Mit dem Regenwurm ist es so eine Sache. Meist nimmt ihn keiner wahr und ernst nehmen tut ihn kaum jemand. Und doch: meist ist er da und oft auch wichtig. Ein eigenes Leben hat er allemal, wenn auch überwiegend unter der Erde - da wühlt und gräbt er sich durch alles durch und kommt mit allem in Kontakt, was es da so gibt im Wurzelbereich und drunterhinaus. Was dahin gerät - und das meiste kommt früher oder später mal da an - betrifft ihn und seine Freunde. Ab und zu kommt Rupert (so der Name des Regenwurms) an die Erdoberfläche, um zu sehen, was die da oben schon wieder alles treiben. Und gibt Kunde davon seinen staunenden Kumpels im Erdreich und jenen über der Erde, die sich für ihn interessieren.

Franz Josef Strauß im Jahr 1986 zur Politik der Angst: „Wer die Menschen verwirrt, wer sie ohne Grund in Unsicherheit, Aufregung und Furcht versetzt, betreibt das Werk des Teufels“

 

https://www.youtube.com/watch?v=vRWIokmC48g

 

Dirk Müller am 29.01.2020:

 

https://www.youtube.com/watch?v=cAi8G5u-5xg

 

Christian Drosten am 30.01.2020: „… damit (die Maske) hält man das nicht auf. Wir können nochmal separat drüber reden – Aber die technischen Daten dazu sind nicht gut für das Aufhalten mit der Maske.“

 

https://www.youtube.com/watch?v=J7Ic_bbRkXQ&feature=youtu.be

 

Hendrik Streeck am 31.03.2020: „Sich selber zu schützen mit einer OP-Maske, bringt nichts. Es gibt keine Gefahr, beim Einkaufen oder so wie ich eben erklärt habe, jemand anderen zu infizieren. Wir sehen ja, wie die Infektionen stattgefunden haben. Die Größe der Infektionen. Das war nicht im Supermarkt oder im Restaurant. Das war bei der Party, beim Après-Ski in Ischgl, das war in der Trompete in Berlin, in der Bar, das war beim Kappenkarneval in Gangelt und bei den ausgelassenen Fußballspielen in Bergamo. Da gibt es überall in der Welt die Beispiele, wo wir die großen Ausbrüche haben. Aber das kam nicht aus einem Supermarkt, das kam nicht aus einem Fleischer oder aus einem Restaurant, sondern das kam von engem Beieinandersein für einen längere Zeit."

 

https://www.youtube.com/watch?v=VP7La2bkOMo

 

Christian Lindner am 23.04.2020 über die Politik der Bundesregierung: „Masken waren erst unnötig, dann waren sie Virenschleudern, dann waren sie eine Höflichkeitsgeste, dann waren sie ein dringendes Gebot, und heute gibt es eine Maskenpflicht“.

 

https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=4zCOx3thH5Y&feature=emb_logo

 

https://www.youtube.com/watch?v=4rDNkj4EJPM

 

Applaus, Applaus!

Den systemrelevanten Kräften wird gedankt. Wer sind diese Kräfte? Unter anderem sind diese tätig in den Bereichen Lebensmittel-Versorgung, Gesundheit, Pflege, Transport, Infrastruktur, Reinigung, Erziehung, Sicherheit.

Also meistens in schlecht bezahlten Berufen, deren Arbeitsleben in den letzten Jahren etwa durch erhöhten Arbeitsaufwand, erhöhte Konkurrenz von Billig-Lohnkräften, oft erheblich verschlechtert wurde und die von jenen mit besser bezahlten Jobs gerne verachtet wurden.

 

https://www.youtube.com/watch?v=_ZEi7dyep30&t=1255s

 

https://www.youtube.com/watch?v=zAXBg3YkIsU

 

Mittlerweile ist ein Monat nach den Ausgangssperren und dem Lahmlegen der Wirtschaft vergangen. Damit sollte klar sein: das Virus ist gefährlich – aber nicht gefährlicher als eine Grippe-Welle.

Möglicherweise waren Politik und Medien übervorsichtig, möglicherweise dumm. Eines waren (und sind sie) eindeutig: bösartig.

Es wird nämlich alles getan, namhafte und renommierte Kritiker der aktuellen Politik mundtot zu machen und wichtige Aufklärungs-Arbeit wurde nicht geleistet.

 

 

Rüdiger Nehberg ist gestorben.

Berühmt wurde er durch seine Abenteuer.

