Aus einem früheren Beitrag des Wurms: „Es ist lediglich eine Minderheit der Menschen, die an der Wahrheit interessiert ist und nach dieser lebt. Der ganz große Rest zieht es vor, sich selbst etwas vorzumachen. Oft halten sie sich selbst für die Größten, oft interpretieren sie eigene Niederlagen in Siege um bis hin zur Lebenslüge.“

http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/489-schein-und-sein.html

Es macht allerdings einen Unterschied, ob mensch etwas aufhübscht oder ob massiv gelogen wird, um seine eigenen Wünsche oder Ziele durchsetzen zu können.

Wg. Corona lassen sich solche Verhaltensweisen gut zeigen.

 

Jens Berger: „100.000 Neuinfektionen pro Tag, eine Inzidenz von 2.000 und die Triage auf den vollkommen überfüllten Intensivstationen – so sollte es im Mai in Corona-Deutschland aussehen, wenn die Prognosen aus den Monaten März und April eingetreten wären; Prognosen von medial präsenten Virologen wie Christian Drosten, Regierungsberatern der TU Berlin, dem Verband der Intensivmediziner und der Regierungsbehörde RKI. Es kam bekanntlich anders. Kurz nach diesen Horrorprognosen gingen die Zahlen zurück. Also alles kein Problem? Im Gegenteil. Auf Basis dieser Prognosen wurden politische Entscheidungen getroffen. Handelten die wissenschaftlichen Berater und die Medien, die diese Prognosen prominent unter das Volk brachten, mit Vorsatz? Lieferten sie den Entscheidern absichtlich falsche Zahlen, um die Politik zu manipulieren? Es sieht ganz so aus.

Als die Infektionszahlen der sogenannten zweiten Welle Anfang des Jahres deutlich zurückgingen und aus den Reihen der Politik die ersten Forderungen nach Lockerungen durchdrangen, tauchten in den Medien plötzlich dramatisch klingende Zahlen auf. So zitierte der Tagesspiegel beispielsweise am 22. Januar den Virologen Christian Drosten mit seiner „Befürchtung“, dass die britische Mutante sich auch in Deutschland durchsetzen könne und dann – so Drosten – „haben wir Fallzahlen nicht mehr von 20.000 oder 30.000, sondern im schlimmsten Fall von 100.000 pro Tag“. Sein Rat, um dieses Szenario noch abzuwenden, lautete jetzt auf „die Null zu zielen“, also das Land komplett herunterzufahren. Anderenfalls gäbe es „viele Tote“, da „sich ganz viele junge Menschen infizieren“, und „dann sind die Intensivstationen [trotz des Impffortschritts] trotzdem wieder voll“.

Drostens Rat wurde glücklicherweise nicht gehört, die britische Mutante setzte sich dennoch durch, jedoch erwies sich seine Prognose als grotesk zu hoch. Obgleich das Land nicht komplett heruntergefahren wurde, verlief die dritte Welle milder und blieb vor allem bei den Sterbezahlen sehr deutlich unter der zweiten Welle. Der höchste 7-Tages-Durchschnittswert bei den Neuinfektionen lag mit etwas über 20.000 gerade einmal bei einem Fünftel der Drosten-Prognose. Doch die Zahl war im Raum und sollte während des gesamten Frühjahrs die politische Debatte beeinflussen. Und es war nicht nur Drosten, der massiv danebenlag.

Im März stand Deutschland dann kurz vor dem Höhepunkt der sogenannten dritten Welle. In den Medien wurde tagein, tagaus vor der britischen Mutante gewarnt und ein harter Lockdown gefordert. Emotional wurden diese Forderungen durch dramatische Prognosen untermauert. So prognostizierte am 12. März das Robert Koch-Institut eine bundesweite Inzidenz von 350 für Mitte April – mehr als doppelt so hoch wie die Werte, die Mitte April dann zum Höhepunkt der dritten Welle erreicht wurden.

