Wir sind irrelevant

Joseph Ratzinger, im Jahr 2013 zurückgetretener Papst Benedikt XVI., ist gestorben.

Was mensch auch immer von ihm gehalten haben mag – er kam zu einer Zeit ins Amt, in der der Katholizismus immer schwächer wurde. In die Zange genommen einerseits vom Säkularismus incl. der Beliebigkeit von Esoterik und Sternen-Gläubigkeit. Andererseits von den irrationalen, aber glaubensstrengen Evangelikalen.

Joseph Ratzinger konnte den Niedergang nicht aufhalten und ist damit auf ganzer Linie gescheitert.

 

Joseph Ratzinger als Papst

 

Zwischenbilanz: 5 Jahre Papst

 

Thomas Häntsch im Jahr 2010: „Als am 19. April 2005 Kardinal Ratzinger, bis dahin Chef der Kongregation für Glaubensfragen, die Benediktionsloggia (Mittelbalkon der Vatikanischen Basilika) betrat und in der Art eines Popstars mit erhobenen Händen die Massen auf dem Petersplatz huldvoll grüßte, entfachte er einen Sturm bizarrer Begeisterung. Plötzlich waren „Wir“ Papst, obwohl die wenigsten der Deutschen die Voraussetzungen dafür erfüllen.

Dieser Sturm der Begeisterung legte sich nach kurzer Zeit, und man kann sich des Eindruckes nicht erwehren, dass es der Pontifex selber war, der dafür verantwortlich zeichnet.

Die Hoffnungen der Katholiken richteten sich nach dem Amtsantritt auf eine weitere Reformierung der Kirche, besonders, weil Josef Ratzinger - gemeinsam mit seinem damaligen Kollegen und heutigem Widersacher Hans Küng - als Berater des 2. Vatikanischen Konzils tätig war.

Heute, nach fünf Jahren, ist die Enttäuschung groß über den Papst und nicht nur bei Kritikern der Katholischen Institution sondern auch in den eigenen Reihen. Dabei wussten sehr viele Menschen, dass Papst Benedikt XVI., der stets mit ruhiger, fast einschläfernder Stimme spricht, lange Jahre als der „Panzerkardinal“ bekannt war.

Die Pannenserie lässt selbst eingefleischte Kenner den Kopf schütteln. Da ist die Rede von Führungsschwäche, obwohl Ratzinger als Denker gilt. Marco Politi, langjähriger Vatikan-Korrespondent, sagte, dass kein Pontifikat der Neuzeit von so vielen Krisen gekennzeichnet sei, wie das von Benedikt XVI.

Den ersten Krach beschwor Benedikt mit seiner Rede an der Universität Regensburg 2006 herauf. Als er zum Thema „Glaube und Vernunft“ sprach, ließ er jede Vernunft außen vor. Eine Welle der Gewalt brach aus, als die muslimische Welt erfuhr, dass das Oberhaupt der Katholiken mit dem Zitat eines byzantinischen Kaisers: „Zeig mir doch, was Mohamed neues gebracht hat. Und da wirst du, so sagt er, nur Schlechtes und Inhumanes finden – wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten.“, die zweite große Weltreligion hartherzig angegriffen hatte. Für jeden, der die brutale Vorgehensweise des Christentums bei der Missionierung der Welt kennt, spottet diese Aussage jeder Beschreibung.

Nachdem er den Fehler erkannte, sorgte er mit markigen Worten und religiösen Gesten für Entschärfung. So betete der Papst bei seinem heftig umstrittenen Türkeibesuch mit dem Großmufti in der blauen Moschee. Den Kampf zwischen Christen und Muslimen konnte der zweifelhafte Schulterschluss der mächtigen Führer nicht befrieden. Außer Gesten nichts gewesen.

Doch Benedikt beließ es nicht dabei, die Muslime zu vergrämen. Er höchstpersönlich schrieb die Karfreitagsfürbitte neu und traf damit das religiöse Empfinden der Juden. Zitat: „Lasst uns auch beten für die Juden, auf dass Gott unser Herr ihre Herzen erleuchtet, damit sie Jesus Christus als den Retter der Menschen erkennen.“ Diese Sichtweise ist nicht die, bei der die Juden als die „Christusmörder“ bezeichnet werden, doch der Hinweis auf den einzig wahren Gott und Erlöser ist unverkennbar. Dieser Fehltritt ging einher mit der Wiederzulassung des alten (vom 2. Vatikanischen Konzil abgeschafften) Tridentinischen Ritus. Bei dieser Form der Messe, die in Latein gehalten wird, steht der Priester mit dem Rücken zum Kirchenvolk. Von der Mehrheit der Katholiken wird diese Form der Messe abgelehnt. Doch welch ein „Zufall“, es gibt noch Verfechter dieses Kultischen Brauches – die Piusbrüder.

