Mit dem Regenwurm ist es so eine Sache. Meist nimmt ihn keiner wahr und ernst nehmen tut ihn kaum jemand. Und doch: meist ist er da und oft auch wichtig. Ein eigenes Leben hat er allemal, wenn auch überwiegend unter der Erde - da wühlt und gräbt er sich durch alles durch und kommt mit allem in Kontakt, was es da so gibt im Wurzelbereich und drunterhinaus. Was dahin gerät - und das meiste kommt früher oder später mal da an - betrifft ihn und seine Freunde. Ab und zu kommt Rupert (so der Name des Regenwurms) an die Erdoberfläche, um zu sehen, was die da oben schon wieder alles treiben. Und gibt Kunde davon seinen staunenden Kumpels im Erdreich und jenen über der Erde, die sich für ihn interessieren.

Vor 80 Jahren fand die „Wannsee-Konferenz“ statt. Dort wurde nichts Neues geschaffen, dort wurde nichts Spektakuläres erzeugt – aber sie hat das, was ohnehin schon im Gange war und von vielen Stellen „praktiziert“ wurde, bürokratisch an einer Stelle zusammengefasst: die Tötung von Millionen von Menschen.

Und es stellt sich die Frage: was hat die Bevölkerung gewusst, wie hat sie darauf reagiert?

 

Die Montagsspaziergänge vom 10. Januar 2022 – ein Überblick

https://www.youtube.com/watch?v=x16oBGFWIB8

 

Letztes Wochenende: „Allein in Hamburg zogen nach Angaben der Polizei rund 14.000 Menschen durch die Innenstadt, Teilnehmer sprachen von bis zu 20.000. „Frieden, Freiheit, Demokratie“ oder „Wir sind die rote Linie“ skandierten einige. Zu größeren Zwischenfällen kam es nicht. Der Hamburger Verfassungsschutz schätzte die Demonstration größtenteils als „noch nicht extremistisch“ ein.

In Frankfurt am Main zählte die Polizei bis zu 8.000 Menschen bei einer angemeldeten Veranstaltung unter dem Motto „Rhein-Main steht auf“. In Düsseldorf waren es – ebenso wie in Freiburg bis zu 6.000 Menschen. An einer Kundgebung in Magdeburg beteiligten sich 5.000 Menschen …“

https://reitschuster.de/post/zunehmender-verdruss-erneut-zehntausende-auf-den-strassen/

 

Letzten Montag: „Rekordbeteiligung bei den Montagsspaziergängen - Protestbewegung wird immer größer

Mit 1.568 auf den Telegramkanälen gemeldeten Spaziergängen und Demonstrationen beteiligten sich hierzulande an diesem Montag so viele Orte wie nie zuvor an den Montagsdemonstrationen. Vor einer Woche waren es noch rund 1.500. Besonders bemerkenswert: Immer mehr Geimpfte mischen sich unter die Maßnahmen-Kritiker.“

https://reitschuster.de/post/rekordbeteiligung-bei-den-montagsspaziergaengen/

 

Um welche Dimensionen es geht, kann mensch erahnen, wenn Landesinnenminister Thomas Strobl sagt, dass in Baden-Württemberg am 03.01.2022 ca. 50.000 Teilnehmer auf den Straßen waren.

https://www.zeit.de/news/2022-01/04/spaziergaenge-gegen-corona-politik-rund-50000-teilnehmer

 

Mensch rechne diese (wohl untertriebene) Zahl auf ganz Deutschland hoch. Und diese Woche waren es noch mal mehr.

 

Troja!

Welcher junge Mensch hat nicht dem Geschehen um den Trojanischen Krieg mitgefiebert, welcher träumt nicht davon, selbst auf den Überresten Trojas zu stehen? – Auch, wenn es weitaus bedeutendere, weitaus besser erhaltene Überreste der antiken Welt zu sehen gibt (entweder vor Ort oder in den bedeutendsten Museen der Welt, dem British Museum in London oder dem Louvre in Paris, auch dem Pergamon-Museum in Berlin), so ist es selbst für einen Wurm ein Gefühl der Erhabenheit, selbst auf den Mauern Trojas zu stehen und die Geschichte auf sich wirken zu lassen.

Derjenige, der dies ermöglichte, der Troja ausgegraben hat, Heinrich Schliemann, wurde vor 200 Jahren geboren.

 

https://www.youtube.com/watch?v=AlVczvB4FQk

 

Das Jahr 2022 ist da – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn im Jahr 2022 spielt der Film „Soylent Green“.

Die Welt ist maßlos übervölkert. Mit den entsprechenden Folgen: Umwelt-Zerstörung, nicht genug Arbeit, nicht genug Wohnraum, nicht genug Lebensmittel. Von einigen wenigen Super-Reichen abgesehen, geht es allen anderen mehr oder weniger elend.

 

Montesquieu: „In den Augen der Nachwelt wird das 18. Jahrhundert durch Voltaire und Madame de Pompadour repräsentiert werden“.

Jeanne-Antoinette Poisson, dame Le Normant d’Étiolles, marquise (Markgräfin) de Pompadour, duchesse (Herzogin) de Menars, wurde vor 300 Jahren geboren.

Seit Nero (siehe http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/247-2000-jahre-verleumdung.html ) wurde kaum eine zweite Person in und nach ihrem Leben so sehr in den Dreck gezogen wie sie.

Nichtsdestotrotz hat sie einen bedeutenden Beitrag zum Fortschritt der Menschheit geleistet.