Diese Fehlprognose wurde noch vom Berliner Mobilitätsforscher Kai Nagel getoppt. Der Forscher der TU Berlin sagte für Mitte Mai sogar Inzidenzen von über 1.000 und im ungünstigsten Fall sogar über 2.000 voraus. Dieser Wert wurde dann auch gleich von Karl Lauterbach aufgegriffen und vollkommen unkritisch via Twitter verbreitet, um eine bundesweite Ausgangssperre als letzte Rettung vor der Katastrophe zu fordern. Überflüssig zu erwähnen, dass die Inzidenz wenige Wochen später mit 169 ihren Höhepunkt erreichte und seitdem stetig sinkt.

Diese Zahlen fanden wenige Tage später auch ihren Weg in die Prognosemodelle der Intensivmediziner. Am 11. April sagte ein Prognosemodell des Intensivmedizinerverbandes DIVI für Anfang Mai „mehr als 7.000 Corona-Intensivpatienten“ voraus. Verfolgt man das Rechenmodell weiter, wären in der zweiten Maiwoche bereits mehr als 10.000 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt gewesen. In der Realität waren es zu diesem Zeitpunkt rund 4.000 und es kam zu keinem dynamischen – oder wie Wissenschaft und Medien es immer wieder falsch formulieren „exponentiellen“ – Wachstum, sondern zu einem sehr dynamischen Rückgang. Die damals vom „Weltärztepräsidenten“ Frank Ulrich Montgomery vorhergesagte Triage („mit Sicherheit“) kam ebenfalls nicht. Das DIVI-Intensivregister tauschte fix sein Prognosemodell aus und sagte nun nicht mehr den Kollaps, sondern bis Ende Juni eine „Entspannung“ mit „voraussichtlich 1.000 Patienten“ voraus. So schnell kann das gehen. Gestern noch Weltuntergang, heute Entspannung.

Verstanden die genannten Wissenschaftler nicht, was sie da prognostizierten? Der Virologe und Epidemiologe Alexander Kekulé hat dafür eine Erklärung …

Da ist die Frage, auf welcher Basis hat man vorher diese Horrorszenarien aufgestellt? […] Ich glaube, man hat eigentlich mehrere Fehler gemacht. Der Wichtigste war, dass man den Einfluss dieser Mutanten überschätzt hat. […] konkret haben wir ja jetzt in Deutschland die B.1.1.7, die Variante aus England, quasi dominant, dass ist die wichtigste im Moment. Dadurch haben wir kein explosionsartiges Wachstum bekommen.

Ob es aber wirklich nur eine „Fehleinschätzung“ war, darüber ließe sich vortrefflich streiten, wiesen die ersten Daten aus Großbritannien doch bereits darauf hin, dass sich die britische Mutante zwar gegenüber der alten Version durchsetzt, dies aber nicht zu deutlich mehr Infektionen führt. Kekulé weist in seinem Podcast jedoch auch auf einen anderen wichtigen Aspekt hin …

Und vielleicht gab es auch noch ein paar andere, aber ich glaube, unterm Strich müsste man das sicher mal analysieren, weil das natürlich insgesamt die Entscheidungen der Politik sehr stark in die falsche Richtung gelenkt hätte. Es war ja letztlich so, dass die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten – rückwirkend muss man sagen: glücklicherweise – eben nicht die hier dringend vorgeschlagenen, sehr, sehr drastischen weiteren Maßnahmen beschlossen haben. Sozusagen dieser komplette Lockdown, der empfohlen wurde von mehreren, ist ja dann zum Glück nicht beschlossen worden. […]

Das ist ja auch klug, immer zu warnen. Aber es ist ein Unterschied, ob man jetzt warnt und zugleich drastische weitere Maßnahmen fordert.

