https://www.youtube.com/watch?v=AtjLc_VR1EM

 

Nach diesem jämmerlichen Auftritt, in der sie auf historisch einmalige Art ihre Überfordertheit und Unfähigkeit unter Beweis stellte, blieb den Verantwortlichen ihrer Partei nichts anderes übrig, als die Bundesfamilien-Ministerin Anne Spiegel zum Rücktritt zu zwingen.

Noch mag es verantwortungsvolle Menschen in der Politik geben - aber solche Menschen wie Anne Spiegel werden in naher Zukunft die Politik zur Gänze dominieren.

 

https://www.youtube.com/watch?v=yMASxm3VWqw

 

Versagen in Rheinland-Pfalz

 

Dagmar Henn: „Schon, dass Spiegel überhaupt für einen Posten als Bundesministerin in Erwägung gezogen wurde, zeigt, dass die politische Kaste dieser Republik keinerlei Bezug zu einem Begriff wie Verantwortung mehr hat. Denn das eigentliche Vergehen dieser Dame liegt nicht im Antritt ihres Urlaubs; das ist nur die übliche Feudalattitüde gegenüber den Beherrschten, die sich mittlerweile eingeschlichen hat. Das eigentliche Vergehen ist, wir erinnern uns, die Missachtung der Warnung durch das europäische Hochwasserwarnsystem EFAS, die bereits drei Tage vor der verheerenden Flut vorgelegen hatte, spätestens einen Tag davor die betroffenen Gebiete mit hoher Genauigkeit benannt hatte und die dennoch völlig ignoriert worden war. Die Folge waren 134 Todesopfer, die zum weit überwiegenden Teil heute noch am Leben wären, wäre diese Warnung beachtet und weitergeleitet worden. Da liegt die Verantwortung bei der damaligen rheinland-pfälzischen Umweltministerin Spiegel und der gesamten rheinland-pfälzischen Landesregierung.

Allen anderen voran wäre Innenminister Roger Lewentz fällig gewesen, den man rettete, indem man den Landrat des Ahrkreises zum Bauernopfer machte. Bei der Sitzung des Krisenstabes am Flutabend war dieser Innenminister, immerhin der landesweit für Katastrophenschutz zuständige, ebenso anwesend wie besagter Landrat, aber aus irgendeinem Grund hatte sein Nichthandeln keinerlei Konsequenzen. Dabei ist er in dieser Funktion gleich für mehrere Faktoren verantwortlich, die zur Katastrophe beigetragen haben. Zum Beispiel die Tatsache, dass Rettungsdienste wie Polizeien nur noch über digitale Handys kommunizieren, die leider ebenso wie konventionelle Telefone ausfallen, wenn die Stromversorgung zum Erliegen kommt, während die zuvor üblichen Funkgeräte zumindest zum Teil noch funktioniert hätten. Ja, diese Kommunikationstechnik ist inzwischen bundesweit üblich und bundesweit ebenso idiotisch wie im Ahrtal, weil nicht katastrophenfest, aber die politische Verantwortung für dieses Problem trägt nun einmal der zuständige Innenminister.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer? Simste ihren Mitarbeitern, nachdem sie am Abend davor um sieben in den Feierabend entschwunden war, am Morgen nach der Flut  kurz nach acht: "Ich brauche ein paar Sätze des Mitgefühls." Diesen Satz könnte man geradezu als Motto unter ein Wappen für die derzeitige Politikerriege schreiben. Mitgefühl ist etwas, das technisch simuliert, wofür auf externes Wissen zurückgegriffen werden muss. Was nicht erstaunen muss; Mitgefühl und Verantwortlichkeit sind eng miteinander verknüpft. Wenn das Ross, auf dem ich sitze, hoch genug ist, muss mich der Pöbel, den es zertrampelt, nicht mehr kümmern.