Man kann argwöhnen, dass der Papst mit dieser Maßnahme der umstrittenen und erzkonservativen Bruderschaft ein Geschenk machen wollte. Denn der einfache Arbeiter im Weinberg des Herrn, wie er sich selber gern nennt, will diese Leute in die Kirche zurückholen. Man muss wissen, dass die Piusbrüder 1988 aus der Römisch-Katholischen Kirche ausgeschlossen wurden, weil sie – ohne Auftrag von Rom – Bischöfe ernannten. Aus katholische Sicht eine Art Sakrileg. Wäre da nicht ein gewisser Bischof Richard Williamson gewesen, der den Mord an Juden in der Zeit des Nationalsozialismus bestritt, hätte man in Rom in aller Stille die Stricke ziehen können, die die Bruderschaft der Hardliner wieder an die Herde binden.

Letztendlich einigte man sich auf die Sichtweise, dass der Papst Opfer von Inkompetenz der Kurie geworden sei. Er kann nicht alles wissen, so das offizielle aber sehr fragwürdige Fazit.

Hat Benedikt XVI. schon vergessen, dass er früher der oberste Glaubenswächter war und über das Wesen der Piusbrüder sehr wohl Bescheid gewusst haben muss?

Scheinbar liegt es an anderen exorbitanten Problemen, die dem Papst erheblich zusetzen. Bei seinem Besuch in Lateinamerika wetterte der Pontifex gegen die Anhänger der Befreiungstheologie und bezeichnete die soziale Bewegung von gläubigen Katholiken als „Marxismus im theologischen Gewand.“ Es darf eben nichts stattfinden, was nicht vom Vatikan abgesegnet wurde und man hat das Gefühl, das trifft vor allem Bewegungen, die besser und vor allem menschlich geprägter arbeiten, als es die „Konzernstrategie“ vorschreibt. Den Bischöfen in Lateinamerika wurde gehörig der Kopf gewaschen, weil sie es unter anderem auch versäumen, die Schafe zusammenzuhalten, die immer mehr abwandern und ihr Seelenheil in den Evangelikalen Pfingstkirchen suchen. Betrachtet man das alles rational, kommt man zum Schluss, dass die Evangelikalen zwar anders als die Katholische Kirche, aber kaum besser sind.

Während die Reise nach Lateinamerika noch ohne größere Ausrutscher ablief, wurde der Besuch des afrikanischen Kontinents schon im Flugzeug zur Bruchlandung. Das Problem war aus vulkanisiertem Kautschuk und obwohl es nicht sehr groß ist, wurde es für die mittelalterlichen Moralansichten der Kirche zum springenden Punkt. Im Angesicht rasanter Ausbreitung des HIV Virus im ärmsten Teil von „Gottes Schöpfung“ zog Benedikt über die Benutzung von Kondomen her und löste erneut eine heftige Welle der Entrüstung aus. So trampelte er, noch bevor er afrikanischen Boden betrat, in ein weiteres Fettnäppchen. Schlimmer ging es kaum, denn wo sich Dogmen gegen Vernunft und Menschlichkeit stellen, wird die Misere der Religion so deutlich wie nie zur Schau gestellt.

Auch im aktuellen Jahr der Hegemonie Roms über die Katholiken der Welt erschüttert ein Skandal die Kirche. Die Enthüllungen von Missbrauch sowie körperliche und seelische Gewalt, begangen von Geistlichen und Mitarbeitern der Kirche, erschüttert die „heilige Institution“.

Papst Benedikt XVI. hat die Pflicht, die Vorgänge aufzuklären und mitzuhelfen, die Täter zu bestrafen und die Opfer zu entschädigen.

In Deutschland ist die Welle durch den Rektor des Canisius Kollegs ins Rollen gekommen, der sich für Fälle in seiner Einrichtung entschuldigte.

Der einfache Arbeiter in Rom muss wohl recht lange in den Tiefen des Weinberges entschwunden gewesen sein, denn auch als immer mehr Fälle bekannt wurden, äußerte er sich nicht, von Mithilfe zur Aufklärung ganz zu schweigen.

Dass es etwas dauern kann, bis Rom sich eine Meinung bildet, ist man gewohnt. Die Kommission, die sich mit der Rehabilitierung von Galilei befasste, benötigte 13 Jahre!  für ein Urteil, dass 1633 gefällt wurde.

Inzwischen hat sich der Papst jedoch zu den Missbrauchsfällen geäußert. Die Halbherzigkeit dieses Schrittes zeigt sich daran, dass zunächst nur die irischen Bischöfe zur Räson gebracht werden sollen. Doch angesichts des enormen Druckes und der nicht mehr auszuschließenden weltlichen Konsequenzen wie Prozessen und Schadensersatzforderungen hat er einen Tag vor dem 5. Jahrestag seiner Ernennung auf Malta zu den Vorfällen Stellung bezogen.