Pikanterweise gehören genau die Wissenschaftler, die mit ihren Prognosen derart daneben lagen, nicht nur zum engen Beratergremium der Bundesregierung – der („Inzidenz 2.000“) Mobilitätsforscher Kai Nagel wurde damals sogar von der Kanzlerin höchstpersönlich in den Beraterstab berufen, während sie kritischere Experten, wie den Virologen Klaus Stöhr ausgeladen hatte – sondern sind auch dafür bekannt, dass sie zu den „Falken“, also den Propagandisten einer No- bzw. Zero-Covid-Politik gehören. So wollte Kai Nagel private Kontakte auch in Innenräumen unterbinden.

Es ist hochproblematisch, wenn Wissenschaftler nicht neutral sind, sondern selbst einen „Bias“, eine klare Ideologie, haben. Man kennt dies ja aus anderen Disziplinen. Wenn man neoliberale Ökonomen in ein Beratergremium beruft, werden sie einem auch „Studien“ präsentieren, die ihre Ideologie stützen; auch wenn der wissenschaftliche Wert dieser Studien gegen Null geht. Ähnlich verhält es sich auch mit den Corona-Experten, die von Angela Merkel berufen wurden.

Hier steht sogar der begründete Verdacht im Raum, dass diese Fehlprognosen keine Fehler waren, sondern mit Vorsatz falsch erstellt wurden. Die Publizistin Lamy Kaddor vemutet sogar, dass es sich um gezielte Kampagnen handelt, und dieser Verdacht ist sehr berechtigt und die Medien sind in diese Kampagnen eingebunden. So verteidigte der SPIEGEL beispielsweise seine Fehlprognosen aus dem Frühjahr (Neuinfektionen „weit über 40.000“ und eine Inzidenz von „über 1.000“) damit, man hätte dadurch dazu „beigetragen, [diese] Szenarien zu verhindern“. Dies sei „kein Manko, sondern im Gegenteil ihr großer Wert“.

Zwischen den Zeilen heißt das, man glaubt, der Alarmismus dieser Prognosen habe als eine Art selbsterfüllende Prophezeiung dazu beigetragen, dass eben jene Prognosen nicht eingetreten sind. Man hat also mit vollem Vorsatz die Bevölkerung verunsichert und die Politik manipuliert, um seine Vorstellung der Corona-Politik durchzusetzen. Und das ist nicht nur bei Corona der Fall. Schön, dass wir es nun schwarz auf weiß haben. Denken Sie bitte daran, wenn „Wissenschaft“ und Medien künftig wieder die Meinung in die von ihnen aus gesehen „richtige“ Richtung drängen wollen.“

https://www.nachdenkseiten.de/?p=73005

 

Apokalyptischer Lügner

 

Ein spezielles Exemplar ist Karl Lauterbach, der einfach drauf los schwadroniert und Dinge behauptet, die nicht stimmen:

„Karl Lauterbach polarisiert in der Corona-Krise wie kaum ein Zweiter. Nun gerät er unter Rechtfertigungsdruck: Der SPD-Politiker hatte behauptet, Corona-Patienten auf Intensivstationen seien durchschnittlich 47 bis 48 Jahre alt. Eine RKI-Statistik zeigt jedoch das Gegenteil. Lauterbach hatte die Zahl einfach aus der Luft gegriffen – und ist dadurch zeitweilig zum Trend des Tages auf Twitter geworden.

Nahezu seit Beginn der Corona-Krise ist der SPD-Politiker Karl Lauterbach omnipräsent, besonders in den öffentlich-rechtlichen Medien – und polarisiert oftmals mit seinen Aussagen.

So galt und gilt die Lage auf den Intensivstationen als wichtiges Kriterium in der Corona-Politik. In der aktuellen Debatte zur "dritten Welle" geht es aber nicht mehr nur darum, wie viele Menschen mit COVID-19 intensivmedizinisch behandelt werden müssen. Auch über das "wer" und das "wie alt" wird nun verstärkt diskutiert.

Mitte April behauptete Lauterbach, dass die Patienten auf Intensivstationen immer jünger werden. In der Talkshow Maybrit Illner sagte der SPD-Politiker über Corona-Patienten auf Intensivstationen:

"Diejenigen, die jetzt auf der Intensivstation behandelt werden, die sind im Durchschnitt etwa 47 bis 48 Jahre alt. Das sind Menschen mitten im Leben."

