rassismus die Oligarchen immer reicher werden, die Armen immer ärmer und die Verachtung gegenüber denen da unten immer deutlicher wird?
"Das Recht ist immer die Sache der Schwachen; die Starken brauchen kein Recht" schrieb einst der Jurist Rudolf Olden. Das Recht erodiert, unübersehbar. Es erodiert auch durch die Vorurteile, die durch Medien und Politik vorgegeben werden. Gleich, wie diese Schritte gerechtfertigt werden – die Wirkung ist immer, dass die Position der Schwachen schwächer wird und die der Starken stärker.“
https://freedert.online/meinung/282019-der-tod-des-henry-nowak-als-symbol/
Dagmar Henn: „Wenn in Kalifornien, dem US-Bundesstaat mit der mit Abstand höchsten Obdachlosigkeit, Diebstähle bis zu einem Wert von 950 US-Dollar theoretisch nur als Ordnungswidrigkeit, praktisch jedoch fast gar nicht mehr verfolgt werden, ist das dann sozialer Fortschritt, wenn gleichzeitig die Zeltreihen der Obdachlosen immer länger werden? Wenn in Ländern, in denen Migration als Hebel genutzt wird, um den Lebensstandard der arbeitenden Bevölkerung weiter zu senken, Rassismus schon fast als Schwerverbrechen geahndet und damit ebendiese arbeitende Bevölkerung auch noch unter Generalverdacht gestellt wird, ist das dann sozialer Fortschritt?“
https://freedert.online/meinung/282019-der-tod-des-henry-nowak-als-symbol/
Druck der Opposition
Boris Reitschuster: „Er sagte neunmal: „I can’t breathe.“ – „Ich kann nicht atmen.“ Er sagte viermal: „I’ve been stabbed.“ – „Ich bin gestochen worden.“ Die Polizisten hörten ihn. Aber sie fesselten ihn trotzdem mit Handschellen, lasen ihm seine Rechte vor — und glaubten stattdessen dem Mann, der ihn gerade gestochen hatte. Henry Nowak, 18 Jahre alt, Erstsemester, starb auf dem Asphalt von Southampton. Nicht weil die Polizei zu langsam war. Sondern weil sie trainiert worden war, einem weißen Mann weniger zu glauben als seinem farbigen Angreifer.
Sie kennen diese Geschichte sicher. Aber kennen Sie auch die Nachgeschichte, die sich jetzt abzeichnet? Denn was folgte, wäre in Deutschland undenkbar.
Der Vorsitzende des National Police Chiefs‘ Council (NPCC) kündigte eine dringende Überprüfung der Polizei-Richtlinien an und versprach Änderungen „wo nötig“. Der Hampshire Police and Crime Commissioner erklärte öffentlich: „Es ist verheerend, dass die Beamten Henry nicht glaubten.“ Der Chief Constable von Hampshire entschuldigte sich persönlich für die Verhaftung und Behandlung von Henry Nowak. Im House of Lords wurde offen eingeräumt: Es muss sichergestellt werden, dass jeder in dieser Gesellschaft gleich behandelt wird — unabhängig von Hautfarbe, Rasse und Religion.
In Deutschland wäre das alles nicht passiert. Nicht die Entschuldigung. Nicht ein Eingeständnis aus dem Parlament. Nicht die Überprüfung der Richtlinien. Nicht, weil es bei uns keinen Fall wie den von Henry Nowak geben könnte. Sondern weil das System hier anders reagiert: mit Schweigen, mit Framing, mit dem Vorwurf des Rechtsextremismus an alle, die Fragen stellen. Genau das versuchen die großen Medien und Lobbyorganisationen wie Amnesty International UK auch in Großbritannien — die Debatte als „verantwortungslose Narrative, die Spaltung säen“ zu stigmatisieren. In Deutschland wäre dieser Versuch erfolgreich. In Großbritannien ist er — noch — gescheitert.
Was die Beamten in Southampton in jener Nacht annahmen, was sie dachten, was sie taten, all das kam nicht aus dem Nichts. Die Hampshire-Polizei hatte ein Pflichtprogramm namens „Inclusion Matters“ absolviert — ein ganztägiger Kurs über Rassismus, „unbewusstes Vorurteil“ und die „Wichtigkeit, ein Verbündeter zu sein“, entwickelt von der Universität Reading, durchlaufen von rund 6.250 Beamten. Der „Race Action Plan“ der Truppe beschrieb George Floyds Tod als „Wendepunkt“ und wies Beamte an, in allem, was sie tun, „antirassistisch“ zu sein — und einen „Reform-oder-Erklär-Ansatz“ gegenüber ethnischen Minderheiten zu verfolgen.