Die Art und Weise, wie er dies getan hat lässt freilich den Schluss zu, dass es doch noch eine Weile dauern kann, bis der "Stellvertreter Gottes" konkrete Maßnahmen veranlassen wird. Eine wichtige wäre, etwas an den Strukturen zu verändern, also mehr Transparenz zuzulassen. Doch das kann dauern, wie man weiß.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass das fünfjährige Dienstjubiläum des Josef Ratzingers im Amt des Pontifex Maximus kein Anlass zum Jubilieren ist.

Viele Katholiken sind auf großer Linie enttäuscht, die anderen Weltreligionen machen die übliche gute Miene zum bösen Spiel und die freien Geister sehen sich in dem bestätigt, dass es besser, friedlicher und ehrlicher ohne Religion zugehen kann. Das Pontifikat zeigt auch, dass die Rolle der Aufklärung heute eine andere ist als noch vor Jahrhunderten, aber wichtig wie eh und je ist.“

https://hpd.de/node/9303

 

Gescheitert an der Organisation

 

Walter Otte im Jahr 2013: „Zu sehen ist ein Mann, der der Welt moralische Werte erhalten und neu vermitteln wollte, "das Böse" bekämpfen und gegen "Beliebigkeit" und gegen eine "Diktatur des Relativismus" war. Einer, der der Welt vorhält, nur die Ichbezogenheit als Maßstab zu kennen, der ankämpfen will und der doch "das Böse" schon im eigenen Haus, in der eigenen Kirche vorfindet. Zu sehen ist eine Organisation, in der weniger der Heilige Geist weht als ein brutaler Machtkampf tobt, in der intrigiert und Seilschaften gebildet werden, in der es nur um Posten, Einfluss und Beziehungen geht, und in der "Sodom und Ghomorra" existent ist. Die "eine, heilige, katholische und apostolische Kirche" entzaubert sich selbst und führt sich dem Erdkreis vor als ein Unternehmen ohne jegliche Unternehmenskultur, ohne effiziente Organisation und ohne ein fähiges Management.

Was im Vatikan, in Teilen der Kurie tatsächlich los ist, ist in den letzten Tagen deutlicher geworden: der 300-seitige Untersuchungsbericht zur sogenannten Vatileaksaffäre der drei als Sonderermittler eingesetzten Kardinäle soll Brisantes und schier Unglaubliches zu enthalten: von einem geheimen "Schwulennetzwerk" im Vatikan, von Sexorgien, von Erpressbarkeit von Kardinälen aufgrund ihrer "sexuellen Orientierung" ist die Rede. In dem Bericht sollen Informationen für den Verstoß gegen gleich mehrere christliche Gebote enthalten sein, darunter auch gegen das Gebot, nicht fremdes Eigentum zu begehren. Hinzu kommt ein brutaler Machtkampf im Vatikan, den der Theologe auf dem Stuhl Petri, der als "Schöngeist" bezeichnet wird, nicht unter Kontrolle bekommen hat. Der Corriere della Sera hat unmittelbar nach der Rücktrittsankündigung Anfang Februar berichtet, dass Dr. Ratzinger in der Vergangenheit bereits wiederholt angedeutet habe, dass er sich durch die Machenschaften im Vatikan überfordert fühle.

Weiter spielt das Scheitern des Dr. Ratzinger bei seinen Bemühungen um eine Reform der Vatikanbank (die die offizielle Bezeichnung "Institut für die religiösen Werke" trägt) eine wesentliche Rolle. Hierbei soll er insbesondere von Kardinalstaatssekretär Bertone ausgebremst worden sein. Diese skandalumwitterte Bank wird nach wie vor internationalen Standards zur Bekämpfung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Steuerflucht nicht gerecht. Erneuerungsprozesse sind gescheitert und die Berufung des Deutschen Malteser-Ritters und Managers von Freyberg scheint eher eine Verlegenheitslösung zu sein.“

https://hpd.de/node/15199?nopaging=1

 

Gescheitert zwischen Säkularismus und Religions-Extremismus

 

Interview mit Michael Schmidt-Salomon  im Jahr 2013:

„Schmidt-Salomon: Keine Sorge, ich bin nicht plötzlich zu einem Papstverehrer geworden! Aber wir sollten fair sein, wenn wir das Pontifikat dieses Papstes bewerten. Tatsächlich war Benedikt XVI. kein „schwacher Papst“, wie so oft behauptet wird. Ich meine sogar, dass er einen nachhaltigeren Einfluss auf die Kirchengeschichte haben wird als die meisten seiner Vorgänger.

hpd: Weshalb?