Eine Grafik des RKI veranschaulicht aber, dass das Durchschnittsalter der Betroffenen deutlich über Lauterbachs Angabe liegt.

Auf Anfrage von BR24 erklärte Karl Lauterbach nun, dass es sich bei seinem Verweis auf ein Durchschnittsalter von 47 bis 48 Jahren um eine persönliche Schätzung gehandelt habe – ohne jegliche Evidenz. Er sei "inoffiziell" in Kontakt mit Intensivmedizinern und sei auch selbst auf mehreren Intensivstationen gewesen, um sich sein eigenes Bild zu machen. Weiter verriet er:

"Was ich damit ausdrücken wollte, ist, dass es Berufstätige sind. Ich hätte dazu sagen müssen, dass es keine Statistik gibt."

Lauterbachs aus der Luft gegriffene Zahlen bringen den 58-Jährigen nicht nur in Erklärungsnöte. Seine falsche Aussage führte auch dazu, dass ein Trend zu seiner Person in Deutschland auf Twitter am Freitag zeitweise den ersten Platz belegte: Der Hashtag ist wenig schmeichelhaft und lautet: #Lauterbachluegt“

https://de.rt.com/inland/117173-immer-wieder-karl-lauterbachluegt-trendet/

 

„Er ist DAS Corona-Gesicht der deutschen Politik: SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (58) erklärt uns seit einem Jahr in Talkshows und Pressekonferenzen die Pandemie, gibt Empfehlungen ab, stellt Thesen auf.

Die Aussagen des Rheinländers: oft alarmierend. Allerdings liegt der Mahner der Nation mit seinen Prognosen regelmäßig auch mal daneben. BILD dokumentiert seine größten Irrtümer – und was Lauterbach heute dazu sagt.

Mundschutz kann man aus Staubsaugerbeuteln basteln

★ Bei Markus Lanz (9. April 2020) erklärt Lauterbach, Staubsaugerbeutel seien das beste Material, um selbst Atemschutzmasken herzustellen.

Der Hersteller Swirl warnte vor Gesundheitsschäden: Man verwende u. a. Stoffe wie Zink-Pyrithion und Aktivkohle. Auch die Drogerie-Kette dm bat eindringlich darum, Masken NICHT aus den Beuteln zu basteln. Sie könnten gesundheitsschädliche Stoffe enthalten, die beim Aufschneiden des Materials freigesetzt werden könnten und die Atemwege schädigen.

Lauterbach: „Nicht alle Staubsaugerbeutel enthalten diese schädlichen Stoffe. Außerdem war das lediglich ein Vorschlag, was man in der Not machen könnte.“

Long Covid ist ein großes Problem bei Kindern

★ Lauterbach bei Maybrit Illner (6. Mai): „Sieben Prozent der Kinder, das ist unstrittig, die sich infizieren, entwickeln Long-Covid-Symptome.“

Diese Meinung scheint er exklusiv zu haben. „Sie müssen schon mit einer sehr, sehr großen Lupe suchen, um Fälle von Long Covid bei Kindern zu entdecken“, sagt der Berliner Kinderarzt Dr. Jakob Maske (50), Sprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte.

Einen ähnlichen Eindruck hat auch Dr. Martin Karsten, der ebenfalls eine große Kinderarzt-Praxis (bis 3000 Kinder pro Vierteljahr) in der Hauptstadt betreibt. „Wir hatten in der gesamten Zeit ein einziges Kind, bei dem wir den Verdacht von Langzeitfolgen nach einer Erkrankung mit Covid-19 hatten“, sagt der Arzt.