Es sind seit der Flut fast neun Monate vergangen, und das Ahrtal ist immer noch eine Ruinenlandschaft. In dem kleinen Ort Marienthal beispielsweise hat sich noch nicht viel getan. "Ein Drittel der Dorfbewohner lebt aktuell in aufgebauten Wohncontainern, ein Drittel ist auswärts untergebracht, ein Drittel lebt in den Obergeschossen der ansonsten zerstörten Häuser." So berichtet der Bonner Generalanzeiger nicht zwei Wochen nach der Flut, sondern am 31. März dieses Jahres. Die angeblich schnell und unbürokratisch zugesicherten Gelder sind zu großen Teilen noch nicht einmal beantragt. Was nicht wundert, wenn dafür ein Gutachten über den Wert eines Hauses verlangt wird, das nicht mehr vorhanden ist. "473 von 1054 vollständig abgegebenen Anträgen seien bewilligt. Insgesamt seien 2100 Anträge (bei rund 8000 Gebäuden) gestellt worden, allerdings sei die Hälfte davon nicht vollständig gewesen." So die Aussage von Ministerpräsidentin Dreyer auf einer Podiumsdiskussion Mitte März.

Aber zurück in den kleinen Ort Marienthal. In ebenjenem Artikel, der belegt, dass von den 100 Einwohnern dieses Ortes noch keiner wieder normal wohnt, wird ein Besuch einer Staatssekretärin aus dem rheinland-pfälzischen Innenministerium in Marienthal geschildert, in dem sie die (noch lange nicht realisierten) Pläne zum Wiederaufbau lobt, die ein Mehrgenerationenhaus und eine begrünte Fahrbahntrennung der Bundesstraße zur Verringerung der Geschwindigkeit beinhalten sollen. "Es ist zutiefst bewegend, wie engagiert der Neuaufbau hier in Angriff genommen wird. Sie haben die Chance genutzt, aus der Katastrophe und dem damit verbundenen Neuanfang das Beste zu machen."

Dieses Beste besteht in Plänen, nichts als Plänen, fast neun Monate nach der Flut. Und die Reaktion der Staatssekretärin würde in jeder halbwegs normalen Gesellschaft unter der Überschrift stehen: "Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen". Vermutlich hatten die für mitfühlende Aussagen Zuständigen an diesem Tag dienstfrei, oder sie stehen nur den höheren Chargen zur Verfügung. Wie zynisch eine solche Reaktion ist, wie absurd angesichts der Größe dieses Landes und seiner eigentlich vorhandenen Möglichkeiten, ist allerdings auch dem Berichterstatter des Generalanzeigers nicht aufgefallen.

Das ganze Verbrechen, das kolossale Staatsversagen, das sich im Umgang mit der Ahrtalflut findet, ist bis heute irgendwie nicht richtig sichtbar. Da waren diese zwölf Bewohner eines Heims für geistig Behinderte in Sinzig, das in einem ausgewiesenen Hochwassergefahrengebiet lag, die nicht evakuiert wurden, obwohl der Kreis bereits am frühen Abend Notunterkünfte vorbereitet hatte; man ließ sie nachts um halb zwei jämmerlich ertrinken. Soll mir keiner sagen, das sei kein Verbrechen gewesen und da müsse niemand zur Rechenschaft gezogen werden. Zwölf Tote, allein in einem Gebäude, und 123 noch an anderen Orten. Wäre dieses Land eine lebendige Demokratie, es hätte von diesem Ereignis bis in die Grundfesten erschüttert werden müssen. Es müsste bis heute entsetzt sein über die mickrigen Hilfsleistungen und über die unfassbar langen Zeiten, die für einen Wiederaufbau kalkuliert werden. Die Bahnstrecke durch das Ahrtal soll 2025 wieder in Betrieb gehen. Sofern diese ganzen Berechnungen nicht noch durch das Sanktionsregime gekillt werden; schließlich sind Baustoffe mittlerweile deutlich teurer, und wie lange das Stromnetz (an dem, ich erinnere noch einmal daran, sämtliche Katastrophenschutzdienste hängen) noch verlässlich ist, ist auch nicht sicher. Aber wen interessiert schon die Frage, ob in diesem Land etwas aufgebaut oder wiederaufgebaut wird?