Schmidt-Salomon: Nun, er hat das katholische Weltbild in einem Umfang geprägt wie kaum ein anderer Theologe der Neuzeit. So trägt der 1992 erschienene „Katechismus der Katholischen Kirche“, der den aus dem Jahr 1566 stammenden „Catechismus Romanus“ ersetzte, unverkennbar seine Handschrift. In 2865 Artikeln wird dem Gläubigen dort detailliert dargelegt, was er wie und warum zu glauben hat und welche „Verirrungen“ er sich als treuer Katholik partout nicht leisten sollte.

hpd: Damals war Ratzinger aber noch nicht Papst, sondern Präfekt der Glaubenskongregation…

Schmidt-Salomon: Richtig, aber schon unter Johannes Paul II. bestimmte Ratzinger maßgeblich, welchen Weg die katholische Kirche in theologischen Fragen einschlug. Dabei verfolgte er eine bemerkenswert klare Linie und bewies auch später als Papst in dogmatischen und strategischen Fragen mehr Durchblick als die meisten seiner Kritiker…

hpd: Was meinen Sie damit?

Schmidt-Salomon: Ratzinger/Benedikt wurde dafür kritisiert, dass er die Kirche nicht modernisieren wollte. Ihm war jedoch klar, dass eine Perestroika-Politik im Vatikan eher zum Zusammenbruch als zu einer Konsolidierung der katholischen Kirche führen würde. Wohlwissend, dass eine Religionsgemeinschaft umso mehr Mitglieder verliert, je liberaler sie sich gibt, hat Ratzinger/Benedikt wie kaum ein anderer zur Festigung des katholischen Dogmengerüsts beigetragen und seine Kirche systematisch auf jenen Zweifrontenkrieg vorbereitet, in dem sie sich künftig bewähren muss…

hpd: Was meinen Sie mit „Zweifrontenkrieg“?

Schmidt-Salomon: Die katholische Kirche wird von zwei sehr unterschiedlichen Strömungen bedrängt, nämlich von evangelikalen Christen auf der einen sowie Säkularisten auf der anderen Seite. Joseph Ratzinger war sich dieser strategisch schwierigen Ausgangslage von Anfang an bewusst. Im Gespräch mit Peter Seewald hat er die Situation folgendermaßen charakterisiert: „In den vergangenen 25 Jahren ging eine große Veränderung der Religionsgeografie vor sich. In Ländern und Landesteilen, die zuvor noch bis zu 90 Prozent oder mehr Katholiken hatten, ist der Anteil auf 60 Prozent gesunken. Es ist eine doppelte Veränderung: zum einen sind es die evangelikalen Sekten, die die Geografie stark umpflügen (…), auf der anderen Seite ist es der Säkularismus, der durch die Massenmedien starken Einfluss gewinnt und bewusstseinsverändernd wirkt.“ Gegen diese beiden so unterschiedlichen Bedrohungen versuchte der Papst seine Kirche zu wappnen – und er machte dies im Grunde recht geschickt, indem er sowohl den Rationalismus der Säkularen als auch den Irrationalismus der Evangelikalen bediente…

hpd: Apropos Rationalismus – stand die Herstellung einer „Einheit von Vernunft und Glaube“ nicht im Zentrum seines Pontifikats?

Schmidt-Salomon: Zumindest sah Benedikt darin seinen besonderen Auftrag. Mehrfach hat er betont, dass der liebe „Gott“ ihn als Professor wohl deshalb auf den Papstthron berufen habe, um diese „Einheit von Vernunft und Glaube“ voranzutreiben.

hpd: Ist ihm das gelungen?

Schmidt-Salomon: Natürlich nicht! Bei Ratzingers Projekt der „Einheit von Vernunft und Glauben“ handelte es sich um die totale Umkehrung des aufklärerischen Programms, das Immanuel Kant vorgelegt hat: Forderte Kant die „Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft“,  propagierte der deutsche Papst die „Vernunft innerhalb der Grenzen der bloßen (katholischen) Religion“. Überzeugt davon, dass das Religiöse vernünftig und das Vernünftige religiös sei, blendete Ratzinger jede Erkenntnis aus, die seinen Glaubensdogmen widersprach. Übrig blieb eine religiös limitierte Bonsaiversion der Vernunft, mit der man hier in Europa – abgesehen von ein paar Hardcorekatholiken und Habermasianern – niemanden groß beeindrucken kann…

hpd: Ist das der Grund dafür, dass es mit der „Neuevangelisierung Europas“ nicht geklappt hat?

Schmidt-Salomon: Ja. Wer wie Joseph Ratzinger die kulturelle Errungenschaft der Selbstbestimmung als „Diktatur des Relativismus“ oder „Kultur des Todes“ verunglimpft, sollte schon gute Argumente für seine Position im Gepäck haben. Derartige Argumente fehlten ihm aber vollständig. Zudem war und ist seine Kirche nach all den Skandalen der letzten Jahre denkbar schlecht geeignet, um der säkularen Gesellschaft Ratschläge zu erteilen …

Schmidt-Salomon: … Man muss sich hier vor Augen führen, dass die katholische Kirche keinerlei Vorteile davon hätte, wenn sie sich nun ausgerechnet der langsam dahinsiechenden lutherisch-reformierten Kirche annähern würde. Viel zukunftsfähiger ist es, auf die rasant wachsende evangelikale Bewegung zuzugehen. Und genau das hat Benedikt XVI. in seinem Pontifikat in die Wege geleitet.

hpd: Inwiefern?