Lauterbach räumt auf BILD-Anfrage ein, in Deutschland gäbe es dazu keine Daten. Er beruft sich auf eine britische Studie. Natürlich gäbe es auch Studien, die auf geringere Inzidenzen kämen, aber in Deutschland gäbe es keine Daten dazu. „Ich wollte damit erreichen, dass durch Wechsel- und Distanzunterricht nicht so viele Kinder erkranken.“

Die Patienten auf den Intensivstationen werden immer jünger

★ Im Talk bei Maybrit Illner (16. April 2021) sagt Lauterbach: „Diejenigen, die jetzt auf Intensivstationen behandelt werden, sind im Durchschnitt 47 bis 48 Jahre alt. Die Hälfte von denen stirbt. Viele Kinder verlieren ihre Eltern. Das ist eine Tragödie.“

Fakt ist: Niemand wusste zu dem Zeitpunkt, wie alt die Intensivpatienten wirklich sind.

Auf eine Anfrage der FDP-Politikerin Judith Skudelny im April teilte die Bundesregierung mit, dass bei der Übermittlung der Intensivbetten-Kapazitäten keine Daten zum Alter der Patienten erfasst wurden. Grund: Man habe diese Daten bisher nicht „als erforderlich angesehen“.

Was außerdem gegen Lauterbachs Aussage spricht: Laut Statistischem Bundesamt sanken die Todeszahlen im April 2021 im Vergleich zum Januar:

  • 30- bis 35-Jährige: 234 Tote im Januar, 218 im April
  • 40- bis 45-Jährige: 521 Tote im Januar, 511 im April
  • 45- bis 50-Jährige: 894 Tote im Januar, 803 im April
  • 50-bis 55-Jährige: 1953 Tote im Januar, 1844 im April
  • 55- bis 60-Jährige: 3451 Tote im Januar, 3238 im April

Bei den 35- bis 40-Jährigen waren es sowohl im Januar als auch im April 236 Todesfälle.

Lauterbach räumt „glattweg eine Fehleinschätzung“ ein. „Meine Einschätzung kam durch persönliche Gespräche zustande, die ich mit den Leitungen von Intensivstationen geführt habe. Zum Glück ist es dann nicht so gekommen, wie ich nach diesen Gesprächen befürchtet hatte.“

Ein Asthmaspray schützt vor Corona

★ Im April 2021 erklärte Lauterbach das Asthmaspray Budesonid zum möglichen „Gamechanger“ in der Bekämpfung von Covid-19 und zitiert eine Studie.

An der Studie nahmen 146 Probanden teil. Zu wenig, urteilen Fachgesellschaften. Außerdem wussten die Teilnehmer und Ärzte, welcher Patient das Spray bekommt. Ein Placebo-Effekt ist demnach nicht auszuschließen.

Daraus lasse sich keine generelle Empfehlung für Patienten mit Covid-19 ableiten, heißt es in einer Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), der Österreichischen Gesell­schaft für Pneumologie (ÖGP) und der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immuno­logie (DGAKI). Die Europäische Arzneimittelagentur EMA empfiehlt den Einsatz ebenfalls nicht. Es gebe bislang keine ausreichenden Hinweise für einen Nutzen, ein Schaden durch den Einsatz des Mittels könne ebenfalls nicht ausgeschlossen werden.

Lauterbach: Sein Satz gelte natürlich nur, wenn sich die Ergebnisse der Studie bestätigen würden …

Die indische Mutante ist 20 Prozent ansteckender

★ Lauterbach in BILD am SONNTAG (30. Mai): „Die indische Variante ist wahrscheinlich 20 Prozent ansteckender als die britische.“

Der Frankfurter Virologe Martin Stürmer: „Wie viel ansteckender die indische Variante ist, muss in Labor-Studien erst mal überprüft werden. Die aktuellen Daten aus Großbritannien zeigen, dass sie sich ähnlich wie die britische Variante verhält. Heißt: Vermutlich wird sie ähnlich ansteckend sein wie die britische Variante.“

Spannend: Der bisherige Anteil der Infektionen mit der indischen Variante beträgt in Deutschland seit ein paar Wochen nur rund zwei Prozent. „Die britische Variante hat sich in Deutschland deutlich schneller ausgebreitet. Dass die Verbreitung der indischen Variante jetzt seit Wochen konstant bleibt, gibt Hinweise darauf, dass sie doch nicht so ansteckend sein könnte wie ursprünglich vermutet“, sagt Virologe Stürmer.