Denn während das politische System an jeder Aufgabe scheitert, die irgendwie materiell und konkret und mit dem Wohl der Bürger verknüpft ist, funktioniert nicht nur die Aushändigung der Steuergelder an die Pharma- oder die Rüstungsindustrie hervorragend, in Milliardenhöhe. Die müssen auch keine Gutachten liefern oder komplizierte Anträge stellen; die verkauften Waren müssen nicht einmal funktionieren, wie die berüchtigte US-F-35. Was aber vor allem wie am Schnürchen klappt, ist die mediale Kontrolle der Wirklichkeit.

Man denke nur einmal zurück an den Sommer vergangenen Jahres. Von den 134 Toten des Ahrtals war zwar die Rede, aber es gab keine Bilder. Nicht von Verletzten im Krankenhaus. Nicht von trauernden Angehörigen. Nicht einmal von den Gräbern. Nur Gebäude. Die Ereignisse wurden mit einer Nüchternheit erzählt, die völlig von jenen Gewohnheiten abweicht, wenn nicht das eigene politische Personal die Verantwortung trägt. Nicht einmal die Wut, die bei den Opfern der Katastrophe bestimmt vorhanden ist, nach neun Monaten in Notunterkünften, findet ihren Weg vor die Fernsehkameras. Geschweige denn, dass man die verantwortlichen Politiker damit konfrontierte. Sobald klar wurde, dass es sich nicht um eine "Folge des Klimawandels" handelte, sondern um Staatsversagen, wurde gleich weniger Aufwand getrieben, darüber zu berichten, geschweige denn gezielt emotionalisiert. Jeder kann das selbst überprüfen, wenn er nachdenkt, welches Bild in den Sinn kommt, wenn man an den Begriff Ahrtalflut denkt. Keine Menschen.

Anders wäre es auch nicht möglich, dass Spiegel jemals Bundesministerin werden konnte und dass sie nicht wegen ihrer wirklichen Verantwortung für 134 tote deutsche Bürger zurücktritt, sondern wegen ihres Urlaubsantritts zwei Tage nach der Flut. Und dass eine Ministerpräsidentin Dreyer solche Sätze sagt, vor einem Untersuchungsausschuss des Landtags, und nicht sogleich mit Schimpf und Schande aus dem Amt gejagt wird. 134 Tote auf dem Konto der rheinland-pfälzischen Landesregierung, und niemand nennt sie Verbrecher, die unschuldige Bürger auf dem Gewissen haben. Niemand kippt Ladungen voll Flutschlamm vor den Sitz der Landesregierung oder den Landtag, niemand simuliert die Toten; nicht nur das mediale Mitgefühl ist auf Frostschutz-Niveau heruntergedreht, auch politische Inszenierungen für die Medien finden nicht statt. Diese 134 sind wohl keine Empörung wert. So wenig wie das zerstörte Ahrtal. So wenig wie wir alle in dieser zombifizierten Republik, in der das reale Versagen auf allen Ebenen Alltag ist, aber große Sprüche und Überheblichkeit nach Außen jederzeit ihren Platz haben. Dabei droht das ganze Land dem Beispiel des Ahrtals zu folgen.“

https://www.rtde.site/meinung/135978-ahrtalflut-und-spiegels-ruecktritt-noch-ganz-andere-rechnungen-offen/

 

https://www.youtube.com/watch?v=M-sXDZWqXvI

 

Frau und Familie

 

Anne Spiegel hatte unmittelbar nach der Flut-Katastrophe 4 Wochen Urlaub zusammen mit ihrem kranken Mann und ihren 4 Kindern genommen, die „nicht gut durch diese Pandemie gekommen sind“.

Dass eine Familien-Ministerin zuerst für ihre eigene Familie da ist – dagegen ist ja nicht viel zu sagen. Unabhängig vom eigenen Versagen vor der Flut: nach der Flut ist der Innenminister zuständig und jedwede Führungskraft zeichnet sich dadurch aus, dass der Laden auch ohne sie laufen kann.