Schmidt-Salomon: Nun, der Papst hat erstens die „absolute Glaubwürdigkeit der Bibel“ hervorgehoben und dabei der in evangelikalen Kreisen verhassten historisch-kritischen Theologie ebenso eine Absage erteilt wie der in diesen Kreisen nicht minder verhassten Evolutionstheorie. Er hat zweitens die „Sündhaftigkeit und Erlösungsbedürftigkeit des Menschen“ in schillerndsten Farben ausgemalt und – beinahe im Stile eines evangelikalen Predigers – sämtliche Übel der Welt auf die „Todsünde“ der Gottlosigkeit zurückgeführt. Er hat drittens die „Bedeutung der christlichen Gemeinde“ herausgestellt und viertens die Notwendigkeit der „christlichen Mission“ betont, damit die Welt vom „Bösen“ errettet werde. Dies sind, wie man bei dem evangelikalen Theologen Stephan Holthaus nachlesen kann, die vier zentralen Merkmale des evangelikalen Glaubens – und Benedikt XVI. hat sie geradezu mustergültig bedient. Kein Wunder, dass seine Jesus-Bücher in evangelikalen Kreisen so gut ankommen…

hpd: Aber Joseph Ratzinger ist doch kein Evangelikaler!

Schmidt-Salomon: Nein, natürlich nicht! Dennoch war es kein Zufall, dass Benedikt XVI. so häufig Positionen bezog, die gerade bei evangelikalen Christen auf Zustimmung stießen. Ihm war klar, dass nur so die massenhafte Abwanderung von Katholiken ins evangelikale Lager gestoppt werden kann.

hpd: In Europa kam das aber nicht sonderlich gut an.

Schmidt-Salomon: Nein, aber der Papst musste Prioritäten setzen. Anfangs hat er sicherlich noch auf eine Neuevangelisierung Europas gehofft. Doch wahrscheinlich erkannte er recht bald, dass der Kampf um die ideologische Vorherrschaft in Westeuropa momentan nicht zu gewinnen ist. Hier kann es der Kirche in absehbarer Zeit eigentlich nur darum gehen, die alten Besitzstände und Privilegien zu wahren. Außerhalb Europas aber existieren noch expandierende Glaubensmärkte, die es aktiv zu erobern gilt. Benedikt XVI. hat seine Kirche für diesen Feldzug gerüstet. Darin liegt sein Vermächtnis: Er hat die katholische Kirche für den globalen Wettbewerb mit dem evangelikalen Spektrum fit gemacht.

hpd: Was bedeutet das für die Zukunft?

Schmidt-Salomon: Nun, es bedeutet, dass die „Kriminalgeschichte des Christentums“ in die nächste Runde gehen wird. Allerdings wird das einstige Zentrum des frommen Streits um Macht und Ressourcen – das „alte Europa“, das nach Jahrhunderten blutigster Glaubenskriege klüger, sprich: säkularer, geworden ist – in den religiösen Auseinandersetzungen der Zukunft wohl nur noch eine untergeordnete Rolle spielen…“

https://hpd.de/node/15040

 

Zum Siegeszug der Evangelikalen siehe http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/index.php/300-fest-der-familie und http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/index.php/602-im-jordan-getauft

 

Katholizismus in Deutschland

 

Stark abnehmend

 

Vorlage des Synodalforums II „Priesterliche Existenz heute“ zur Zweiten Lesung auf der Vierten Synodalversammlung (8.-10.9.2022) für den Grundtext „Priesterliche Existenz heute“:

„Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil hat sich die gesellschaftliche und in diesem Zusammenhang auch die kirchliche Lage weltweit und in Deutschland stark gewandelt. Diese Entwicklung ist nach dem Zerfall der bipolaren Welt infolge der Wende in den Jahren1989 und 1990 in besonderer Weise festzustellen und hat weitreichende Auswirkungen auf das Leben der Religionen im Allgemeinen wie auch auf das Leben der Kirche und der Gläubigen. Um die Aussagen zur priesterlichen Existenz einordnen zu können, soll zunächst auf einige kirchliche Entwicklungen eingegangen werden.

Sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche in Deutschland erleben stark sinkende Mitgliederzahlen. Hat die Zahl der Katholiken im Jahr der Wiedervereinigung noch 28,3 Millionen betragen, so werden dreißig Jahre später im Jahr 2020 nur noch 22,2 Millionen Mitglieder verzeichnet; das ist ein Rückgang von ca. 22%, während die Bevölkerungszahl Deutschlands im gleichen Zeitraum sogar angestiegen ist: von 79,75 Millionen auf 83,2 Millionen; prozentual ist sie von 35,5% auf 26,7% im Jahr 2020 gesunken. Ein wesentlicher Grund für den Rückgang der Katholikenzahl ist die Zahl der Kirchenaustritte: In den vergangenen dreißig Jahren sind insgesamt über 3 Millionen Personen aus der katholischen Kirche ausgetreten.