Lauterbach kann seine These nicht belegen, sagt, es sei die einzige Erklärung, „dass die indische Variante in vielen Grafschaften die britische Mutation verdrängen konnte“.

Kinder sind große Virenschleudern

★ Lauterbach misst Kindern bei der Verbreitung des Virus eine große Rolle zu: „Enthusiasmus über Impftempo kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir vor Juli kaum Eltern impfen werden. Massive Schulausbrüche werden Eltern dann sehr hart treffen.“ (12. April 2021)

Dem widersprechen aktuelle Daten. Das Robert-Koch-Institut (RKI) erklärte: „Eine grundsätzliche Beobachtung aus den Meldedaten ist, dass die Inzidenzen in den jüngeren Altersgruppen – bis etwa 15 Jahre – erst dann zu steigen begannen, als sie schon mehrere Wochen bei den jüngeren Erwachsenen erhöht waren.“ Daraus könne man schließen, dass Kinder keine Pandemie-Treiber sind, so das RKI.

Lauterbach: Durch das Abschwächen der dritten Welle seien auch Kinder und Jugendliche nicht so betroffen. „Wenn es wirklich so gekommen wäre, wie das RKI mit den sehr hohen Inzidenzen vorhergesagt hat, dann hätte das zweifelsfrei auch Kinder und Jugendliche massiv betroffen.“

Monster-Mutation aus indischer und britischer Variante

★ In BILD warnt Lauterbach am 16. Mai vor einer Kombination aus indischer und britischer Variante. „Das ist ein biologischer Prozess, den man auch im Labor verfolgen kann.“

„Bei Rekombinationen ist die Voraussetzung, dass ein Mensch mit zwei Virusvarianten infiziert ist“, sagt der Virologe Dr. Martin Stürmer. „Und dann müssen sich die Gene auch noch so elegant austauschen, dass dabei eine neue Supervariante entsteht. Das halte ich nicht für unmöglich, aber in der augenblicklichen Situation eher für unwahrscheinlich.“

Und Epidemiologe Klaus Stöhr ergänzt: So etwas „spielt gegenwärtig bei der Pandemiebekämpfung keine relevante Rolle“.

Lauterbach zu BILD: „Von Rekombinationen habe ich nie etwas gesagt. Und so war es auch nicht gemeint, das ist eine völlig abwegige Vorstellung. Mir ging es tatsächlich um das Auftreten von Mutationen, die sowohl die Eigenschaften ähnlich der britischen wie der indischen Variante haben. Und genau das ist jetzt in Vietnam aufgetreten.“

Die Fußball-EM muss ohne Zuschauer stattfinden

★ Am 17. Januar twitterte der SPD-Politiker: „Im März wird die Entscheidung zur Fußball-EM getroffen. Da wir dann in Europa noch mitten in der Covid-Pandemie sind, bezweifele ich, dass die Durchführung beschlossen wird. Wenn, dann als Geisterspiel-EM.“

Inzwischen steht fest: Die Fußball-EM soll überwiegend mit Zuschauern stattfinden. Die Auslastung der Stadien beträgt zwischen 20 und 100 Prozent.

Kommentar von Lauterbach: „Das hätte auch anders ausgehen können. Niemand freut sich mehr darüber als ich, dass der Fußball jetzt stattfinden kann.“

Kinder und Jugendliche müssen geimpft werden

★ Lauterbach drängt auf die Impfung von Kindern und Jugendlichen. Er erklärt in der BILD am SONNTAG (30. Mai): „Unser Impfziel von 80 Prozent schaffen wir nicht, ohne auch die Zwölf- bis 18-Jährigen zu impfen. (…) Sollte es zu einer vierten Welle kommen, und das ist keineswegs ausgeschlossen, würden die Schülerinnen und Schüler besonders darunter leiden.“

Was er außer Acht lässt: Eine Corona-Infektion verläuft bei Kindern und Jugendlichen in den meisten Fällen asymptomatisch oder mild. Virologe Prof. Peter Kremsner (60): „Die Impfreaktion ist bei Kindern und Jugendlichen viel stärker als bei älteren Menschen.“ Das stehe in keiner Relation zu den Auswirkungen einer Corona-Infektion, von der viele junge Menschen noch nicht einmal etwas bemerkten.