Zu rühmen ist er für seinen Einsatz für seine Mitmenschen. Es gibt kaum einen Menschen weltweit, dem die Menschheit mehr zu Dank verpflichtet wäre wie ihm.

 

Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012

Die Risikoanalyse „Pandemie durch Virus Modi-SARS“ wurde unter fachlicher Federführung des Robert Koch-Instituts und Mitwirkung weiterer Bundesbehörden durchgeführt.

Auch hier wurde zunächst ein entsprechendes Szenario durch die behördenübergreifende Arbeitsgruppe erarbeitet. Anschließend wurden die anzunehmende Eintrittswahrscheinlichkeit einer solchen Pandemie sowie das bei ihrem Auftreten zu erwartende Schadensausmaß bestimmt.

Das Szenario beschreibt ein außergewöhnliches Seuchengeschehen, das auf der Verbreitung eines neuartigen Erregers basiert. Hierfür wurde der zwar hypothetische, jedoch mit realistischen Eigenschaften versehene Erreger „Modi-SARS“ zugrunde gelegt. Die Wahl eines SARSähnlichen Virus erfolgte u. a. vor dem Hintergrund, dass die natürliche Variante 2003 sehr unterschiedliche Gesundheitssysteme schnell an ihre Grenzen gebracht hat. Die Vergangenheit hat bereits gezeigt, dass Erreger mit neuartigen Eigenschaften, die ein schwerwiegendes Seuchenereignis auslösen, plötzlich auftreten können (z. B. SARS-Coronavirus (CoV), H5N1-Influenzavirus, Chikungunya-Virus, HIV). Unter Verwendung vereinfachter Annahmen wurde für dieses Modi-SARS-Virus der hypothetische Verlauf einer Pandemie in Deutschland modelliert, welcher sowohl bundesrelevant als auch plausibel ist.

Das Szenario beschreibt eine von Asien ausgehende, weltweite Verbreitung eines hypothetischen neuen Virus, welches den Namen Modi-SARS-Virus erhält. Mehrere Personen reisen nach Deutschland ein, bevor den Behörden die erste offizielle Warnung durch die WHO zugeht. Darunter sind zwei Infizierte, die durch eine Kombination aus einer großen Anzahl von Kontaktpersonen und hohen Infektiosität stark zur initialen Verbreitung der Infektion in Deutschland beitragen. Obwohl die laut Infektionsschutzgesetz und Pandemieplänen vorgesehenen Maßnahmen durch die Behörden und das Gesundheitssystem schnell und effektiv umgesetzt werden, kann die rasche Verbreitung des Virus aufgrund des kurzen Intervalls zwischen zwei Infektionen nicht effektiv aufgehalten werden. Zum Höhepunkt der ersten Erkrankungswelle nach ca. 300 Tagen sind ca. 6 Millionen Menschen in Deutschland an Modi-SARS erkrankt. Das Gesundheitssystem wird vor immense Herausforderungen gestellt, die nicht bewältigt werden können. Unter der Annahme, dass der Aufrechterhaltung der Funktion lebenswichtiger Infrastrukturen höchste Priorität eingeräumt wird und Schlüsselpositionen weiterhin besetzt bleiben, können in den anderen Infrastruktursektoren großflächige Versorgungsausfälle vermieden werden. Nachdem die erste Welle abklingt, folgen zwei weitere, schwächere Wellen, bis drei Jahre nach dem Auftreten der ersten Erkrankungen ein Impfstoff verfügbar ist. Das Besondere an diesem Ereignis ist, dass es erstens die gesamte Fläche Deutschlands und alle Bevölkerungsgruppen in gleichem Ausmaß betrifft, und zweitens über einen sehr langen Zeitraum auftritt. Bei einem Auftreten einer derartigen Pandemie wäre über einen Zeitraum von drei Jahren mit drei voneinander getrennten Wellen mit immens hohen Opferzahlen und gravierenden Auswirkungen auf unterschiedliche Schutzgutbereiche zu rechnen.“

Dies ist der Beginn der Risiko-Analyse aus dem Jahr 2012. Die gesamte Analyse ist nachzulesen unter https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/120/1712051.pdf

Das Entwerfen von Szenarien ist äußerst sinnvoll, um Krisen-Situationen vorbeugen zu können bzw. wenn sie kommen, darauf vorbereitet zu sein.

Die Situation ist jetzt da.

Der Wurm geht auf zwei Szenarien ein, die eine Pandemie globalen Ausmaßes mit Millionen von Toten beschreiben. Im einen Fall läuft die Reaktion quasi wie auf Knopfdruck ab, im anderen Fall ist sie katastrophal daneben.