Die übrige ist mit der demographischen Entwicklung und sinkenden Taufzahlen zu erklären. Die Statistiken weisen für das Jahr 1990 noch knapp 300.000 katholische Taufen auf, während es im Jahr 2020 nur noch 104.610 Taufen gab, 13,5% der Geburten. Ist die katholische Kirche auf dem Weg, eine irrelevante Minderheit zu werden? Eine ähnliche Entwicklung lässt sich bei der Zahl der katholischen Trauungen feststellen, von 114.000 katholischen Trauungen auf 11.018. Auch im Bereich der katholischen Bestattungen lässt sich diese Tendenz, wenn auch weniger drastisch ablesen. Noch verschärft hat sich diese Tendenz vermutlich durch die Pandemie der vergangenen Jahre.

Ein weiterer Indikator für die Krise der katholischen Kirche ist die Zahl der durchschnittlichen Gottesdienstbesucher, die von 6,19 Millionen im Jahr 1990, was 21,9% entspricht, auf 1,3 Millionen, was 5,9% entspricht, zurückgegangen ist.5 Bei der Zahl der Priester (Ordens- und Weltpriester) schlägt sich diese Entwicklung ebenso massiv nieder. Gab es 1990 noch fast 20.000 Priester in Deutschland, so ist ihre Zahl im Jahr 2020 auf 12.565 gesunken, was ungefähr einem Rückgang von 40% entspricht. Daneben ist die Zahl der in Deutschland tätigen Priester aus dem Ausland ständig gestiegen. 2020 waren es 2.135, Priester, mehrheitlich aus Indien und Polen, was eine Bereicherung darstellt sowie die Herausforderung mit sich bringt, unterschiedliche Mentalitäten miteinander in Einklang zu bringen. Noch deutlicher ist der Rückgang der Zahl der Priesterweihen, die 1990 noch bei 295 lag und 2020 den niedrigen Stand von 56 erreichte, was sogar einem Rückgang von ca. 80% entspricht.

Zu erwähnen ist außerdem die Zahl der aus dem Dienst ausgeschiedenen Priester, die aus unterschiedlichen Gründen ihr Amt aufgeben. Schätzungen gehen von 1-2 Priestern pro Bistum und Jahr in Deutschland aus, was bedeutet, dass innerhalb von 30 Jahren zwischen 810 und 1620 Priester ihren Dienst aufgegeben haben. Eine der Hauptursachen liegt darin, dass der betroffene Priester sich nicht in der Lage sieht, das Versprechen der Ehelosigkeit zu leben.In diesem Zusammenhang wird immer wieder der Vorwurf erhoben, dass Priester ihr Versprechen der Ehelosigkeit nicht einhalten und dies zu einem Verlust an Glaubwürdigkeit in der Ausübung des Priesteramts führt. Wiederholt wird auf das Problem der Einsamkeit von Priestern hingewiesen, die im höheren Alter zunimmt.

Anders dagegen verhalten sich die Zahlen bei den weiteren pastoralen Mitarbeiter*innen. Vor allem ist die Zahl der ständigen Diakone um über ein Drittel angestiegen. Bei den Laien im pastoralen Dienst stieg die Zahl von ca. 5.200 im Jahr 1990 auf 7.670 im Jahr 2020. Allerdings zeigt sich in den vergangenen Jahren eine Umkehrung auch dieser Tendenz vom Wachstum hin zur Stagnation bzw. zur Abnahme. Die Zahl der Studierenden in allen theologischen Fächern ist in Deutschland extrem rückläufig.

In der Jugendarbeit, welche in den Bereichen des sozialen Engagements, der Ministrant*innenarbeit sowie der Kirchenmusik, vor allem in Chören, eine große Zahl Kinder und Jugendlicher erreicht, ist zu befürchten, dass sich Folgen der Pandemie bemerkbar machen, was sich auf die Zahl der Berufungen in allen kirchlichen Berufen auswirken könnte.

Auf die Frage nach der priesterlichen Identität haben auch pastorale Entwicklungen in den Diözesen Auswirkungen. Die Zahlen und Trends hatten in den vergangenen Jahren weitreichende und umfassende Auswirkungen auf die pastorale Arbeit und die Organisationsformen der Pastoral in den deutschen Bistümern und führten dazu, dass in den Bereichen der Seelsorge und Gemeindestruktur Veränderungsprozesse eingeleitet wurden. In zahlreichen Bistümern wurden Kirchengebäude aufgegeben, verkauft oder einer anderen Bestimmung zugewiesen. Seit dem Jahr 2000 wurden ungefähr 550 Kirchen und Kapellen in Deutschland aufgegeben, abgerissen oder abgegeben, insgesamt gibt es noch ca. 22.000 Kirchen und Kapellen. In verschiedenen Bistümern gibt es Planungen, die eine Einschätzung der Kirchengebäude vornehmen, um festzustellen, welche in Zukunft zu erhalten sind.“

https://www.synodalerweg.de/fileadmin/Synodalerweg/Dokumente_Reden_Beitraege/SV-IV/SV-IV-Synodalforum-II-Grundtext-Lesung2.pdf