Lauterbach sagt, nur so könne man Schulausfälle im Herbst verhindern. „Wenn normaler Unterricht stattfinden soll, müssen wir Kinder und Jugendliche impfen. Natürlich auf freiwilliger Basis.“

Lockerungen führen zur Explosion der Fallzahlen

★ Am 5. Mai 2020 warnte Lauterbach bei Markus Lanz: Wenn bald alles erlaubt würde „mit der Bitte, dabei eine Maske zu tragen und Abstand zu halten, kommt das exponentielle Wachstum rasch zurück“.

Stattdessen sanken die Fallzahlen: Am 1. Juni lag die Inzidenz bei 3,6, am 15. Juni bei 2,5, am 7. Juli bei 2,9, am 3. August bei 5,1.

Lauterbach sieht sich hier völlig zu Unrecht kritisiert: „Was soll das? Wir haben doch überhaupt nicht wieder alles erlaubt! Wir hatten doch durchgehend einen Teil-Lockdown!“

▶ Wie Lauterbach seine Rolle in der Krise wahrnimmt? Nicht als Pessimist: „Ich habe immer darauf hingewiesen, dass wir die Pandemie mit genügend Impfstoff besiegen werden.““

https://www.bild.de/ratgeber/2021/ratgeber/die-10-groessten-corona-irrtuemer-von-viren-experte-lauterbach-76578602.bild.html###wt_ref=https%3A%2F%2Fm.bild.de%2Fratgeber%2F2021%2Fratgeber%2Fdie-10-groessten-corona-irrtuemer-von-viren-experte-lauterbach-76578602.bildMobile.html&wt_t=1622785843946

 

Mit List gefangen

 

In der Geschichte der Menschheit gibt es sehr viele Lügen, mit denen die bösartigsten Ziele durchgesetzt wurden und selbst dann, als sie aufgedeckt wurden, den Lügnern und Nutznießern keinesfalls geschadet haben. Die „Lüge aller Lügen“ gehört dazu, siehe http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/190-die-luege-aller-luegen.html

Wg. Corona gibt und gab es viele Lügen. Eine davon kam von Sebastian Kurz aus dem März 2020: „Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat die Bevölkerung noch einmal auf die verschärften Regelungen zur Bewältigung der Corona-Krise eingeschworen. "Ich würde gerne eine Alternative anbieten, aber es gibt keine Alternative", sagte er Montagabend in einer "ZiB"-Spezial des ORF. "Bald wird jeder von uns jemanden kennen, der an Corona gestorben ist."“

https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5793215/Bundeskanzler-Sebastian-Kurz_Bald-wird-jeder-von-uns-jemanden

Wie sich später herausstellte, war dies keine falsche Einschätzung, sondern eine bewusste Täuschung – groß geschadet hat es ihm genausowenig wie Karl Lauterbach, der weiterhin sein Unwesen treiben kann.

Ein besonders gutes Image hat „die“ Wissenschaft. Obwohl gerade diese bei näherem Hinsehen ein Hort der Manipulation ist. Siehe auch http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/481-agnotologie-lehre-vom-nichtwissen.html .

Im Beitrag „Mietbare Zwerge“ hatte der Wurm ein Kapitel namens „Umstrittene Ergebnisse“.