Anne Spiegel hat nach der Flut insgesamt kein gutes Bild abgegeben, ihr Verhalten ist aber nachvollziehbar.

Wg. Familie muss jeder Mensch für sich selbst entscheiden, ob bzw. wie er sich so organisieren kann, dass er Familie und Beruf unter einen Hut bringt. Es gibt viele Männer, denen sich die Frage stellt, aber bei weitem mehr Frauen. Viele davon können sich selbst oder Hilfe von außen organisieren. Bei Anne Spiegel klappte das offensichtlich nicht.

Niemand zwang sie dazu, trotz ihrer familiären Probleme Partei- und Staatsämter anzuhäufen und nachdem sie in Rheinland-Pfalz schon heillos überfordert war, auch noch Bundesministerin im fernen Berlin zu werden.

Letztendlich hätte sie ihre 4-wöchige Auszeit in der Zeit der Krise klar und deutlich kommunizieren müssen, was sie nicht getan hat.

Anne Spiegel ist aber auch ein Sinnbild dafür, dass die Emanzipation der Frau in Deutschland erreicht ist: die ist nämlich dann erreicht, wenn Frauen nicht besser sein müssen als Männer, sondern genauso unfähig wie diese sein können.

Die Mehrzahl der Frauen im neuen Kabinett hat sich als unfähig erwiesen; Anne Spiegel hat lediglich für den medialen Höhepunkt gesorgt.

 

Dolchstoß-Legende

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=1a7jMqBIffo

 

Sarah Frühauf, sonst eine der übelsten Hetzerinnen des Landes, beschwört ein „menschliches Miteinander“:

 

https://www.youtube.com/watch?v=HWs6Uz2Qaxg

 

 

Wie mensch den 4wöchigen Urlaub unmittelbar nach der Flut auch immer sehen mag – der erzwungene Rücktritt hatte ganz andere Gründe.

 

Erzwungener Rücktritt der Umwelt-Ministerin in Nordrhein-Westfalen

 

Mona Neubaur: „Wenn gefühlt das halbe Kabinett unter mallorquinischer Sonne anstößt, während in der Heimat weite Teile des Landes absaufen, zeugt das von einem desaströsen Amtsverständnis. Mich macht das ehrlich gesagt fassungslos. Auch die Art und Weise, wie das jetzt alles nach und nach öffentlich wurde, ist absolut beschämend. Offensichtlich war man sich bewusst, wie katastrophal der Eindruck ist, dass man ihn bis zum Schluss vertuschen wollte. Der Rücktritt von Frau Heinen-Esser war so unvermeidlich wie überfällig …

Bei den Menschen, die während der Flutkatastrophe im schlimmsten Falle Angehörige oder Freunde in den Wassermassen verloren haben, muss das alles doch wie blanker Hohn wirken.“

https://rp-online.de/nrw/landespolitik/gruenen-chefin-attackiert-landesregierung-desastroeses-amtsverstaendnis_aid-67918095

 

Lauthals forderten die Grünen in Nordrhein-Westfalen den Rücktritt der Umwelt-Ministerin, da sie ein paar Tage wg. Familien-Feier mit Kabinetts-Kollegen auf Mallorca war.

Wenn die Grünen in NRW schon so rigoros sind, warum nicht in Rheinland-Pfalz, wo der Fall ähnlich gelagert ist?

 

Beim Lügen erwischt

 

Während ihres Urlaubs war Anne Spiegel bei den Kabinetts-Sitzungen in Rheinland-Pfalz weder persönlich noch virtuell anwesend.

Wenn sie für die entsprechende Vertretung gesorgt hat, wäre das auch nicht notwendig gewesen – dann hätte sie es aber bleiben lassen sollen, zu lügen, dass sie doch anwesend war.

 

Erwiesene Unfähigkeit

 

Nach ihrem historischen Auftritt, bei dem sie deutlich ihre Überfordertheit und Unfähigkeit zeigte, war sie nicht mehr haltbar.