 

Daniela Wakonigg: „Kirchenaustrittszahlen werden von der Evangelischen und Katholischen Kirche in Deutschland traditionell erst einige Monate nach dem Jahreswechsel veröffentlicht. Obwohl für das Jahr 2022 demnach noch keine offiziellen Zahlen bekannt sind, legt eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa nahe, dass in Deutschland im vergangenen Jahr so viele Menschen die beiden großen Kirchen verlassen haben wie nie zuvor.

Seit Jahren zeichnet sich ein deutlicher Trend ab: Die beiden christlichen Großkirchen in Deutschland verlieren immer mehr Mitglieder. Immer weniger Kinder werden obligatorisch getauft und immer mehr ältere Kirchenmitglieder sterben. Vor allem aber treten immer mehr Menschen bewusst aus der Kirche aus. Bereits in den vergangenen Jahren zeigten sich immer wieder Rekordwerte bei den Kirchenaustritten.

Bislang hielt das Jahr 2021 den Rekord mit rund 280.000 Personen, die aus der Evangelischen Kirche und 359.205 Personen, die aus der Katholischen Kirche ausgetreten waren. Der Anteil von Menschen in der Bevölkerung, die Mitglied der Katholischen und Evangelischen Kirche sind, sank in Deutschland damit erstmals unter 50 Prozent. Und es ist noch längst kein Ende dieses Trends absehbar. Im Gegenteil.

2022 könnte nun sogar erneut den Rekord bei den Kirchenaustrittszahlen brechen. Das jedenfalls legt eine im Dezember veröffentlichte Umfrage der Deutschen Presse Agentur (dpa) bei den Kirchenaustrittsstellen größerer Städte Deutschlands nahe. Demnach traten in Berlin in den ersten drei Quartalen des Jahres 2022 18.018 Menschen aus der Kirche aus – rund 4.000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Die bayerische Landeshauptstadt München verzeichnete bis Mitte Dezember 26.008 Kirchenaustritte – ebenfalls rund 4.000 mehr als im gesamten Vorjahr – und in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden und ihren Vororten gab es bis zum Herbst über 3.200 Austritte – im gesamten Jahr 2021 waren es lediglich 3.095 gewesen. Auch in anderen größeren Städten in Deutschland zeichnet sich eine ähnliche Tendenz ab.

Dass die Kirchen auch in den kommenden Jahren mit einem weiteren Erdrutsch an Austritten zu rechnen haben werden, zeigten auch die im Dezember veröffentlichten Ergebnisse des Religionsmonitors der Bertelsmann-Stiftung: Jedes vierte Kirchenmitglied denkt über einen Austritt nach, jedes fünfte bekundet eine feste Austrittsabsicht.“

https://hpd.de/artikel/2022-rekordjahr-kirchenaustritten-20960

 

Respekt in der Politik verloren

 

2009: „Kompetenzen überschritten?

Nach der Forderung der Bundeskanzlerin nach einer Klarstellung des Papstes zur Holocaust-Affäre hagelt es Kritik von Seiten mehrerer Bischöfe. Der Eichstätter Bischof Hanke sagte, es sei unbegreiflich und empörend, wenn die Kanzlerin vom Papst klare Worte zum Holocaust fordere. Papst Benedikt XVI. habe es in dieser Frage nie an Eindeutigkeit fehlen lassen. Der Regensburger Bischof Müller sagte, der Papst habe mit der Wiederaufnahme des britischen Bischofs in die Kirche keinen Fehler gemacht, er müsse sich daher nicht entschuldigen. Papst Bruder Georg äußerte sich enttäuscht über Merkel.“

https://www.domradio.de/artikel/nach-kritik-papst-geraet-bundeskanzlerin-merkel-selber-unter-druck-papst-bruder-enttaeuscht

 

Respekt in der eigenen Kirche verloren

 

Aus einem früheren Beitrag des Wurms:

„Das Gutachten für das Erzbistum Köln wurde zwar erstellt, aber nicht veröffentlicht. Jenes für das Erzbistum München und Freising schon. Besonders brisant: damit geht es gegen das „Heiligste“ überhaupt vor – den ehemaligen Papst.

Und damit stürzt der ganze Laden zusammen.

Das gesamte Erzbistum bloßzustellen mitsamt Joseph Ratzinger, der zweifellos Dreck am Stecken hat, ist im Sinne von Wahrheit und Transparenz sehr löblich – zeugt aber davon, dass die Katholische Kirche am Ende ist.