Mit den entsprechenden Ergebnissen trugen die Unterkapitel folgende Bezeichnungen:

- „Klimaforschung: Fälschungen“

- „Politische Wissenschaften: abhängig von der jeweiligen Ideologie“

- „Geschichtswissenschaft: Diener der aktuellen Politik“

- „Meinungsforschung: Unterdrückung ungewollter Ergebnisse“

- „Migrationsforschung: ideologischer Mumpitz“

- „Wirtschaftswissenschaften“

- „Gutachten: gewünschte Ergebnisse“

- „Lebensmittel: Propaganda und Irrtümer“

http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/276-mietbare-zwerge.html

 

Der Apostel Paulus schreibt:

„Wenn aber die Wahrhaftigkeit Gottes durch meine Lüge überfließender wird zu seinem Ruhm, was werde ich dann noch als Sünder gerichtet?“   Brief an die Römer 3; 7

https://www.bibel-online.net/buch/schlachter_1951/roemer/3/#1

„Doch zugegeben, daß ich euch nicht belästigt habe; weil ich aber schlau bin, habe ich euch mit List gefangen.“   2. Brief an die Korinther 12; 16

https://www.bibel-online.net/buch/schlachter_1951/2_korinther/12/#1

 

„Mit List gefangen“ heisst nicht automatisch „gelogen“ – aber jeder Lügner sieht seine Lügen als gut an. Er hat seine Mitmenschen nicht belogen, verarscht oder für dumm verkauft – er hat sie mit List gefangen.

 

 

Ich bin Philanthrop, Demokrat und Atheist. Rupert Regenwurm

 

 

Das Böse verlachen

- Satire, Realsatire, ernst Gemeintes -

 

15. Mai – Wochenkommentar von Ferdinand Wegscheider

"Grün ist das neue Rot!" - Im neuen Wochenkommentar geht es heute um den heroischen Kampf der kleineren Regierungspartei gegen Korruption und das Böse und für Gerechtigkeit, Klimaschutz und das Gute!

https://www.servustv.com/videos/aa-26yu5r1k11w11/

 

"Er kommt von Hühnern, Schweinen, und Kühe melken" – Baerbocks Volksnähe und Bescheidenheit

https://www.youtube.com/watch?v=IHOF_5BV-5E

 

Tamara Wernli: #Satire #Grüne #Kanzler: So MANIPULIEREN sie uns täglich (dreist!)

https://www.youtube.com/watch?v=CDWJ0B_sUME

 

Hiltrud und die DDR

https://www.youtube.com/watch?v=xppn1N3i_Zg

 

POLENTE HEUTE #1 - Alien's Best Friend - Satire Show

https://www.youtube.com/watch?v=sksrzceuRUc

 

PFIZER GIRL

https://www.bitchute.com/video/XKdY4W0oIqcr/

 

SENSATION - EIN LIED VON UND MIT DR.WOLFGANG WODARG! „WER HAT OMA UMGEBRACHT?“

https://www.bitchute.com/video/GahqaJmmAbKN/

 

IT'S JUST...

https://www.bitchute.com/video/74zJYSEHpptR/

 

#allesdichtmachen #niewiederaufmachen #lockdownfürimmer: Hanns Zischler

https://www.youtube.com/watch?v=rfmwnVx7DNk

 

Steimles Aktuelle Kamera / Ausgabe 26

https://www.youtube.com/watch?v=78LZI1l4F8k

 

Partyschreck Angela | Die Kanzlerin versaut es aber auch jedem | Strippenzieher

https://www.youtube.com/watch?v=F6GSHQQ5rAc

 

HallMack 2707 nach Spritze gestorben

https://www.frei3.de/article/28a368a9-6c92-4aa5-a9ec-91292f6c8660

 

HallMack Der Problembaerbock

https://www.frei3.de/article/e6c0c89f-03d1-4c69-9a91-f511fd891834

 

HallMack DiviGate Skandal

https://www.frei3.de/article/c961b1e1-9768-4eda-8d84-d037a5f706a1

 

HallMack Österreich sagt nein zu AstraZeneca

https://www.frei3.de/article/ebdd9d36-6f3a-4964-80f5-7e6f1329f5a0