 

Die neue Führungskraft

 

Anne Spiegel steht nicht alleine für sich, sondern ist typisch für die neue Führungskraft, die der Wurm bereits an anderer Stelle beschrieben hatte: http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/300-generation-anything-goes.html

 

Anne Spiegels Lebenslauf könnte nicht typischer sein: „richtig“ gearbeitet hat sie lediglich für kurze Zeit. Aus „Wikipedia“: „Im Frühjahr 2007 legte sie ihren Abschluss als Magistra Artium an der Universität Mainz ab. Nach dem Studium „zog sie ein gutes Jahr mit dem Rucksack durch die Welt“ (SWR). Von 2008 bis 2010 war Spiegel als Sprachtrainerin für Deutsch als Fremdsprache bei Berlitz in Mainz, Mannheim und Heidelberg tätig.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Anne_Spiegel

 

Ansonsten tat sie das, was mittlerweile alle anderen auch tun und ihnen an Schulen und Universitäten beigebracht wird: Netzwerken, Beziehungen aufbauen und pflegen. Also so tun, als wüsste mensch alles, als wäre mensch der Größte. Und das, obwohl mensch mit richtiger Arbeit oder dem richtigen Leben kaum etwas zu tun gehabt hat.

Verantwortung zu übernehmen, für die Menschen da zu sein ist deren Ding nicht – aber sie sind stets um ihr Image besorgt. Nachdem die Flut nun mal da war, hat sich Anne Spiegel nicht um die Menschen gekümmert, sondern um ihr eigenes Ansehen.

Menschliches Empfinden für Menschen außerhalb ihres eigenen Umfelds haben solche Leute nicht; sie brauchen andere, die ihnen mitteilen, welche „warmen“ Worte sie für ihre Mitmenschen benutzen sollen.

 

Anne Spiegel muss es noch irgendwie abbinden

https://www.youtube.com/watch?v=eh5usE4Rbq8

 

Es ist auch eine Sache der Generationen. Auch, wenn der Vergleich hinkt: mensch frage sich, was ein Helmut Schmidt an der Stelle Anne Spiegels getan hätte oder diese an Helmut Schmidts Stelle während der Sturmflut von 1962.

https://geschichtsbuch.hamburg.de/epochen/sechziger-jahre/helmut-schmidt-in-den-sechziger-jahren/

 

Boris Reitschuster: „„Generation Me“ –  Der Fall (von) Anne Spiegel und was er wirklich zeigt

Der Siegeszug der Egozentriker in der Politik

Der Fall Spiegel ist nicht nur ein Symbol für das Chaos-Kabinett von Olaf Scholz. Er zeigt geradezu exemplarisch die Schwächen eines neuen Politikertyps, der in der Bundesrepublik inzwischen immer öfter den Ton angibt: Egozentriker mit ständig zur Schau gestellter Hypermoral. Ich musste dieser Tage bei den Nachrichten an das Buch „Generation Me“ (Generation Ich) der US-Psychologin Jean M. Twenge denken. Auch wenn sich die Parallelen nur auf Grundsätzliches beschränken, so beschreibt doch der Titel des Werkes die neue Generation von Politikern, mit der wir tagtäglich konfrontiert werden. Bei denen sich das Postfaktische mit dem Postpolitischen vermischt. Ein großes Ego gehörte zwar auch früher schon zur Politik wie der Schweinsbraten zur CSU. Dass es mit Selbstmitleid, Realitätsferne und postfaktischer Hypermoral einhergeht, ist aber eher neu.

Wie bei Emilia Fester, die sich im Bundestag in Sachen Impfpflicht beklagte, sie habe in den vergangenen Jahren keine Uni besuchen und nicht ins Ausland reisen können. Es kam zwar heraus, dass beides dreist gelogen ist: Sie war im Ausland, und sie ist auch gar nicht als Studentin an einer Uni eingeschrieben, was den Besuch von Universitäten auch außerhalb von Corona-Zeiten eher erschwert. Aber als ihr Kritiker diesen – nennen wir es höflich „kreativen“ – Umgang mit der Wahrheit vorwarfen, war bei ihr und in ihrem Milieu nicht einmal ansatzweise Selbstkritik zu hören. Im Gegenteil – man verurteilte die begründete Kritik als „Hass“ und empörte sich.