Wenn die beharrenden Kräfte es nicht einmal mehr schaffen, ihren ehemaligen Papst zu schützen und zuschauen, wie dieser am Nasenring durch die Manege gezogen wird, dann ist das Ende nah.

Zumindest in diesem Fall sind es die liberalen innerkirchlichen Kräfte, die offensichtlich den Bruch mit der „alten“ Kirche wollen. Das ist verständlich, wird aber unabsehbare Folgen haben.“

http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/index.php/777-wir-sind-kinderschaender

 

Desinteresse

 

Boris Reitschuster: „… Vor diesem Hintergrund finde ich die Frage spannend, wie viele Menschen in Deutschland am Tod des emeritierten Papstes Anteil genommen haben. Das Meinungsforschungsinstitut „Insa“ hat dazu mehr als 2.000 repräsentativ ausgewählten Menschen in Deutschland per Telefon und Online befragt.

Konkret legten die Meinungsforscher den Befragten folgenden Satz vor und baten um ihre Einstellung dazu: „Ich habe am Tod des emeritierten Papstes Benedikt XVI. Anteil genommen.“

Die absolute Mehrheit von 61 Prozent der Befragten hat am Tod des emeritierten Papstes Benedikt XVI. keinen Anteil genommen. Ein Viertel der Befragten (25 Prozent) hat dies hingegen getan. Jeweils sieben Prozent können und wollen hierzu keine Auskunft erteilen …

Auch wenn bei sämtlichen Religions- bzw. Konfessionsgruppen der Anteil derer überwiegt, welche am Tod des emeritierten Papstes Benedikt XVI. keinen Anteil genommen haben, geben dies evangelisch-landeskirchliche (62  Prozent) sowie konfessionslose Befragte (75 Prozent) deutlich häufiger an als die anderen Religionsgruppen (45 – 52  Prozent). Erwartungsgemäß haben römisch-katholische Befragte (41 Prozent) am häufigsten Anteil am Tod von Papst Benedikt XVI. genommen, gefolgt von freikirchlichen Befragten (37 Prozent; Rest: 15 – 27 Prozent) …

Dass selbst bei den Katholiken nur eine deutliche Minderheit Anteil am Tod des emeritierten Papstes genommen ist, ist in meinen Augen eine Überraschung. Eine Interpretation kann ich Ihnen dazu leider nicht liefern. Nur Interpretationsvorschläge. Eine mögliche Ursache ist, dass Benedikt XVI. als Person viele Menschen nicht ansprach oder sie sogar Antipathien gegen ihn hatten. Eine weitere mögliche Ursache ist eine Abneigung gegen die Kirche allgemein – wobei die besonders bei den Katholiken überraschend, aber auch da plausibel wäre. Viele trennen ja zwischen Amtskirche und eigenem Glauben. Eine weitere Möglichkeit wäre ein allgemeines Nachlassen von Anteilnahme in unserer Gesellschaft. Möglich ist sicher auch ein Zusammenwirken dieser Faktoren. Oder eine weitere Erklärung, die sich mir nicht erschlossen hat.“

https://reitschuster.de/post/wenig-anteilnahme-am-tod-von-benedikt-xvi/

 

 

Ich bin Philanthrop, Demokrat und Atheist. Rupert Regenwurm

 

 

Das Böse verlachen

- Satire, Realsatire, ernst Gemeintes -

 

Simone Solga: Rohes neues Jahr! | Folge 63

https://www.youtube.com/watch?v=9HfucOm7T7c

 

Silvesternacht: Konsequenzen gefordert

https://www.youtube.com/watch?v=7XOc8CyQ0v4

 

DIESE Personen sollten gecancelt werden...

https://odysee.com/@NikolaiBinner:4/diese-personen-sollten-gecancelt:2

 

Deutsche Männer heute...

https://odysee.com/@NikolaiBinner:4/deutsche-m%C3%A4nner-heute...%F0%9F%A4%A6%E2%80%8D%E2%99%82%EF%B8%8F:8

 

SCHLEICHFERNSEHEN: DIE POLITIK MUSS ABBITTE FÜR CORONA LEISTEN - BR FERNSEHEN-PERLE

https://www.bitchute.com/video/Jg2ND9FhE00w/

 

UKRAINE: WAS DIE MEDIEN NICHT BERICHTEN - ACTVISM MUNICH (KANALEMPFEHLUNG)

https://www.bitchute.com/video/cl4IM7q64gxr/

 

Uwe Steimle / Geld-Bürger / Steimles Aktuelle Kamera / Ausgabe 89

https://www.youtube.com/watch?v=RPPhT9NFhgs

 

Politisch korrekt?

https://www.youtube.com/watch?v=imsOz7D0oVs

 

HallMack  Stuttgart - Plötzlich und unerwartet

https://www.frei3.de/post/d235434f-0a4e-42a1-bfac-bf9ffc030f38

 

HallMack  Rente abgeschmelzt

https://www.frei3.de/post/76b2e21a-7f85-4478-9386-2d4515d8de87