Man muss das auf sich wirken lassen. Polizisten wurden nicht trainiert, alle Menschen gleich zu behandeln. Sie wurden trainiert, bei ethnischen Minderheiten besondere Rücksicht zu üben. Als Vickrum Digwa behauptete, Henry Nowak habe ihn rassistisch beleidigt — funktionierte das Training perfekt. Ich würde sogar böse von Dressur, ja Gehirnwäsche sprechen. Die Folge: Der Angreifer wurde zum Opfer. Das Opfer wurde gefesselt.
Das NPCC-Dokument hält ausdrücklich fest: Engagement für „Rassengleichheit“ bedeute nicht, alle „gleich“ zu behandeln oder „farbenblind“ zu sein. Das ist nicht Auslegung. Das ist der offizielle Text. Die Ungeheuerlichkeit steht da, nachlesbar. Schwarz auf weiß.
Umso mehr muss man sagen: Was jetzt in Großbritannien passiert, das Zurückrudern, ist nicht selbstverständlich. Es ist das Ergebnis eines politischen Drucks, der in Deutschland so nicht existiert.
Reform UK, die erstarkende Oppositionspartei unter Nigel Farage, fordert ein Gesetz — den sogenannten „Equal Treatment Act“ —, der Race Action Plans verbieten, DEI im öffentlichen Sektor abschaffen und Ausnahmen für Glaubensgemeinschaften beenden soll. Farage stellte sich vor die Kameras und sagte, was Millionen dachten: „White lives matter too.“ – „Auch weißes Leben zählt.“ Ministerpräsident Keir Starmer, der zunächst schwieg, musste sich schließlich öffentlich äußern und den Fall als „entsetzlich und schockierend“ bezeichnen. Ein Friedrich Merz in Deutschland hätte sich ungehindert ausschweigen können.
Das ist der Mechanismus: Eine starke Oppositionskraft, die keine Angst vor dem Vorwurf des Rassismus hat, zwingt das Establishment zur Reaktion. In Deutschland gibt es diese Kraft auch — die AfD scheut diesen Vorwurf genauso wenig wie Farage. Der Unterschied ist ein anderer: In Großbritannien kommt der Druck im System an. In Deutschland wird er im Vorfeld neutralisiert. Wer die AfD zitiert, macht sich verdächtig. Wer ihre Argumente aufgreift, wird sofort mit dem Begriff Rechtsextremismus kontaminiert. Das Establishment muss sich nicht bewegen — der Druck wird für illegitim erklärt, bevor er ankommt. Dank Brandmauer-Denken und seinen Predigern, die Willensschwache wie Merz vor sich hertreiben wie Schäferhunde die Herde — und Merz blökt brav mit.
In Großbritannien kündigte sogar NPCC-Chef Gavin Stephens an, die Richtlinien zu überprüfen und „wo nötig“ zu ändern — während eine Quelle aus dem Innenministerium einräumte, die Formulierungen seien „ungeschickt“ gewesen. Das ist kein Triumph der Vernunft. Das ist taktisches Eingestehen unter Druck. Aber immerhin: Es passiert.
Bei uns wäre das kaum denkbar. Stellen Sie sich vor, in Deutschland würde ein weißer junger Mann von einem Migranten erstochen. Die Polizei glaubte dem Angreifer, fesselte das Opfer, das starb. Body-Camera-Aufnahmen tauchten auf.
Was würde passieren?
Die Aufnahmen würden — wenn überhaupt — verzögert veröffentlicht. Die zuständige Behörde würde eine „umfassende interne Prüfung“ ankündigen, deren Ergebnisse nach 18 Monaten in einem Bericht verschwänden, den niemand liest. Politiker der Regierungsparteien würden vor „Instrumentalisierung“ warnen. Medien würden den ethnischen Hintergrund des Täters verschweigen oder in den letzten Satz verbannen. Wer öffentlich von „Zweiklassenjustiz“ spräche, bekäme das Etikett „rechtspopulistisch“ — und damit wäre die Debatte beendet, bevor sie begonnen hätte. Es gäbe Demos gegen „rechts“.
Eine Entschuldigung des Polizeichefs? Undenkbar. Eine parlamentarische Debatte mit offenem Eingeständnis von Versagen? Undenkbar. Die AfD würde das Thema auf die Tagesordnung setzen, alle anderen Parteien dann auf die AfD eindreschen. Eine Überprüfung der Diversitäts-Richtlinien? Der rot-grünen Indoktrinierung der Polizei, der Staatsanwaltschaften, der Gerichte? Undenkbar. Solche Gedanken dürfen bei Androhung der politischen und sozialen Exkommunion nicht mal laut ausgesprochen werden. Schon das ist „rechts“.