Auch Anne Spiegel glaubt im Innersten anzunehmen, wenn man nur auf der richtigen Seite steht und ständig von seiner eigenen Moral schwärmt, könne man auf eben diese im Alltag verzichten. Das Netz aus ideologischer Verbohrtheit, Lügen, Unfähigkeit, Selbstmitleid, Überforderung und Borniertheit, in das sie sich verstrickt hat, war schließlich sogar den Grünen zuviel. Nicht, weil sie damit grundsätzlich Probleme hätten; sondern, weil es bei Spiegel allzu offensichtlich und damit für die Wählergunst gefährlich wurde. In einer Presseerklärung sprach Spiegel die ganze Zeit nur von „Ich“, „Ich“ und „Ich“ – die Opfer der Flut waren ihr kaum ein Wort wert. Man bekam den bösen Eindruck, sie habe mit sich selbst mehr Mitleid als mit den Flutopfern. Die Entschuldigung war klar als taktisches Kalkül zu erkennen – und wirkte alles andere als aufrichtig.

Es war die Grünen-Führung, die die Reißleine zog. Auch wenn es nach außen hin als freiwilliger Rücktritt verkauft wurde. Faktisch ist Spiegel ihre Lebenslüge um die Ohren gefallen. Eine leider allzu typische Lebenslüge für die neue „woke“ Politikergeneration. Die analysiere ich in meinem Videokommentar –  den Sie sich hier ansehen können.“

https://reitschuster.de/post/generation-me-der-fall-von-anne-spiegel-und-was-er-wirklich-zeigt/

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=WdS53AaCw1I

 

Aus einem früheren Beitrag des Wurms: „Was nicht gut geklappt hat: das Land wird mittlerweile von verantwortungslosen Aktivisten und Weltverbesserern regiert und verwaltet, die es nicht interessiert, was unter ihnen passiert.“

http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/502-weltverbesserer-im-wolkenkuckucksheim.html

 

Und diese „verantwortungslosen Aktivisten und Weltverbesserer“ werden immer mehr.

 

 

Ich bin Philanthrop, Demokrat und Atheist. Rupert Regenwurm

 

 

Das Böse verlachen

- Satire, Realsatire, ernst Gemeintes -

 

9. April – Wochenkommentar von Ferdinand Wegscheider

https://www.servustv.com/aktuelles/v/aay9z55cq5sje19fb7zd/

 

Olaf und sein ABC | Diese Worte kennt nur der Kanzler | Strippenzieher

https://www.rtde.site/programme/strippenzieher/135676-olaf-und-sein-abc-worte/

 

Ein schöner Tag

https://www.youtube.com/watch?v=rPURVmw6ItY

 

Rüge!

https://www.youtube.com/watch?v=gF1TNAMhmwY

 

Trojanische Pferde

https://www.youtube.com/watch?v=q5tb23mF6hw

 

Spahns Abstimmungsverhalten

https://www.youtube.com/watch?v=3Rwc7s_Jgtg

 

JULIAN REICHELT-GESCHEITERTE MINDERHEIT, ANGEFÜHRT VON KARL LAUTERBACH, DROHT DER MEHRHEIT MIT RACHE

https://www.bitchute.com/video/jxA3PTQJuAXm/

 

weil versprochen - #dankefüralles

https://www.youtube.com/watch?v=V7eQfWklstw

 

Todesstern / Steimles Aktuelle Kamera / Ausgabe 63

https://www.youtube.com/watch?v=CGa6gGTloPg

 

HallMack Zustand der Ampel

https://www.frei3.de/post/557df6cc-52ca-4b35-bfc3-452d24048d43

 

HallMack Putin ist schuld Le Pen & Tempolimit

https://www.frei3.de/post/25bc68cb-f065-4296-ba8b-5fbe6d110e90

 

HallMack Schwere Waffeln

https://www.frei3.de/post/2bf48897-b305-4fdb-ae30-b85a71ba99fc