Die Unterschiede
Das ist der eigentliche Unterschied zwischen London und Berlin. Dass unser System so gebaut ist, dass man über alle heiklen Themen nicht reden darf, wenn man nicht den Ausschluss, ja die politische Ächtung riskieren will. In Großbritannien, wo der woke Irrsinn und die Repressionen von Polizei und Justiz teilweise noch heftiger wüten als in Deutschland, bricht gerade etwas auf. Ein Riss im Lack — erzwungen nicht nur durch eine Opposition, die nicht schweigt – das haben wir in Deutschland auch – sondern durch ein System, das den Druck der Opposition zumindest noch stellenweise durchlässt.
In Deutschland dagegen wird die Opposition derart verteufelt, dass ihre Argumente automatisch diskreditiert werden. Das ist sehr bequem für das Establishment, denn es muss sich nicht bewegen. Kurzfristig. Langfristig wird sich der angestaute Druck umso heftiger entladen. Lacke halten nicht ewig. Das weiß man spätestens seit dem Fall Merz — dessen Anzeigeritis dazu führte, dass ein Bürger verurteilt wurde, weil er ihn „Lügenfritz“ nannte. Und damit dafür gesorgt hat, dass jetzt die halbe Republik den Begriff kennt. Und eine Debatte über den unsäglichen Majestätsbeleidigungsparagraphen §188 begonnen hat.“
Sterben einer Zivilisation
„US-Vizepräsident JD Vance hat sich in die Debatte rund um den Mord an Henry Nowak eingeschaltet. In einem Beitrag auf X übte er scharfe Kritik an der Arbeit der Behörden und warnte vor weiteren Folgen der Massenmigration. Washington geht damit wieder einmal auf Konfrontationskurs zur EU …
Die amerikanische Regierung und insbesondere JD Vance, der bereits mehrmals zu innenpolitischen Angelegenheiten in europäischen Staaten Stellung bezogen hat, erhöhen auch im Fall Henry Nowak den Druck auf Starmers linke Regierung. Laut der Nachrichtenagentur AFP verbittet sich Downing Street 10, dass sich die Amerikaner „in unsere Demokratie einmischen“.
Immer wieder holt der Vizepräsident gegen die britische Regierung aus. Dem Land wirft er seit Längerem vor, die Meinungsfreiheit stark zu beschränken. Insbesondere konservativere und regierungskritische Positionen würden laut Vance ins Visier der Behörden genommen. Auch als die EU-Kommission ein Bußgeld gegen Elon Musks Plattform X unter dem Digital Services Act vorbereitete, reagierte Vance empfindlich. Die EU solle „die freie Rede unterstützen, statt amerikanische Firmen wegen Müll anzugreifen“.“
„Der amerikanische Vizepräsident J.D. Vance findet für den gewaltsamen Tod des britischen Studenten Henry Nowak Worte, die in Europa kein Regierungschef auszusprechen wagt. Ein junger Mann stirbt nach einer brutalen Messerattacke, die Polizei glaubt dem Täter seine unbelegten Rassismus-Behauptungen, legt dessen Opfer Nowak Handschellen an, und die europäische politische und mediale Klasse sorgt sich vor allem um die Deutungshoheit …
„Henry Nowak starb so, wie eine Zivilisation stirbt: im Stich gelassen, gefesselt von Behörden, die ihm weder vertrauten noch sich um ihn kümmerten, und beschuldigt von Hassverbrechen, die er nicht begangen hatte. Sein Mord ist ebenso tragisch wie empörend. Er sollte heute noch am Leben sein, und das wäre er auch, hätten die letzten Generationen der europäischen Eliten sich gegen die Politik des Selbsthasses und die Masseneinwanderung von Migranten behauptet, von denen viele den Westen und die Menschen, die ihn lieben, verachten.
Henry war bei weitem nicht der Erste, der so sinnlos sein Leben verlor, und ich fürchte, er wird nicht der Letzte sein. Jedes Mal, wenn ein Leben wie das seine verloren geht, ist die angemessene Reaktion – die einzige Reaktion – gerechter Zorn. Eines der wichtigsten Dinge, die die Trump-Regierung der Welt bewiesen hat, ist, dass es eine Frage des politischen Willens und der Führungsstärke ist, den Strom der Massenmigration zu stoppen und die nationale Souveränität zu verteidigen. Alles andere ist eine Ausrede.
Gerade weil wir den Westen lieben, wollen wir ihn bewahren. Wir lieben unsere Zivilisation. Wir lieben unser Land. Wir lieben unsere Kinder. Und niemand – niemand – sollte jemals so sterben, wie Henry Nowak gestorben ist. Möge Gott diejenigen trösten, die ihn geliebt haben, und möge Gott seine Seele ruhen lassen.““
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/j-d-vance-henry-nowak/
„US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat bei einer Gedenkrede zum 82. Jahrestag des D-Days in der Normandie vor neuen Bedrohungen für die Freiheit Europas gewarnt.
Auf dem amerikanischen Soldatenfriedhof in Colleville-sur-Mer zog er eine Verbindung zwischen der alliierten Befreiung Europas im Jahr 1944 und heutigen politischen Herausforderungen, darunter Migration über das Meer, die zu einer "Invasion gefährlicher Ideologien" führe. Hegseth erklärte, die damals erkämpfte Freiheit könne verloren gehen, wenn Politiker sie nicht entschlossen verteidigten.“
https://freedert.online/kurzclips/video/282455-hegseth-zu-migration-wann-handeln/
Claudio Casula: „Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis Ausschreitungen, wie wir sie aktuell in Belfast sehen, in allen Ländern des Westens vorkommen werden, die in ihrer Verantwortungslosigkeit Millionen junger Männer aus gewaltaffinen Kulturen Afrikas und des Nahen Ostens unkontrolliert einreisen ließen. Der britische Premier Keir Starmer mag recht damit haben, wenn er sagt, dass es „keine Rechtfertigung für die Gewalt und Unordnung gibt, die wir gesehen haben“, dennoch bleibt er die Antwort auf die Frage schuldig, was er angesichts immer häufigerer Gewalttaten von Migranten zu tun gedenkt …
Damit könnte sie bei immer mehr Briten und Europäern auf offene Ohren treffen. Die Menschen haben die unkontrollierte Massenmigration vor allem aus Ländern der islamischen Welt satt. Das war vorauszusehen, wenn man nicht völlig blind für die Verwerfungen war, die sich vor allem seit 2015 zeigten. Die Blutspur der islamistischen Gewalt zieht sich von Belfast über London, Madrid, Brüssel bis nach Berlin. Überall erstarken Parteien, die der derzeitigen Migrationspolitik ein Ende machen wollen.
Werden diese weiter in die rechtsextreme, „menschenfeindliche“ Ecke gestellt, ist nicht auszuschließen, dass wir auch anderswo Szenen wie die in Belfast zu sehen bekommen. Was dort passiert, passiert mit Ansage, es war klar, dass sich irgendwann die verzweifelte Wut der Menschen auf der Straße entlädt. Die Verantwortlichen haben die schrankenlose Einwanderung von Gewalttätern zugelassen – und jetzt tragen sie auch die Verantwortung für die Folgen ihrer ideologischen Verblendung. Ob sie es noch begreifen werden, bevor Europa in Flammen aufgeht?"
https://nius.de/kommentar/migrationspolitik-europa-buergerkrieg
Ich bin Philanthrop, Demokrat und Atheist. Rupert Regenwurm
Das Böse verlachen
- Satire, Realsatire, ernst Gemeintes -
Österreich sichert den Weltfrieden!
Im neuen Wochenkommentar geht es heute unter anderem um die erfolgreiche Bewerbung Österreichs um einen Sitz im UN-Sicherheitsrat. Es geht einmal mehr um die erfolgreiche Arbeit unserer Bundesregierung und um das ebenso erfolgreiche Wirken der EU-Kommission!
https://www.servustv.com/de/page/AAVMW2ZYH022308KGIIP?cid=55eeddc0-1569-43d1-957d-0985d490475c
Carsten Linnemann (CDU) und die Brandmauer gegen die AfD
https://www.youtube.com/watch?v=Kzq-w5oiwpk
Paragraf 188 StGB: Linnemann vs. Linnemann
https://www.youtube.com/watch?v=bLGsMCeUPlE
Lars Klingbeil (SPD) gerät ins Schwitzen!
https://www.youtube.com/watch?v=xQK7L_VOtaE
Simone Solga: Wenn Dracula Kubicki beisst | Folge 219
https://www.youtube.com/watch?v=LnpbH8-5rBE
VIELFÄLTIGE EINFALT | Steimles Aktuelle Kamera #233
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HallMack Aktuelle Kamera 218 - Klatsche für Wadephul: Pleite im UN-Sicherheitsrat
https://www.frei3.de/post/0ac96804-f5a2-405d-bfe1-9463f65ba1be
HallMack Aktuelle Kamera 219 - Volkspolizei stoppt gefährliche Trommel-Attacke!
https://www.frei3.de/post/0b36b70f-4cc4-43c4-b249-3cf9562c4524
Top die Wette gilt !!
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Politiker Beleidigen strafbar??!
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Angriff ist die beste Verteidigung !
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Alle Ausländer raus ??Nö !!
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Statement zu Nürnberg Hauptbahnhof !!
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Belfast Brennt wegen unfassbarer Gewalt !!
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